Frühlingserwachen auf dem Remshöhenweg

Nachdem die Märzenbecherblüte vorbei ist, haben wir wieder Zeit für etwas Anderes. Daher waren wir gestern wieder auf dem Remshöhenweg unterwegs und konnten feststellen, dass die Natur im Remstal viel weiter ist als bei uns auf der rauhen Ostalb.

Natürlich blüht es in den Gärten, aber auch in der freien Natur gibt es viel zu bestaunen. Leider war es für Obstblüten auf den Streuobstwiesen noch zu früh, aber wir überlegen, ob wir statt mehrmals ins Neidlinger Tal zu fahren, die Streuobstwiesen zwischen Plüderhausen und Miedelsbach zu besuchen.

 


Zu spät

Als wir gestern endlich Zeit fanden, in die Donauauen bei Weißingen zu fahren, war es zu spät für die Märzenbecher, wir fanden nur noch ganz vereinzelte Blüten, aber die großen Blütenteppiche waren verschwunden.

Natürlich gab es viele andere Frühlingsblüher wie Gelbstern, Blaustern, weißes und gelbes Buschwindröschen, Veilchen und Schlüsselblumen, aber sie sind nicht ganz so eindrucksvoll. Auch war der Seidelbast noch am blühen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Rückfahrt haben wir dann im Eselsburger Tal bei der Spitzbubenhöhle vorbeigeschaut, hier gab es noch Märzenbecher, aber viele waren doch schon am Verblühen, dafür gab es ziemlich viele Leberblümchen und Lungenkraut.


 

Hagener Tobel zum Zweiten

Gestern waren wir nochmals im Hagener Tobel bei Hörvelsingen und die Märzenbecher stehen noch in voller Blüte, besonders schön, wenn die Sonne sie aufleuchten lässt.

Die ersten Buschwindröschen haben wir gefunden und natürlich den Huflattich. Außerdem haben wir erstmals Kelchbecherlinge im Tobel gefunden.

Dazu auf unserer Wanderung noch 10 Seidelbaststräucher, so viel sahen wir hier auch noch nie.

Diesmal ohne nasse Füße

Am Donnerstag waren wir wieder auf dem Wald- und Wasserweg bei Bad Überkingen auf der Suche nach Märzenbecher und diesmal gab es keine nassen Füße. Dem ersten Bach sind wir ausgewichen, der 2. war nur noch ein müdes Rinnsal und der 3. war schon wieder ausgetrocknet.

Aber die Märzenbecher stehen immer noch in voller Blüte, beim Anstieg haben wir schon die ersten, ganz wenigen Schlüsselblumen und Buschwindröschen entdecken können und im Kurpark gab es schon die ersten Osterglocken.


Märzenbecher top, Küchenschellen noch mau

Am vergangenen Dienstag waren wir wieder im Eselsburger Tal unterwegs und haben die Märzenbecher von Anhausen aus in voller Blüte erlebt, auch die Leberblümchen waren in erklecklicher Zahl vorhanden, dazu noch einige sehr schöne Kelchbecherlinge und zwei große Seidelbaste.

Kurz vor Eselsburger sind wir zur Spitzbubenhöhle und weiter zum Parkplatz Sallenbüchle hinaufgestiegen, auch hier gab es viele Märzenbecher.

Oben sind wir dann am Waldrand entlang zu den obersten Häuser von Eselsburg gewandert und dann weiter auf der Hochfläche bei den steinernen Jungfrauen, wo es immer viele Küchenschellen gibt. Doch bisher waren nur ganz vereinzelte aufgeblüht. Schade, das wird wohl noch einige Tage dauern.

Märzenbecher in voller Blüte

Am Montag waren wir wieder auf Märzenbecherpirsch und haben die Pflanze in voller Blüte erlebt.

Wir starten im Eschental, gehen dann auf steilem Weg bergauf auf der Fohlenrunde und dann wieder steil hinab ins Lonetal, wo wir uns ins Gras setzen, um süße Stückchen zu genießen.

Leider führt die Lone auch weiterhin kein Wasser und wir erinnern uns, wie heiter der Bach vor einigen Jahren geplätschert ist.

Kurz vor dem Fohlenhaus finden wir viele und teils sehr schöne, zinnoberroten Kelchbecherlingen. Am Fohlenhaus leuchten die Blüten in der Sonne besonders stark.

Auf dem Weiterweg zum Parkplatz bei Bernstadt finden wir noch einige Leberblümchen und vor allem auch einen schönen Strauch Seidelbast

Im Lonetal unterwegs

Am Sonntag waren wir im Lonetal auf Märzenbechertour.

Begonnen haben wir im Tiefen Täle bei Bissingen und sind dann am Archäopark vorbei, Lone aufwärts gegangen. Leider führt die Lone in diesem Bereich derzeit und auch schon länger kein oder nur selten Wasser.

Am Aufstieg nach Lindenau haben wir viele Leberblümchen gefunden und bei Weg wieder hinunter ins Tal viele Märzenbecher, ebenso am Hang bis zur Bocksteinhöhle. Der Weiterweg bis nach Setzingen war zwar ganz nett, doch ohne Frühlingsblumen, wenn man von einem Seidelbast absieht.


Im Wolfstal

Am Samstag waren wir wieder mal im Wolfstal, leider war die Wettervorhersage wieder mal nicht zutreffend, während es auf der ganzen Fahrt sonnig war, haben sich bei unserer Ankunft im Lautertal hinter Lauterach, dicke Wolken vor die Sonne geschoben und nur zum Schluss gab es zaghafte Versuche von ihr die Wolken zu durchdringen.

Wie erwartet, war ziemlich viel los im Wolfstal, allerdings haben wir nichts von den Teilnehmern einer ausgeschilderten Volkswanderung bemerkt, vielleicht fand die erst am Sonntag statt.

Die Märzenbecher waren in voller Blüte, auch die Schneeglöckchen und wir haben noch nie so viele zinnoberrote Kelchbecherlinge gesehen wie in diesem Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend machten wir noch eine kurze Wanderung um Reichenstein, wo wir wieder viele Märzenbecher fanden, die Lauter hatte einen hohen Wasserstand von den vorhergehenden Regentagen und dann besuchten wir noch den Eiermarkt in Dapfen und genossen unser Abendessen im dortigen Lagerhaus

Nasse Füße


Gestern waren wir wieder auf Märzenbechersuche und zwar im Autal bei Bad Überkingen. Schon beim Hochsteigen im Autal hatte ich vorgeschlagen, nicht direkt nach Westen hochzusteigen, da auf dieser Route 2 Betonwannen für nicht immer fließende Bächlein überquert werden müssen und nach mehreren Regentagen war nicht sicher, dass diese trocken waren.

Doch Ingrid war bereit das Risiko einzugehen und natürlich kam es, wie es kommen musste, gleich an der ersten Stelle floss das Bächlein so breit über den Waldweg, dass es nicht mit einem Schritt zu überwinden war. Ingrid ging deshalb ein Stück zurück, dann steil hinunter ins Tal und auf dem bequemeren Weg aufwärts.

Ich versuchte das Bächlein zu überwinden und schaffte es nicht ohne Wasser in den rechten Schuh zu bekommen. Aber die Feuchtigkeit hielt sich in Grenzen.

Dafür entschädigte die in voller Blüte stehenden Märzenbecher. Ich ging langsam weiter und bald kam mir Ingrid trockenen Fusses entgegen.

Der Autalwasserfall, der auf unserer Albtraufgängertour im letzten Herbst nur ein müdes Rinnsal war, machte diesmal seinem Namen alle Ehre.

Weiter gingen wir den Hangweg entlang, wir wussten, es gab noch 2 Bäche zu überwinden, aber da diese mit Brückensteinen und Geländer ausgestattet sind, waren wir sicher, nicht (nochmals) nass zu werden.

Doch als wir die beiden Stellen erreichten, sahen wir, dass die Brückensteine alle überspült wurden und jetzt holten wir uns richtig nass Füße. Vielleicht wäre es besser gewesen, Schuhe und Strümpfe auszuziehen, aber bei dem eiskalten Wasser und den teilweise rutschigen Steinen wäre das auch nicht angenehm gewesen.

 

Danach folgten viele in voller Blüte und im Sonnenlicht stehende Märzenbecher, sodass sich die Wanderung trotzdem gelohnt hat, wenn ich auch dafür plädierte, keinen Umweg zu machen, sondern direkt zum Auto zurückzugehen.

Märzenbecherspaziergang zum 7.

Am Wochenende waren wir zum 7. Mal auf den Spuren des Märzenbechers unterwegs.

Jeweils 2 mal im Eselsburger Tal und beim Fohlenhaus im Lonetal, dazu im tiefen Täle bei Bissingen, im Eschental bei Neenstetten und im Hagener Tobel bei Hörvelsingen.

Man konnte jeden Tag erkennen, wie die Märzenbecher mehr aufblühten, wir haben auch die ersten Leberblümchen und Huflattich gefunden, dazu noch Seidelbast