Wandern macht Spaß, Fernwandern fasziniert

Wandern ist wieder in, so hört man aller Ort. Doch Wandern ist nicht gleich Wandern, sondern es gibt unendlich viele verschiedene Möglichkeiten, jede hat ihre ganz speziellen Vorzüge und vielleicht auch den einen oder anderen kleineren Nachteil.

Ich möchte einmal erzählen, was uns, d.h. meine Frau und mich, am Fernwandern so fasziniert, dass wir dies seit vielen Jahren in unseren Urlauben machen. So haben wir in diesen Jahren die alte Bundesrepublik 2 mal von Nord nach Süd und einmal von Westen nach Osten durchquert.

Seit der Wende sind wir überwiegend in den östlichen Bundesländern zugange und wir werden sicher auch dieses Jahr wieder dort unterwegs sein.

Doch warum machen wir dies?

Eigentlich stehen die Bewegung und die körperliche Betätigung nicht im Mittelpunkt, obwohl dies ein durchaus positiver Nebeneffekt ist.

Wichtiger ist das Erleben der Natur und der unterschiedlichen Landschaften. Was kann es Schöneres geben, als herrliche Orchideen oder andere seltene Blumen zu finden, einen Fluss, der sich in den Fels gegraben hat, Felsen, die hoch aufragen und die mit etwas Fantasie Tiere oder Gegenstände darstellen können. Interessant auch die Geschichten, die sich um solche besonderen Plätze ranken.

Man findet herrliche Bau- und Kunstwerke, mittelalterliche Städte, Kirchen und Klöster und man ist mitunter überrascht von der Schönheit einer Stadt oder eines Dorfs, obwohl ich zugeben muss, dass der Überraschungsfaktor in Zeiten des Internet stark abgenommen hat, da man sich doch viel mehr Informationen viel einfacher wie früher beschaffen kann.

Interessant auch die Begegnungen mit Einheimischen und Wanderern, obwohl sich letzteres in Grenzen hält, da wir immer häufiger von bekannten Wanderwegen abweichen.

Wir werden oft gefragt, wo war es eigentlich am schönsten?

Wenn wir mal von unserer zwischenzeitlichen 2. Heimat Rügen einmal absehen, dann ist diese Frage kaum zu beantworten, denn wenn man beginnt, aufzuzählen, wo es uns besonders gut gefallen hat, dann fällt einem immer mehr ein und man findet kein Ende.

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