Mein Buggy (2)

Ich liebe es im Buggy je nach Laune zu liegen, zu sitzen, zu stehen oder zu schlafen. Anfangs nur, wenn ich müde war, aber heute freue ich mich immer auf meinen Buggy, wenn ich die Wege als schlecht empfinde, also asphaltierte oder geschotterte, auf Naturwegen laufe ich gerne mit, allerdings müssen sich die beiden an mein Tempo gewöhnen und das ist meist nicht mehr so schnell wie früher, aber bergauf hänge ich die beiden immer noch ab.

Wenn die Sonne scheint, dann lege ich mich soweit wie möglich in den Schatten des Verdecks und wenn es regnet, dann zaubern die beiden eine Regenhaube hervor, um mich zu schützen, obwohl sie es noch nie geschafft haben, die Haube richtig anzubringen, vielleicht sollte ich mich mal darum kümmern.

Von meinem Buggy habe ich einen guten, ja sogar besseren Überblick als wenn ich selbst laufe und daher kann ich –obwohl meine Augen auch nicht mehr so gut sind – jede Katze und jeden Hund sofort entdecken und mich deutlich zu Wort melden.

Wenn ein großer und wie Herbert meint, gefährlich aussehender Hund in der Nähe ist, dann wirft Herbert schon mal seinen Anorak über das Verdeck und nimmt mir so die Sicht. Naja, schön ist das nicht, aber wenn es ihn beruhigt, dann lasse ich ihm kurz seine Freude.

Toll, finde ich auch das Aufsehen, das ich errege, nun als besonders hübscher Hund habe ich schon immer Aufsehen erregt, aber jetzt vielleicht noch mehr. Fast alle finden es toll und dass ich es gut habe, stimmt ja auch und wenn Herbert mal wieder unter der Anstrengung stöhnt, schaue ich ihn ganz lieb an und dann ist alles wieder gut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.