Kieswege, oh je (1)

Tannau – Goppertsweiler

 Heute gibt es nur eine günstige Möglichkeit vom Endpunkt zum Anfangspunkt zu kommen, nämlich der Bus um 9.29, doch dazu müssen wir erst noch einige Kilometer fahren und ich kann auch im Internet nicht klären, ob die A96 bei Leutkirch wirklich schon voll ausgebaut ist oder ob hier immer noch eine große Staugefahr besteht.  

Da am Ostermontagmorgen wenig Verkehr ist, wagen wir die Fahrt und siehe da, die Strecke ist durchgängig gut befahrbar und so kommen wir eine gute halbe Stunde zu früh in Goppertsweiler an und ich lese ein wenig und beginne in aller Ruhe alles zusammenzurichten, während Ingrid überlegt, ob wir nicht die Zeit anderweitig nutzen könnten. Pünktlich bringt uns der Bus nach Tannau.

 

Kirche St. Martin, Tannau, ©walker

Die St.Martinskirche wurde 1720 auf den Fundamenten einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert erbaut, der Taufstein stammt noch aus dem 16. Jahrhundert während die Deckengemälde wohl 100 Jahre nach dem Kirchenbau angebracht wurden.

Auf dem Radweg neben der Straße gehen wir wieder zurück in Richtung Laimnau, biegen aber vorher links ab und durchqueren das Dörfchen Wiesertsweiler und wandern auf einer Verbindungsstraße Richtung Laimnau. Hier weichen wir wieder vom Martinusweg ab, der wieder nicht ausgeschildert ist, denn mehrere Kilometer auf engen Straßen zu wandern, ist nicht unsere Vorstellung vom Wandern.

Später überlegen wir an einem Wegkreuz, rechts oder links, wir entscheiden uns für rechts und zunächst ist es eine gute Entscheidung, dann wir kommen an blühenden Obstplantagen vorbei, doch dann kommen uns viel Wohnmobile und Pkw mit Wohnwagen auf einer schmalen Straße entgegen, da macht es dann weniger Spaß. Am Campingplatz vorbei, kommen wir zur Argen und überqueren diese auf einer Hängebrücke. Bei den ersten Häusern von Unterlangau fasziniert Ingrid die Dekorationen eines Gutshofs und sie macht viele Bilder. Dann verlassen wir den Radweg und die Straße und gehen zunächst am Wald entlang und dann im Wald weiter und der Weg ist meist wenig angenehm, nicht nur wegen dem Buggy, denn es liegen überall viele lockere Kieselsteine, vor allem auch größere auf dem Weg. Der einzige Vorteil, nur wenige Radfahrer sind hier unterwegs.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.