Wieder ausgeschildert

Goppertsweiler – Wangen (Ortsanfang) (1)

Etwas schneller als sonst ohne deswegen gleich zu rasen, fahren wir nach Wangen und stellen unser Auto am Ortsende bei einer Bushaltestelle ab und fahren wieder mit dem einzigen Bus des Tages nach Goppertsweiler.

Entgegen der ganz aktuellen Wettervorhersage ist der Himmel nicht blau; sondern grau und nachdem es kurz vor Wangen noch stark geschüttet hatte, tröpfelt es jetzt nur noch hin und wieder. Die ersten Meter führen uns auf dem gleichen Weg wieder zurück Richtung Argen, doch dann können wir auf einem zunächst unbeschilderten Weg abbiegen; dabei treffen wir auf den von der Kirchengemeinde angelegten Glaubenspfad und kommen später direkt zur Argenbrücke.

Hier treffen wir dann wieder auf die Markierung des Martinuswegs, die klein auf den üblichen Pfeiltafeln angebracht ist. Wir kommen zur Autobahnbrücke, deren Pylon wir von weitem bei der letzten Etappe schon gesehen hatten und steigen am Hang empor, dann unterqueren wir die Brücke und auf einem Naturpfad geht es überwiegend angenehm weiter, doch an einer Stelle ist es sehr matschig und man kommt nur mit dreckigen Schuhen weiter.

Ruine Neuravensburg ©walker

Della läuft hier eine längere Strecke, vor allem ist sie beim Anstieg zur Ruine Neu-Ravensburg ganz in ihrem Element, sodass Ingrid durchaus leichte Schwierigkeiten hat, ihr Tempo einzuhalten, zumal sie heute mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat und es gar nicht sicher war, dass wir die Wanderung überhaupt versuchen können, aber Ingrid hält tapfer durch.

Mit schönem Blick über die Hügel bis zu den verschwimmenden Höhen des Allgäu machen wir auf der Ruine Rast, in Anbetracht der geringen Sichtweite ersparen wir uns den Aufstieg auf den Bergfried.

Die Burg wurde wohl Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet und nach wechselvoller Geschichte wurde die Burg im 19. Jahrhundert zum Abbruch verkauft.

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