Oettingen – Wallerstein (1)

Erst spät entscheidet sich Ingrid, dass sie der heutigen Wettervorhersage Glauben schenken will und wir heute wandern können. Da uns zusätzlich noch eine größere Umleitung behindert, können wir erst gegen 13 Uhr in Oettingen starten. Am Ortsrand biegen wir von der Durchfahrtsstraße nach rechts ab in die Felder, Wolken und Sonne wechseln sich ab, nur der Wind bleibt immer gleich stark, glücklicherweise ist er aber nicht kalt.

Hinter Nittingen fehlt dann ein einer wichtigen Stelle ein Wanderzeichen, denn dass wir es übersehen haben, kann ich mir nicht vorstellen, aber dies stellte sich als durchaus vorteilhaft heraus. Denn wir wählen einen Grasweg, der uns dann mit einem kleinen Umweg zu einem Feldweg führt und später treffen wir auf den asphaltierten Radweg, dem der Jakobusweg gefolgt war und den wir dadurch längere Zeit vermieden haben. Dabei lohnt sich auch ein Blick auf den Boden.

Immer wieder gibt es ganz dunkle Wolken und auf dieser Wegstrecke beginnt es zu tröpfeln, aber während wir noch überlegen, ob wir die Schirme herausholen, ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Hinter Heuberg machen wir an einer langen ganz geraden Strecke windgeschützt Pause, ehe wir Maihingen erreichen. Hier brauchen wir doch etwas Zeit, denn es gibt zwei Kirchen zu besichtigen und Ingrid liest auch fast jede Tafel des ausgeschilderten Dorfwanderweges.

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