Neresheim – Staufen (2)

Weiter folgen wir wieder dem Zeichen der Muschel, allerdings weicht der Weg in der Wirklichkeit von der gar nicht so alten Karte ab. Noch ein letzter Blick zum Kloster und dann erklären wir mithilfe der Wanderkarte einem Radfahrer dessen weiteren Weg, scheinbar sind die Radler heute alle ohne Karten unterwegs. Wieder bringt uns der Wald Schatten und mit Blick auf Fleinheim machen wir Pause. Entlang einer Wacholderheide geht es ins Tal hinab, dabei finden wir eine verblühte Orchidee. Durch den Ort und an der Kirche vorbei steigen wir wieder zum Wald hinauf und wieder verläuft der Weg anders als in der Karte dargestellt. Ein verblühtes weißes Waldvögelein weckt unsere Aufmerksamkeit und wenig später sehen wir mehrere rote Waldvögelein, doch die blasse Rotfärbung macht auch heute meiner Digitalkamera zu schaffen. Neben der Straße geht es weiter, kurzzeitig durch hohes Gras mit Brennnesseln. Dann biegt der Muschelweg nach links auf einen Kiesweg ab, während die Karte den Weg noch geradeaus weist. Da aber nicht klar ist, ob der Weg bis Staufen so ausgeschildert ist, folgen wir dem Zeichen, vor allem, da der weitere Albvereinsweg fast undurchdringlich erscheint. Allerdings ärgert sich Ingrid über den Schotterweg und nutzt jede Gelegenheit auf Gras zu gehen. ´

Auf der Höhe vor dem Dorf Staufen steht die kleine Kapelle Maria Schnee, von der aus beachtenswerte moderne Kreuzwegstationen den Abstieg säumen. Dann sind wir auch bald in der Ortsmitte und bei unserem von der Sonne aufgeheizten PT-Cruiser von Chrysler.

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