Döbeln – Roßwein (1)

Heiss

Da die Bahn auf dieser Strecke nur alle 2 Stunden verkehrt, stellen wir unser Auto in Roßwein ab und fahren mit der Bahn nach Döbeln. Die Wanderung beginnt mit Buggytragen, denn von dem tiefer liegenden Bahnsteig führt nur eine Treppe nach oben. Kurz gehen wir durch die Häuser der Stadt und überqueren dann die Mulde auf einem Fußgängersteig. Am Mühlengraben sind links von uns noch Häuser, doch dann führt der Rad- und Wanderweg mehr oder weniger nah der Freiberger Mulde weiter. Der über 120 km lange Fluss ist kürzer als die Zwickauer Mulde, führt dafür aber mehr Wasser.

Anfangs wird das Fortkommen erschwert, weil Ingrid alle Tafel des Gewässerlehrpfads genau lesen will, später als es ein schattiges Stück gibt, gibt Della das Tempo vor und das ist auch nicht gerade schnell.

Ganz eng wird der Weg, rechts geht es steil zur gut 6-8 m tiefer liegenden Mulde hinunter, links ist die genauso hohe Mauer des Bahndamms. Als es dann wieder sonnig wird und Della sich in ihrem Buggy etwas ausruht, kommen wir schneller voran.

Über die Beschilderung des Wanderwegs sollte man besser den Mantel des Schweigens breiten, vorbei an einem einem Bienenkorb ähnelnden Haus kommen wir zu einer lebhaft befahrenen Straße, an der wir kurz entlang gehen, ehe wir auf einem schmalen Sträßchen weitergehen und den Ort Niederstriegis durchqueren und an einem privaten Märchengarten staunend verweilen. Teilweise wird unser Weg durch eine Straßenbaumaßnahme leicht behindert. Die Kirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist leider oder gottseidank geschlossen und so können wir weitergehen.

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