Döbeln – Roßwein (2)

Kurz wieder entlang der Straße und dann auf einem überwiegend schattigen Radweg weiter, der Einstieg kann allerdings leicht übersehen werden. An einem Fischteich machen wir Pause und stellen fest, dass ich Dellas Wasserflasche in der Ferienwohnung vergessen habe. Kein Problem, denke ich, muss Ingrid eben etwas von ihrem leicht perlenden Mineralwasser abgeben. Della will auch gleich saufen, doch sie schrickt vor den aufsteigenden Wasserperlen zurück und erst, nachdem wir das Wasser ausgiebig geschüttelt und die Perlen damit ausgetrieben haben, lässt sie sich bei der Hitze zum Trinken verführen.

Bald erreichen wir die ersten Häuser, der Radweg geht nach links, Wanderzeichen ist keins zu sehen, wir gehen auf Ingrids Vorschlag nach rechts durch eine Wohnsiedlung und an deren Ende, treffen wir links gehend auf den Radweg. Wir gehen nun auf schmalem Weg unter Linden entlang der Mulde bis zur 1. Autobrücke. Ingrid schlägt vor, bis zum nächsten Bahnhof weiterzuwandern und prüft bei der Bahn nach, ob dort auch ein Zug hält. Obwohl das bejaht wird, entscheiden wir uns nach der kurzen Besichtigung der ca. 7000 Einwohner zählenden Kleinstadt Roßwein, doch nicht weiterzuwandern, denn wahrscheinlich müssten wir an der Haltestelle mitten in der Pampa fast eineinhalb Stunden warten. Daher gehen wir zu unserem Auto und fahren zunächst zu einer uralten Kamelie, die dann aber doch nicht besichtigt werden kann.

Wir fahren weiter nach Döbeln, um den Altar der Nicolaikirche zu bewundern und noch etwas durch die Partnerstadt Heidenheims zu flanieren und schaffen es gerade noch trockenen Fußes bis zu unserem Auto, denn der angekündigte Regen hat Döbeln erreicht.

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