Munzig – Meißen (1)

Der heutige Tag ist geprägt von meist steilen Aufstiegen und entsprechenden Abstiegen, dazwischen viel Straße und Fehler bei der Wegwahl. Doch beginnen wir am Anfang. Wir stellen unser Auto an der Abzweigung Munzig ab und sofort geht es einen Grasweg steil bergauf, das ist gar nicht so leicht, auch wenn Della das steilste Stück selbst läuft. Dann geht es überwiegend eben knapp unter der Hangkante weiter.

Bei einer Schutzhütte teilt sich der Weg und kein Wegzeichen. Wenn man aber davon ausgeht, dass die Infotafel so angebracht ist, dass sie jeder Wanderer sehen und lesen kann, dann müsste der Weg eben weiter gehen. Doch leider ist diese Vermutung falsch und so haben wir den ersten Umweg gemacht.

Es geht nicht zu steil wieder ins Tal. Dort angekommen, sieht Ingrid eine Orientierungstafel und wir machen einen kleinen Bogen abseits des eigentlichen Wegs. Weiter geht es auf einer kaum befahrenen Straße und später wird es wieder unbefestigt.

Kirche Miltitz

Wir überqueren das Flüsschen und steigen langsam aber sehr stetig nach Miltitz an, bewundern in der im 18. Jahrhundert erbauten Kirche den Kanzelaltar mit Orgel, eine nicht gerade häufige Kombination, obwohl wir auf dem Jakobusweg eine entsprechende Kirche besucht haben.

Direkt daneben der Edelkastanienhain aus dem 17. Jahrhundert, allerdings schreibt die Legende nach der bekannte Meißner Bischof Benno zu, den Hain bereits im 11. Jahrhundert angelegt zu haben, er gilt aus einer der gößten Vorkommen von Esskastanien nördlich der Alpen.

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