Munzig – Meißen (2)

Dann stimmen wieder einmal Karte und Natur nicht überein, aber durch einen Grasweg, wo man den Weg kaum mehr erahnen kann, kommen wir wieder ins Tal. Jetzt gibt es keine sinnvolle Möglichkeit weiterzukommen, als auf der Straße. Da weniger Verkehr ist als gestern und die Autos und Motorräder nicht so schnell unterwegs sind, ist es zwar nicht besonders angenehm, aber zumindest nicht besonders gefährlich.

Doch bei der nächsten Gelegenheit entscheidet Ingrid die Straße zu verlassen und auf einem fast zugewachsenen Weg geht es steil nach oben. Wir sind froh, dass knapp unter der Hochfläche eine Bank zur Rast einlädt. Kurz geht es auf der Hochfläche weiter und dann steil bergab. Unten können wir fast eben parallel zur Straße weitergehen, doch das ist leider schnell vorbei. In Garsebach müssen wir innerhalb des Orts auf der Straße weitergehen. Leider können wir in der Barthmühle nicht einkehren, denn dort feiern zwei Gruppen zwei Hochzeiten

Weiter geht es auf der Straße, als wir den steilen Anstieg zu den Pechsteinklippen sehen, entscheiden wir uns im Tal und auf der Straße zu bleiben, zumal keine Karte eine positive Aussage trifft, dass wir auf der Höhe weiterwandern können.

Die Pechsteinklippen bestehen aus Pechstein und Felsit und mit dreieinhalb Kilometerlänge gilt die Gegend als das größte Pechsteinvorkommen auf der Welt, wobei aber nur wenig sichtbar ist und früher fand das in einem Steinbruch abgebaute vulkanische Glas als Rohstoff bei der Flaschenglasherstellung Verwendung.

Bei der nächsten Gelegenheit verlassen wir die Straße wieder und es steigt fast genauso steil wie vorher gesehen, an und leider ist der in der Karte eingezeichnete Querweg nicht vorhanden und so entscheiden wir uns, die lange Steigung wieder zurückzugehen.

Jetzt innerhalb der ersten Häuser von Meissen ist der Weg entlang der Straße nicht so problematisch, trotzdem suchen wir einen Weg abseits der Straße und eine hilfsbereite Passantin erklärt uns, wo wir das Flüsschen überqueren und auf schmalem Weg bis in die Innenstadt kommen können. Anfangs ist auch alles so wie beschrieben und wir machen am Flussufer eine 2. Pause.

Wir gehen an Schrebergärten vorbei, ignorieren eine Brücke und müssen wenig später wieder zurückgehen, denn der schmale schöne Weg ist zu Ende, so ganz hat also die Aussage der Passantin nicht gepasst. Auf der anderen Flussseite geht es weiter, doch bei der nächsten Brücke wechseln wir wieder die Seite, unterqueren die Bahn und gehen stadteinwärts weiter. An der S-Bahn-Station gehen wir zur nächsten Bushaltestation und müssen doch etwas lange auf den Bus warten, der uns zurück zum Auto bringt.

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