Lonetal – Osterstetten

Obwohl es morgens noch wolkig ist, begrüßt uns gegen 8 Uhr zu Wanderbeginn im Lonetal bereits ungetrübter blauer Himmel. Da die Lone trotz der Hitzewelle immer noch Wasser führt, kann Della mehrmals baden.

Zuerst gehen wir noch in der Sonne, dann verlassen wir am östlichen Waldrand durch nasses Gras das Tal und steigen empor, um wenig später in Richtung Sätzlingen abzusteigen, vor dem Ort wenden wir uns nach Westen und durch Felder gehen wir parallel zur Straße wieder bergauf.

Da der Muschelweg nur durch offene Felder, überwiegend auf asphaltierten Wegen oder Straßen verläuft, wandern wir auch weiterhin eine eigene Route, kommen erneut ins Lonetal hinunter und unterqueren die Autobahnbrücke. In der Karte ist eindeutig ein Weg eingezeichnet und wir können ihn auch noch erahnen, doch immer wieder stellen sich Disteln und vor allem Brennnessel entgegen, bald müssen wir kurzfristig am Rande einer Wiese weitergehen, die gerade gemäht wird.

Dann führt ein geteerter Weg an einer Stelle in den Wald, wo laut Karte gar kein Weg verzeichnet ist, wir gehen kurz zurück, um die Lone zu queren. Doch es gibt nur eine Furt und glücklicherweise verzichten wir, diese zu benutzen, denn der Waldweg führt uns nach kurzem Anstieg bald wieder ins Lonetal hinunter. Romantisch geht es an der Lone und an schönen Jurafelsen weiter, bis wir zum Felsen „Fohlenhaus“ kommen, wo wir am direkt am Flüsschen Rast machen. Hier finden wir im Frühjahr große Märzenbecherflächen.

An der nächsten Kurve soll uns ein Weg auf die Hochfläche bringen, auch dieser Weg ist mehr zu erahnen als zu erkennen, mal müssen wir in den Wald ausweichen und dann einen Querweg benützen, schließlich treffen wir aber dann doch wieder auf den Muschelweg. Kurz geht es noch im Wald weiter, dann über freies und sonniges Gelände bis nach Osterstetten, wo uns ein aufgeheiztes Auto erwartet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.