Moritzburg – Radebeul (1)

Kalt, windig und rußig

Anfangs bewölkt, später überwiegend sonnig, aber doch nicht so warm. Was hat aber rußig mit dem Wetter zu tun? Das erklärt sich später.

Da morgens das Wetter noch nicht so berühmt ist, trödelt Ingrid etwas und wir beschließen, nicht zuerst mit dem Lößnitzdackel, sondern mit dem Auto nach Moritzburg zu fahren. Am Bahnhof geht es dann zuerst entlang der Schienen nach Nordosten, dann im Wald entfernen wir uns von den Gleisen, es folgt ein kurzer Abstecher auf eine kleine Halbinsel, wo Ingrid eine Schwanenfamilie ausgiebig fotografiert. Fotogen ist auch das Fasanenschlösschen und der kleine Hafen mit Mole und Leuchtturm.

Das Fasanenschlösschen, das sächsische Kleinod des Rokoko wurde im Auftrag des Kurfürsten Friederich August III, dem Urenkel August des Starken als Sommerschlösschen in chinoisen Formen bis 1776 erbaut und in der Folge Mittelpunkt rauschender Feste des sächsischen Hofs, mit einbezogen wurde dabei die Mole mit Sachsens einzigem Leuchtturm, dabei wurde auch Seeschlachten nachgestellt, so erzählen zumindest die Kutscher, die zwischen Moritzburg und dem Fasanenschlösschen verkehren.

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