Moritzburg – Radebeul (2)

Auf einem Damm, der zwei Seen trennt, verlassen wir das Areal und fragen uns immer wieder, wie es weitergeht, denn die Beschilderung mit Wanderzeichen ist äußerst unterschiedlich, wenn es wenig Möglichkeiten gibt, sich zu irren, ist die Beschilderung nahezu perfekt, aber an entscheidenden Stellen fehlen die Zeichen dann. An einem sonnigen Plätzchen im Wald rasten wir und werden dabei von 2 größeren Hunden gestört, die aber harmlos sind.

Bald erreichen wir das Beerencafe, bei dem man derzeit Heidelbeeren selbst pflücken kann, was wir natürlich auf einer Wanderung nicht machen können, dafür kauft Ingrid leckeren Heidelbeerkuchen. Glücklicherweise ist das Maisfeld-Labyrinth, auf das hingewiesen wird, nicht zu sehen, sodass Ingrid nicht auf die Idee kommt, dies besuchen zu wollen.

Wir überqueren die Straße nach Moritzburg und bald auch die Schmalspurgleise und umrunden in gehörigem Abstand einen See zur Hälfte, ehe wir auf holprigen Grasweg Friedewald erreichen. Nach einem Schlenker unter einer Autobahnbrücke erreichen wir dann beim Haltepunkt Friedwald den Lößnitzgrund und gehen meist auf schönem Weg nahe der Fahrspur, nur als das Zügle vorbeifährt, sind wir weiter entfernt.

Schließlich treffen wir auf den Weinwanderweg, den Punkt werden wir wohl in 2 Tagen auch wieder erreichen. Jetzt warten wir auf die Schmalspurbahn, um einige Bilder zu machen und gehen dann zum Haltepunkt Weißes Ross. Nach einigem Überlegen entscheiden wir uns das Wagnis einzugehen, auf dem offenen Aussichtswagon die Fahrt zu genießen. Der Fahrtwind hält sich in Grenzen, aber in einem, wenn auch kurzen Teilstück weht uns der Ruß der Lokomotive ins Gesicht und auf die Kleider. In Moritzburg müssen wir alles gut ausschütteln und vor allen Dellas Fell kräftig auskämmen.

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