Niederau – Radebeul (1)

Wie Sie sicher schon gemerkt haben, wechsle ich immer nach einigen Postings aus einer Fernwanderung auf eine andere, die letzten beschrieben unsere Jakobuswanderung an den Bodensee und jetzt sind wir wieder in Sachsen unterwegs.

Windig und überraschend viel Wald

Nach langem Suchen finden wir endlich einen Parkplatz, Ingrid möchte so nah wie möglich am Wanderweg parken und ich nicht zu weit vom Bahnhof, aber da es nur eine belebte Straße ab dem Bahnhof gibt, parken wir dann doch näher am Weinwanderweg. Auf einem schmalen Sträßchen und dann über einen Feldweg erreichen wir das mehr als nur ein wenig sanierungsbedürftige ehemalige Wasserschloss Oberau, das ursprünglich auf einen Wehrturm von 1274 zurückgeht. Nach vielen Um- und Erweiterungsbauten erhielt das Schloss im 19. Jahrhundert seine heutige Gestalt.

Nach einem kurzen Grasweg erreichen wir über die Straße die Grundmühle mit einem alten Wasserrad und zwei hübschen Teichen. Weiter geht es aufwärts, dann über die Straße in den Wald und schließlich erreichen wir den Waldweg, auf dem wir nach Moritzburg gewandert sind, verlassen diesen aber bald auf einem Reitweg nach rechts.

Zu der Markierung des Weinwanderwegs wäre viel zu sagen, aber um es kurz zu machen, sie ist in diesem Bereich miserabel, denn an den entscheidenden Stellen fehlt sie häufig und wenn man darüber nachdenkt, sind wir richtig oder nicht, dann stellt sich meist heraus, wir sind richtig.

So war es auch, als wir zu den ersten Häusern von Weinböhla kommen, doch obwohl der Weg, wie auch später, fast im Zickzack verläuft, kommen wir zum 20 m hohen König-Albert-Turm, der am Wochenende im Sommer geöffnet ist. Hier machen wir Rast. Nach dem wir den Friedensturm mit seiner interessant gestalteten Terrasse hinter uns gelassen haben, kommen wir zu einer hübsch gemachten Information über den Weinwanderweg und vor allem eine geologische Profiltafel des Elbtals. Nach Schloss Lauben verlassen wir den Ort und es geht für längere Zeit im Wald weiter, wo wir besser vor dem unangenehm frischen und böigen Wind sind und auch vor der manchmal stark strahlenden Sonne geschützt sind.

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