21.7. 11 Moritzburg, Fasanenschlösschen, Porzellanmuseum Meißen

Gegen Mittag fahren wir nach Moritzburg, allerdings gleicht dies fast einer Odyssee, denn wir müssen mehrere Umleitungen dabei in Kauf nehmen. Da eine Besichtigung des Fasanenschlösschens möglich ist, verzichten wir auf eine Führung durch die Moritzburg und damit auf das Porzellankabinett. Wir bewundern das Federzimmer, die meisten Räume wirken mit den dunklen Tapeten meist aus Leder ziemlich düster und so fällt der Verzicht auf das Fotografieren nicht ganz so schwer wie später im Fasanenschlösschen. Nur von der Schlosskirche kann ich unbemerkt ein Foto machen.

Während wir auf die Führung im Fasanenschlösschen warten, schaut sich Ingrid eine Fotoausstellung an und entdeckt beim Blick aus dem Fenster ein Storchennest, das wir unverständlicherweise bei unserer Wanderung übersehen hatten, ich genieße derweil Kakao und Kuchen.

Das Fasanenschlösschen ist wirklich reizend, allerdings scheint der Führer etwas uninspiriert und auch die Verweise auf fehlende Wandbekleidungen, die in 2-3 Jahren restauriert sein sollen, sind nicht so toll.

Dann fahren wir nach Meißen und müssen natürlich auch hier eine Umleitung in Kauf nehmen, wir parken beim der Porzellanfabrik und haben ein gehöriges Stück bis zum Eingang zu gehen. Die Schauwerkstatt mit 4 einzelnen Arbeitsplätzen wirkt für mich sehr steril, früher mit Blick in die echten Werkstätten war es interessanter. Die Exponate im Museum sind sehr schön und wir fotografieren viel, wenn gleich ich beim näheren Ansehen viele Bilder im PC gleich wieder löschen.

Ingrids Fuß hat die Belastungen ohne Probleme überstanden.

Am Abend haben wir beim Bezahlen noch ein kurzes Gespräch mit dem Hausherrn und Ingrid sucht immer noch nach einer Wohnung, sie kann aber nur noch ein Telefonat mit negativen Ausgang führen. Mal sehen, ob sie morgen fündig wird oder ob wir heimfahren müssen.