24.7.11 Radeberg – Großröhrsdorf (2)

Jetzt geht es endlos auf gekiesten Wegen weiter und wir stellen fest, dass die ursprüngliche Route zu weit ist und wir dann den letzten Bus nicht mehr erreichen würden. Wir wollen den Weg also abkürzen und als wir wenig später zum kleinen Stern abbiegen, wandern wir auf einem fast zugewachsenen Weg weiter, hier wäre es ganz gut, wenn Della laufen würde, aber dann nutzt vielleicht auch die Abkürzung nichts mehr und wir verpassen den Bus.

So nehmen wir uns auch nicht die Zeit die vielen Sagentafeln im Geisterwald zu lesen, nur einige fotografieren, um sie zuhause nachlesen zu können. Am kleinen Stern stimmen Karte und Wirklichkeit wieder einmal nicht überein, aber wir finden dann doch den richtigen Weg. Der Himmel ist jetzt ganz dunkel und wir spüren einige Tropfen, aber der Kelch geht an uns vorüber, denn die Regenwolke zieht knapp an uns vorbei.

Als wir den Wald verlassen und die Dörfer vor uns sehen, ist der Grasweg wieder komplett zugewachsen, was das Buggyschieben doch ziemlich anstrengend macht. So bin ich froh, als wir wieder einen asphaltierten Weg erreichen und auf diesem zur nächsten Bushaltestelle gelangen.

Als wir mit dem Bus in Radeberg ankommen, haben die Wolken wieder große Lücken und die Sonne scheint. Daher essen wir in der Ferienwohnung im Garten zu Abend, müssen aber die Diskussion, wie wir die nächsten Tage weiterwandern, in die Wohnung verlegen, da der Wind doch wieder ziemlich stark ist und wir die Karten kaum auf dem Tisch festhalten können.

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