Görlitz (2)

181 kirche görlitzAn dem teilweise eingerüsteten Rathaus vorbei gehen wir zur Neißebrücke, die die Stadt mit Polen verbindet, steigen dann steil hinauf zur über der Neiße thronenden Pfarrkirche St. Peter und Paul.

An der Stelle des heutigen Wahrzeichens von Görlitz stand um 1230 bereits eine Basilika, die ab Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete Hallenkirche ist mit einer Länge von 72 m und eine Breite von 39 m die größte spätgotische Kirche ihrer Art in Sachsen. Nach dem Stadtbrand von 1691 wurde sie im Stil des Barock neu ausgestattet. Die beiden über 80 m hohen Türmen wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.

Um diese Uhrzeit kann man die Kirche natürlich nichts mehr besichtigen.

182 grabkapelleDies gilt auch für das Heilige Grab, an dem unser Weg vorbeiführt. Das heilige Grab gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist eine verkleinerte Kopie des Jerusalemer Originals aus der Zeit des Hochmittelalters. Da es seither baulich nicht mehr verändert wurde, bietet das heilige Grab heute noch das Bild, das auch die Kreuzfahrer vor Augen hatten.

Wir folgen der gleichnamigen Straße bis zum Klinikum und stellen erstaunt fest, dass am frühen Samstagabend kein Bus mehr in die Stadt oder zum Bahnhof fährt. Also gehen wir auf kürzestem Weg zu unserem Auto. Auf der Fahrt zur gemieteten Wohnung g suchen wir noch die für die Ferienwohnung zuständige Betreuerin auf, die uns zwei bessere Töpfe gibt.

 

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