Rietschen – Steinbach (1)

Wasser, Sand und Kiefern

Wir stellen kurz nach 11 Uhr unser Auto am Bahnhof Rietschen ab, denn die Fahrt von Bad Muskau dauert doch sehr viel länger, als nach den Kilometern zu erwarten ist. Nachdem wir das Wagnis, die B115 zu überqueren, geschafft haben, gehen wir zur Siedlung Erlichtheim, wo Ingrid in der Information die nächste Wanderkarte kauft. Wir wandern überwiegend nach Osten, was bei dem heute zwischen Ost und Nordost pendelnden böigen Wind nicht immer angenehm ist. Doch als wir abweichend von einem ausgeschilderten Wanderweg an einer Herde von Bisons vorbeikommen und diese mächtigen Tiere bewundern und fotografieren, bemerken wir den Wind kaum noch.

schwarz-weißes PferdNach Süden kommen wir an 4 schwarz-weißen Pferden vorbei, die uns mit ihren langen Unterbeinhaaren an die Friesenpferde erinnern, die ein Ferienwohnungsvermieter im Raum Wittenburg, bei dem wir mehrmals zu Gast waren, besaß.

Im Zickzack gehen wir nach Daubitz hinein, das in der Ortsmitte ein schönes Ensemble mit Kirche, dem aus Ziegel erbauten Gewandhaus sowie einem Schrotholzhaus besitzt. Letzteres wird heute als Ferienwohnung genutzt und wir hatten auch versucht, dort unterzukommen. Zum Glück klappte das nicht, denn das Haus liegt direkt an der Durchgangsstraße, außerdem ist der Gartenzaun nicht vollständig vorhanden, das wäre für Della (und uns) nicht gerade günstig gewesen.

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