Skrebersdorf – Weißwasser

Eine Stadt, die ich nicht gesehen haben müsste

O.k, das klingt hart, aber genau so habe ich es empfunden. Aber der Reihe nach. Morgens müssen wir packen, doch wir wissen nicht genau, kommen wir irgendwo für 1 oder 2 Tage in einem Zimmer unter oder geschieht ein Wunder und wir finden ab heute noch eine Ferienwohnung. Das Wunder tritt nicht ein, aber das haben Wunder so an sich.

Also packt Ingrid die Kleidungsutensilien in 2 Rucksäcke und wir erhalten einen Rückruf von der Familie aus Pechern, wo uns der Mann gestern die Kirche gezeigt hatte und Ingrid sagt – genervt von meiner Nörgelei wegen der fehlenden Unterkunft – zu. Wir fahren hin und stellen fest, dass wir für die nächsten 2 Tage unsere gar nicht so hohen Ansprüche deutlich reduzieren müssen. Die altmodische Einrichtung ist nicht unbedingt das Problem, aber das Waschbecken, das Bad und das WC sind eine Treppe tiefer, zuletzt haben wir eine ähnliche Konstellation in Woldegk und bei unserer ersten Deutschlandwanderung in den 80-iger Jahren erlebt. Aber über Pfingsten haben wir nicht mehr viele Möglichkeiten.

Landschaft bei PechernKurz nach 12 Uhr können wir bei der Bushaltestelle in Skerbersdorf unser Auto abstellen. Wir gehen auf einem sandigen Waldweg, nicht auf dem Radweg in Richtung Norden, einige Male ist der Sand im Kiefernwald so tief, dass ich mit dem Buggy kaum durchkomme. Nach dem Bienengarten treffen wir auf den Radweg, den wir in Sagar ansteigend verlassen, um uns zu orientieren, wo wir genau sind. Wir gehen ein Stück auf der Straße weiter, biegen dann nach links in ein Sträßchen ein, das bald in einen Feldweg übergeht. Da auch dieser nicht so angenehm zu gehen ist, folgen wir kurz einem schönen Waldweg nach Süden, ehe wir uns dann überwiegend westwärts wenden.

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