Skrebersdorf – Weißwasser (2)

Bald nach unserer Rast unter Kiefern erreichen wir die ersten Häuser von Krauschwitz. Weiter geht es auf einem zunächst breiten Waldweg, bald folgt ein schöner Weg durch den Kiefernwald und wir finden einige kleinere und größere Teiche. Es ist schön in den Kiefernwäldern, aber irgendwie gleichmäßig und man findet kaum neue interessante Fotomotive.

Jetzt erfolgt ein Rückruf eines Ferienhausbesitzers, der uns ab Montag sein Haus für 4 Tage anbietet, was Ingrid auch annimmt und damit ist klar, wir bleiben zwei Tage in Pechern.

Als wir uns dem Braunsteich nähern und an diesem entlang gehen, stört ein Höllenlärm die bisher so beschauliche Ruhe. Des Rätsels Lösung, ein Modellrennboot zieht seine lautstarken Kreise. Schließlich erreichen wir durch eine Industriebrache den Ortskern und den Bahnhof von Weißwasser. Sicher gibt es renovierte Häuser, wir sehen auch einige Menschen auf der Straße, aber auf mich macht die Stadt keinen einladenden Eindruck.

Der Bus bringt uns zu unserem Auto zurück, sodass wir schnell in unserer Unterkunft sind. Da wir Dellas Halsband vergessen hatten, konnte sie tagsüber nicht mitwandern, das holt sie jetzt in dem ausgedehnten, blühenden Garten mehr als ausgiebig nach und der Garten entschädigt etwas für die unzulängliche Unterkunft.

Die Besitzerin empfiehlt uns ein Lokal am Ort, und da wir auf der ausliegenden Speisekarte sogar einige vegetarische Gerichte entdecken, beschließen wir, dort zu essen. Ich fahre vorher noch nach Krauschwitz, um im dortigen Netto einzukaufen. Aber das war keine gute Entscheidung, genauso wenig wie der Besuch in dem empfohlenen Lokal. Zuerst ruft uns die Wirtin nicht sehr freundlich von Weitem zu, wir müssten noch warten. Als sie dann endlich Zeit für uns hat und wir unser Trinken bekommen haben und bestellen wollen, teilt sie uns mit, das einzige interessante vegetarische Gericht sei aus und Burger mit Pommes ist nicht das, was wir uns wünschen, wenn wir schon einmal essen gehen. Also trinken wir schnell aus und fahren nach Bad Muskau. Dort schauen wir bei einigen Lokalen außen auf die Speisekarte, ehe wir dann im Restaurant zur Grenze einkehren, als ich sehe, dass wir die einzigen Gäste sind, bin ich fast versucht, wieder zu gehen.

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