Bagenz – Cottbus

Hilfreiche Begegnung

Zwar war beim Aufstehen das Wetter schön, doch dann trübt es sich immer mehr ein, nur der böige Wind bleibt gleich. So starten wir später als geplant, aber das erweist sich später durchaus als Vorteil.

Talsperre SprembergSchnell sind wir am Bahnhof Bagenz, wo wir unser Auto abstellen. Wir wandern sofort westwärts, was bei kaltem Westwind trotz Wald nicht gerade angenehm ist. Wir merken heute nichts davon, dass diese Region zu den wärmsten und sonnenreichsten in Deutschland zählt. Kurz machen wir einen Abstecher zur Talsperre Spremberg. Die Talsperre wurde in den 60-iger Jahren in Betrieb genommen, sie dient dem Hochwasserschutz des Spreewalds und der Sicherung der Brauchwasserversorgung der Braunkohlekraftwerke, heute ist sie Erholungs- und Naturschutzgebiet. Die Talsperre mit einer mehr als 2 km lange Staumauer und dem fast 4 km langen Erdstaudamm ist den besonderen Gegebenheiten der Region angepasst.

Nun geht es auf dem Radweg weiter. Nachdem wir die Spree überquert haben, gehen wir linksseitig flussabwärts. Zunächst handelt es sich um einen wenig begangenen und befahrenen Grasweg, aber es ist angenehm zu wandern, auch der Buggy macht hier noch keine Probleme.

Als wir die nächste Straße überqueren, fehlt die Markierung, aber wir finden einen Weg, der sich wenig später zu zwei holprigen schmalen Radspuren verwandelt. Lange sehen wir kein Wegzeichen mehr. Als sich von links zwei Wanderer nähern, die wir mit dem Kind im Rucksack schon bei der Talsperre Spremberg gesehen haben, bemerken wir zum ersten Mal wieder ein Wegzeichen. Die anderen Wanderer hatten nicht wie wir den richtigen, aber schlechten Weg gefunden, sondern einen Umweg gemacht. Gemeinsam gehen wir auf dem Pfad weiter, mit dem Buggy wird es immer schwieriger, aber noch geht es.

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