Findlingspark Nochten

Morgens schüttet es wie aus Kübeln, später regnet es nur noch leicht, dann hört der Regen zwar auf, aber alles ist grau in grau. Erst gegen 15 Uhr schafft es der erste Sonnenstrahl durch die Wolken. Jetzt beschließen wir, nach Nochten zu fahren, obwohl es keineswegs sicher ist, dass es trocken bleibt und der Wind bläst immer noch stark. Auf der Karte scheint der Weg nicht weit, aber zum Fahren schon.

Auch wenn der Park sehr schön angelegt ist, erscheint mir der Eintrittspreis zunächst sehr hoch. Der Findlingspark ist ein besonders gelungenes Zeugnis der Rekultivierung der zerklüfteten Hinterlassenschaften des Braunkohletagebaus. Über 6000 Findlinge sind in eine kunstvoll und abwechslungsreiche Gartenlandschaft eingebettet.

Findlingspark NochtenDer in Mitteleuropa einzigartige Park ist so konzipiert, dass sich die Flora das ganze Jahr über in ihrer Vielfalt zeigt. So blüht Anfang und Endes des Jahres die Winterheide, später kann den Frühlingsflor des Polsterphlox bewundern und im Frühsommer Thymian und Polsternelken. Im Sommer blüht alles blau und man kann die exotischen Blüten der Sukkulenten, dazu zählen auch die Kakteen, erleben. Abgerundet wird dies durch blühenden Rhododendron.. Der Herbst wird geprägt vom bunten Laub und der Callunablüte.

Immer wieder gibt es kurze sonnige Abschnitte, allerdings überwiegen die mit teils dunklen Wolken, aber es bleibt trocken. Ingrid fotografiert mit beiden Kameras wie ein Weltmeister und nach gut 90 Bildern ist die Digikamera voll, da ich vergessen hatte, die Bilder vom Vortag zu löschen. Ich versuche, einzelne Bilder zu löschen. Doch ohne entsprechende Beschreibung dauert es lange, bis ich es schaffe, einige zu löschen, damit Ingrid noch ein paar Bilder machen kann. Doch da hat sich die Sonne schon wieder verzogen. Ich hoffe nur, morgen können wir wieder wandern.

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