Lübbenau – Neu Zauche (2)

Insgesamt bin ich von der Entwicklung Lübbenaus enttäuscht, in einem touristischen Zentrum hätte ich mehr schön restaurierte Häuser und weniger renovierungsbedürftige erwartet. Am kleinen Hafen fährt gerade ein Kahn ab und der Fährmann beginnt mit seinen Ausführungen, doch die Insassen interessiert Della in ihrem Buggy viel mehr. Es folgt eine wunderschöne Wanderung, die nur durch 5 hohe Treppenbrücken etwas getrübt wird. Hier muss Ingrid Della hoch und runtertragen und ich kämpfe mich mit dem Buggy drüber. Aber dafür sind kaum Radfahrer unterwegs, obwohl an diese gedacht wurde, denn es führt – wie bei der Eisenbahnbrücke in Cottbus – eine schmale Radspur über die Stufen.

Gaststätte  wotschowska im spreewaldDurch einen kleinen Hochwald erreichen wir die auf einer Erleninsel liegende Wotschowska, eine traditionsbeladene Gaststätte. Wo sich sonst wohl Hunderte von Gästen tummeln, sitzen gerade zwei Gäste an den Tischen. Da es zum Einkehren noch etwas zu früh, gehen wir weiter in Richtung Pohlenzschenke, dem ältesten Gasthaus des Spreewalds. Der Weg dorthin ist zwar landschaftlich schön, aber auf querliegenden Betonplatten zu wandern, ist nicht immer ganz angenehm, das letzte lange Stück zwischen Wiesen ist nicht so besonders toll. Auch an der Pohlenzschenke kehren wir nicht ein. Nach der letzten Wegstrecke bin ich froh, als eine schöne Straße als Untergrund kommt. Daher bin daher nicht begeistert, dass Ingrid wieder mal einen kleinen Umweg auf Feldwegen gehen will, um die Straße zu vermeiden. Wir gehen einen guten Kilometer auf einer schönen Buggystrecke, ehe dann ein schmaler Wanderweg zum Hotel Eiche abzweigt. Hier machen wir Pause. Im Anschluss geht Della auch ein paar Schritte, doch Ingrid ist das viel zu lang sam und Della darf wieder fahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.