Den Rucksack richtig packen

ist eine Kunst, von der manche Wanderer meinen,  sie müssten diese nicht beherrschen. Ich gebe ja zu, wenn man auf einer Halbtagestour einen Rucksack mit nimmt und den nicht zu klein wählt, dann kann man eigentlich nichts falsch machen. Doch wenn man nicht aufpasst, kann auch hier das Rucksacktragen zur Qual werden und man muss dann nach einiger Zeit umpacken. Damit das nicht passiert, sollten Sie sich diese Tipps zu Gemüte führen.

Da ich seit einer OP an der Schulter Schwierigkeiten habe, einen normalen Rucksack zu verwenden, bin ich auf einen (zu) kleinen Crossbag angewiesen und hier hilft es wenig, wenn man wahllos alles hineinstopft. Zuerst kommen die Alusitzflächen hinein und werden ganz hinten an das Crossbag gedrückt, davor die Trinkflache und vielleicht etwas zum Essen. Dann werden die restlichen Utensilien hineingestopft, wobei dieses Wort bewusst gewählt wurde, denn bedingt durch den wenigen Platz muss man schon mal etwas heftiger drücken, damit alles reinpasst.

Aber wenn man dann Pause machen will, muss man zuerst alles auspacken, damit man sich ins Gras oder eine feuchte Bank setzen kann und es erhebt sich die Frage, wo legt man in der Zwischenzeit z.B.einen Pullover ab, den man vorsichtshalber mitgenommen hat.

Früher, als wir noch mehrtägige Wanderung mit dem Rucksack durchgeführt haben, habe ich mir natürlich viel Gedanken gemacht, wie ich meinen Rucksack packe, doch meist wurde das im letzten Teil der Wanderung Makulatur, wenn ich nämlich einen Teil des Inhalts an meine Frau abgeben musste und dafür unseren Hund, anfangs ein Rauhaardackel mit weichen, samtigen Pfoten einpacken und schleppen musste.

Silka im Rucksack

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