Zang – Itzelberg (1)

Kühl und böig

65 buschwindröschen eWir starten direkt von zu Hause und sind nach wenigen Schritten am Waldrand, wo wir auf die Markierung des Albschäferwegs treffen und dieser in östlicher Richtung auf dem Bänklesweg folgen. Obwohl Ostwind vorhergesagt ist, hält sich der Gegenwind durch die rechtsseitige Bebauung und später durch Bäume in erträglichen Grenzen. Wir sehen viele Frühlingsblumen, wie Buschwindrös-chen, Veilchen, Gelbes Windröschen und Sauerklee. Nachdem wir zur Straße Zang – Königsbronn abgestiegen und im Wald wieder leicht angestiegen sind, finden wir große Mengen der Frühlingsplatterbse.

Begleitet vom Autolärm der nahegelegenen Straße erreichen wir die Königsbronner Waldsiedlung, dort gehen wir entlang der östlichsten Straße. Abwärts erreichen wir über einen Grasweg den Waldrand am Berghang. Hier folgt eine missverständliche Markierung, die uns zunächst in die Irre führt. Doch bald kommen wir zur Ruine Herwartstein, wo Ingrid es nicht so gut findet, dass hier viele Bäume gefällt wurden.

3 ruine herwartstein eAber jetzt kann man die Ausmaße der ehemaligen Burg mit Burggraben deutlich besser erkennen, so hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

Die ehemalige Stauferburg bestand seit dem frühen Mittelalter, der Name ist seit 1240 überliefert. Nach einer Belagerung wurde die Burg 1287 eingenommen und stark beschädigt. Anfang des 14. Jahrhunderts ging sie als Schenkung an das neugegründete Kloster, des-sen Bauten wurden mit den Steinen der geschleiften Burg errichtet.

 

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