Zang -Itzelberg (2)

5 elserhaus eVom Herwartstein haben wir schöne Ausblicke nach Königsbronn und ins Brenztal. Die Gemeinde mit etwas mehr als 4300 Einwohnern im Hauptort hat mit seinem ehemaligen Zisterzienserkloster, das bereits im 16. Jahrhundert aufgelöst wurde, eine 650 Jahre alte Tradition als Standort der Eisenverhüttung und -verarbeitung.

Leider ist es zu kühl und zu windig, um bei der Ruine eine Pause einzulegen. Wir müssen wieder zurück zum Weg und gehen an der oberen Hangkante am Waldrand entlang in Richtung Itzelberg. Dann geht es in lan-gen Serpentinen über-wiegend steil und später auf einem Pa-noramaweg ins Brenztal hinunter.4 itzelberg e

Rückblickend können wir trotz des sich entwickelnden Laubs den imposanten  Fels des Herwartsteins er-kennen. Von hier wären es nur wenige hundert Meter zum Rathaus mit der schönen Rokokofassade und dem Brenzursprung, daher überlegen wir kurz, ob wir nicht einen Abstecher dorthin machen sollen. Doch heute verzichten wir darauf, aber bei den folgenden Etappen müssen wir uns überlegen, ob wir uns dann nicht die Orte näher anschauen sollten, denn fast immer umgeht der Albschäferweg sie bzw. berührt sie nur am Rande.

Im Tal sind wir bald am Itzelberger See, den die Brenz durchfließt, und wandern am Südufer 7 baum am ufer eentlang, dabei sehen wir mehrere brütende Blesshühner in Ufernähe. Der gut 8 ha große See wurde von den Mönchen des Klosters Köngsbronn als Fischteich künstlich angelegt. Nach einer großen Entschlackungsaktion vor knapp 60 Jahren entstand am Einlauf der Brenz ein Feuchtbiotop, die Vogelschutzinsel, ein ideales Brut- und Rückzugsgebiet, das vielen Vögeln auch als Winterquartier dient. Ob der im Sommer neuerdings vorhandene Bootsverleih für die Tiere so angenehm ist, wage ich doch zu bezweifeln, auch wenn die Vogelschutzinsel weiträumig abgesperrt ist.

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