Naturfreundehaus – Nattheim (3)

Der Ramenstein und seine Höhle14 ramenstein e

Über Gras-, aber auch Kieswege erreichen wir schließlich den Ramenstein, wo wir kurz rasten. Auch hier finden wir wieder viele Waldhyazinthen, die auf der Alb gar nicht so selten sind, aber auch die selteneren Roten Waldvögelein, ebenfalls eine Orchideenart.

Der Abstieg zur Höhle gestaltet sich schwierig, denn der Pfad ist sehr steil mit viel Laub und Bucheckern, sodass wir immer wieder rutschen. Ingrid will fast aufgeben, doch zurückgehen wäre kaum einfacher. Nach Regenfällen empfiehlt sich die bequemere und ausgeschilderte Alternative auf Waldwegen unter Auslassung der Höhle.

15 ramensteinhöhle elKurz schauen wir in die Ramensteinhöhle hinein; die Durchgangshöhle ist 45 m lang, an einer Seite ist sie bis auf eine kleine Öffnung zugemauert, auch der andere Eingang ist oft verschlossen – im Winter ein Refugium für Fledermäuse.

Es geht weiter abwärts, steil, aber jetzt durchaus erträglich. Auf einem Wiesenweg durch das Zimmertle gelangen wir zum Alten Sportplatz und kurz geht es auf der Straße weiter. Wir weichen von der ausgeschilderten Route ab und gehen auf kaum sichtbarem Weg am Waldrand an einer Wiese entlang bergauf. Da an der nächsten Straße ein in der Karte eingezeichneter Weg nicht zu sehen ist, steigen wir zuerst steil aufwärts, um dann gleich wieder herunterzugehen.

Wir erreichen das Industriegebiet von Nattheim, machen in einem Bäckereicafé kurz Pause, ehe wir uns mit dem Bus zum Zanger Berg in Heidenheim bringen lassen.

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