Nattheim – Auernheim (1)

16 klatschmohn e

Klatschmohn

Vom Parkplatz beim Alten Sportplatz in Nattheim, an dem wir letztes Mal vorbeigekommen sind, gehen wir auf der Asphaltstraße in Richtung Schafhof. Da dort von Ferne nichts Besonderes zu sehen ist, zweigen wir vorher nach links ab in einen ansteigenden Waldweg, abwärts treffen wir wieder auf den Albschäferweg, dem wir nach Norden bis zum Wald folgen. In den Getreidefeldern sehen wir immer wieder schönen Klatschmohn, ob dies wohl ein Zeichen dafür ist, dass hier keine oder nur wenig Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden?

Weiter am Waldrand entlang überqueren wir die Bundesstraße 466. An einer Stelle entdecken wir ausgewilderte Taglilien. Diese Gartenpflanzen werden auch gerne „Stauden des faulen Gärtners“ genannt, da sie ziemlich pflegeleicht sind, wie wir aus eigener Erfahrung wissen.

Wie der Name verrät, ist jede Blüte nur einen Tag geöffnet, da aber jede Staude unzählige davon besitzt, blühen sie viele Wochen lang.

Wenige Schritte nach einer Waldecke geht es auf schmalem, teilweise rutschigem Naturpfad aufwärts. Wir entdecken einen Seidelbast, der bereits rote Beeren gebildet hat. Im zeitigen Frühjahr entwickelt er seine schönen, lilafarbenen Blüten, ist aber als Giftpflanze durchaus gefährlich.

17 bohnerzgrube eAuf der Höhe treffen wir auf verschiedene, teilweise mit Wasser gefüllten Bohnerzgruben. Diese entstanden durch den Abbau des sogenannten Bohnerzes, das über einen hohen Eisengehalt verfügt und vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert in den Eisenhütten von Königsbronn verarbeitet wurde.

Schon früher haben hier die Römer dieses Erz abgebaut und durch Niederschmelzen mit Holzkohle zu Eisen verarbeitet.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.