Idee und Umsetzung

Nachdem wir von den Lutherwegen erfahren haben, war es uns klar, dass wir im Vorjahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums auf diesen Wegen wandern wollten und wir wählten als Beginn den am längsten bestehenden Weg, nämlich den in Sachsen-Anhalt, den wir in Luthers Geburtsort Eisleben beginnen und als seinen Sterbeort auch beenden, auf der Wanderung besuchen wir natürlich auch Wittenberg, den Ausgangsort der Reformation.

Nachdem wir den sachsen-anhaltinischen Lutherweg beendet hatten, fahren wir quer durch Sachsen-Anhalt nach Sachsen, genauer gesagt, nach Bad Düben. Diesen Ort haben wir auf unserem ersten Lutherweg bereits berührt und den Anschluss des sächsischen erreicht.

Wie so oft sind wir aus unterschiedlichen Gründen auch auf dieser Wanderung von der vorgesehenen Route und der Reihenfolge der einzelnen Etappen abgewichen. Mal haben wir es geschafft, Straßen und Radwege zu vermeiden und dafür angenehmere Wanderwege gefunden, mal mussten wir, um öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen, den Lutherweg verlassen, mal wollten wir etwas uns Interessierendes sehen, auch wenn es nicht zum Wanderweg gehört.

Die Gründe für die Veränderung der Reihenfolge der einzelnen Etappen lagen im öffentlichen Nahverkehr – manche Verbindungen gibt es nicht am Wochenende – und an der Witterung, so haben wir an heißen Tagen z.B. eine Waldwanderung dem freien Feld vorgezogen.

Den längsten Lutherweg in Mitteldeutschland, den thüringischen, haben wir zwischenzeitlich in Altenburg begonnen.

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