Archiv des Autors: herbert

Körlitz – Schmölen (1)

Werbung und Sanierungsfall

Wir verlassen Körlitz auf einer kaum befahrenen Straße, ehe wir durch Felder in Richtung Roitsch wandern. Wir kommen an einer großen Apfelplantage vorbei, in der in den nächsten Tagen wohl die Ernte beginnen wird. Wir biegen nach rechts zu einem größeren Teich. Als sich ein älterer Mann auf eine Aussichtsplattform stellt, kommt Familie Schwan mit 8 Jungen aus gut 100 m Entfernung angerauscht, um das Brot, das der Mann ins Wasser wirft, zu fressen, so als würden sie sonst verhungern. Wenig später erreichen wir die ersten Häuser von Wurzen, gehen kurz an einer Durchfahrtsstraße entlang, dann biegen wir nach links und wenig später nach rechts ab, sodass wir auf einem Fuß-Radweg fast in die Altstadt von Wurzen wandern können. Zwischendurch machen wir noch eine längere Pause auf einer Bank.

Wurzen gilt mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 961 als einer der ältesten Orte Sachsens. Die Burg wurde auf eine felsige Anhöhe am rechten Muldeufer erbaut und war im 16. Jahrhundert zeitweilig Bischofssitz. Seit dieser Zeit wird die 1114 geweihte Kollegiatsstiftskirche St. Marien als Dom bezeichnet. Ob von der ursprünglichen Kirche noch Teile erhalten sind, ist nicht endgültig geklärt. Da die Bischöfe bis 1581 auf dem Schloss residierten, schien es Luther wohl nicht ratsam zu sein, selbst in Wurzen aufzutreten, trotzdem wurden seit 1542 evangelische Gottesdienste abgehalten.

Über den Marktplatz kommen wir zum Dom, den wir kurz besichtigen. Hier finden wir ein Bronzerelief, das Luthers Bildnis und den Liedanfang seines Kirchenlieds Eine feste Burg ist unser Gott, zeigt. Es ist Teil der Anfang der 30er Jahre des letzte Jahrhunderts von Prof. Georg Wrba neu geschaffenen Innenausstattung.

Vor dem Dom finden wir den Lutherbrunnen mit steinernen Sitzbänken, die zum Rasten einladen. Kurz schauen wir noch zum Schloss, in dem heute ein Hotel untergebracht ist. Wir gehen weiter durch die Stadt zur evangelisch-lutherischen, dreischiffigen Stadtkirche St. Wenceslai vorbei, die mit ihrem markanten Kirchturm das Stadtbild von Wurzen prägt, leider ist sie geschlossen.

Schmannewitz – Körlitz (2)

Dann erreichen wir Heyda mit seinem schön sanierten Schloss oberhalb des Küchenteichs. Auf der anderen Straßenseite sind einige frühere Fischteiche, die heute mit Seerosen übersät sind. Ein kurzes Stück müssen wir auf einer Straße ostwärts gehen, ehe wir in Richtung eines alten Basaltbruchs abbiegen. Hier gibt es das Hinweisschild „Aussichtspunkt Steinbruch“, doch später sehen wir leider keinen weiteren Hinweis. Schade, denn der mit Wasser teilweise gefüllte Basaltbruch sieht sehr schön aus, leider ist es fast unmüglich, ihn zu fotografieren, da viele jungen Birken und Sträucher die freie Sicht versperren und wir wegen des Zauns nicht näher kommen können.

Wir gehen kurz in das Betriebsgelände hinein, aber auch hier finden wir keinen Aussichtspunkt. So wandern wir durch eine Allee nach Dornreichenbach, gehen am Schloss – heute eine Senioreneinrichtung – vorbei zur Bushaltestelle, die an einem Teich liegt. Da wir fast eine Dreiviertelstunde auf den Bus warten müssten, entschließen wir uns, in den nächsten Ort weiterzuwandern.

Auf dem Feldweg gibt es viele Mirabellensträucher und Zwetschenbäume mit reifen Früchten. Ingrid nascht immer wieder davon, was unsere Geschwindigkeit nicht gerade erhöht. Rechts sehen wir über den Getreidefeldern eine alte Windmühle. Als wir in Körlitz ankommen, suchen wir die Bushaltestelle. Wir sind verunsichert, weil die Strecke nach Wurzen derzeit gesperrt ist und befürchten, dass die Bushaltestelle verlegt worden ist.

Doch eine freundliche Anwohnerin beruhigt uns, wir sind schon fast an der Haltestelle, sie ist derzeit nur wegen großer Straßenschilder kaum zu sehen.

Wir fahren mit dem Bus zum Bahnhof Wurzen, dann mit dem Zug nach Dahlen und mit dem Jeep zurück nach Falkenhain.

Schmannewitz – Körlitz (1)

Tümpel und Teiche

Heute ist es wieder kompliziert, vom Ziel an den Start zurückzukommen. Wir parken am Bahnhof Dahlen und fahren mit dem Bus nach Schmannewitz. Als wir von der Dorfmitte zum Lutherweg gehen, sehen wir wohl zum ersten Mal zwei Kamele auf der Weide, ein durchaus unüblicher Anblick bei uns.

Zunächst am Waldrand entlang kommen wir bald am ersten Teich vorbei, einer von vielen am heutigen Tag. Überwiegend verläuft die Wanderung auf naturnahen Wald- und Feldwegen, wir haben nur wenig Asphalt. Dann machen wir einen kurzen Abstecher zum Nixentümpel. Hier sollen in der Nacht zum 1. Mai die Nixen einen Reigen tanzen, allerdings, wer diese gesehen hat, wird nie mehr gesehen, so die Sage.

Auch zum Krummen Teich mit Seerosen weichen wir kurz vom Weg ab und durch eine Datschensiedlung kommen wir zum Dammmühlenteich. Auf einem Feldweg mit zwei gepflasterten Fahrstreifen erreichen wir den Ortsrand von Frauwalde, wo wir mit Blick auf einen weiteren Teich Pause machen. Wir durchqueren Frauwalde am Ortsende und sehen links von uns zwei bronzezeitliche Hügelgräber, während der Lutherweg am geologischen Museum vorbeigeht.

Am Kranichteich treffen wir wieder auf den Lutherweg. Als wir den Wald verlassen, haben wir einen schönen Blick auf Falkenhain, wo wir gerade in einem sehr kleinen Ferienhaus in einem großen Garten wohnen.

Sitzenroda – Schmannewitz

Abendspaziergang

Erst kurz vor Mittag fahren wir zuhause ab, doch dank eines ziemlich flotten Fahrstils nach der Kaffeepause im Marché können wir gegen 16.30 in Falkenhain die Wohnung beziehen. Allerdings müssen wir den Vermieter deutlich machen, dass wir schnell wieder wegmüssen, da wir heute noch wandern wollen und den letzten Bus in Schmannewitz erreichen wollen. Obwohl wir zuerst am Ortsende eine Bushaltestelle suchen, die es nicht gibt, reicht es knapp für die in der Ortsmitte. In Sitzenroda fahren wir bis fast zum Ortsausgang und steigen dort aus.

Auf einer Nebenstraße parallel zur stark befahrenen Durchgangsstraße gehen wir nach Süden, wo wir bei der Lutherlinde auf den Lutherweg treffen. Wenig später lesen wir an der Kirche mit Friedhof auf einer Tafel, dass Luther 1525 hier gepredigt und darin gegen üble Nachrede gewettert hat.

Weiter geht es auf der Seitenstraße des lang gestreckten Dorfes, dabei kommen wir zum Teufels- oder Leichenstein, einem der größten sächsischen Findlinge. Beim Weißen Haus, wahrscheinlich eine Försterei mit neu gepflanzten Farnen am Weg, erreichen wir den Wald. Der Weg steigt leicht, aber lange an, dies ist bei der hohen Luftfeuchtigkeit ziemlich anstrengend. Wir machen kurz Pause und genießen den Kuchen, den ich im Marché gekauft hatte. Wir kommen an zwei besonderen auf Tafeln beschriebenen Bäumen, und dem Mordloch, einem kleinen Tümpel, vorbei. Von der auf Wegzeichen angekündigte Landesbuche sind nur noch Reste eines Baumstumpfs zu sehen.

An der Försterei erreichen wir Schmannewitz und entlang der Straße kommen wir zum Auto. Leider sehen wir keine Kamele, auf denen man laut einem Schild sonntags Reiten kann.

Zum Einkaufen fahren wir nach Dahlen, doch leider wiederholt sich das Spiel von unserer letzten Wanderung. Der Supermarkt wird umgebaut, aber im Internet gibt es keinen direkten Hinweis darauf. So reicht uns gerade noch zu einem Discounter, der um 20 Uhr schließt. In der Wohnung setzen wir uns noch auf die Terrasse, ehe ich das Abendessen mache, wobei ich es nur Ingrid schafft, die modernen Herdplatten in Gang zu bringen.

Pflückuff – Sitzenroda

 

Zweigeteilt

Aus verkehrstechnischen Gründen haben wir diese Etappe erst als 2. bei unserer Augustwanderung absolvieren können. Wir fahren mit dem Bus von Sitzenroda nach Pflückuff, wo wir im Juli den 1. Teil unserer Wanderung auf dem sächsischen Lutherweg beendet haben. Von der Bushaltestelle gehen wir an einigen Häusern sowie dem stillgelegten Bahnhof vorbei und sind schnell im Wald. Hier machen die Hinweistafeln Hügelgräber neugierig, doch etwas Besonderes sind diese nicht. Das erste ist mit einigen Steinen zu einem Denkmal der Gefallenen des 1. Weltkriegs umfunktioniert worden und die anderen sind nicht gerade beachtlich, kaum einer der Hügel ist mehr als 1 m hoch und ohne die Tafeln wären sie überhaupt nicht aufgefallen.

Hübscher und mit vielen Wasservögeln ist der Benkenteich, den wir auf einem Dammweg halb umrunden. Weiter geht es kurz am Wald entlang und dann im Wald weiter. Als der Lutherweg auf einem Kiesweg abbiegt, gehen wir auf einem naturbelassenen Waldweg weiter und erreichen kurz vor Stauptiz wieder den Lutherweg. Wir durchqueren den Ort und kommen, wie schon vor dem Dorf, an einem großen Sonnenblumenfeld vorbei.

Nach der Pause am Waldrand gehen wir zunächst in Richtung Taura. Dabei sehen wir wie Hornissen – wie wir vermuten – um ein Baumloch schwirren und immer wieder darin verschwinden. Dann gehen wir nach rechts und später wendet sich der Lutherweg nach links in Richtung Sitzenroda. Auf einer Straße geht es dann nach Schildau hinein, doch wir biegen wenige Schritte vorher auf einen Feldweg nach links ab. Auf einen asphaltierten Weg, der von Schildau kommt, biegen wir wieder nach links ab und erreichen bald Sitzenroda.

Wir fahren nach Schildau, parken am Rathaus und suchen einige der Bildertafeln mit Szenen der Schildbürger. Als wir an der Kirche ankommen, ist gerade ein Gottesdienst zu Ende und wir können uns kurz in der sanierungsbedürftigen Kirche umsehen, obwohl der Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der Taufstein und die Orgel schon saniert sind.

Der Turm mit seinen 4 m dicken Mauern diente ursprünglich Verteidigungszwecken, an ihn wurde um 1170 eine spätromanische Basilika angebaut. Umbauten aus dem 15. Jahrhundert ergeben das heutige Erscheinungsbild. Im Kirchhof sehen wir Deutschlands ältesten Maulbeerbaum, der ein Jahr nach Luthers Thesenanschlag gepflanzt worden.

Am Schildbürgermuseum, das leider schon geschlossen ist, vorbei gehen wir zum Schildbürgerbrunnen. Dieser illustriert einige der bekannten Schildbürgerstreiche.

Torgau -Pflückuff

elbhafen torgauStadtrund- mit Spaziergang

Da heute Morgen das Wetter schöner ist, machen wir nochmals den Stadtrundgang in Torgau, auch wenn wir an den meisten Stellen schon einmal waren, aber bei Sonnenschein sieht doch alles ganz anders aus.

Wir steigen die 163 Stufen der Wendeltreppe des Hausmannturms empor, auch Ingrid. Allerdings schaut sie oben nur aus den Fenstern, den der schmale Umgang mit dem Gittergeländer ist ihr doch zu suspekt. Vom Turm haben wir einen einzigartigen Rundumblick über Torgau und die Elblandschaft. Wir machen im Schlossgarten Pause und gehen anschließend zur Elbe hinunter.

Kurz gehen wir auf dem Luther- und dem Elberadweg an dem Fluss entlang, nach der Brücke über die Hafenzufahrt biegen wir nach rechts ab, gehen zunächst auf einem Dammweg am Hafen entlang und weiter nach Westen. In einem Wohngebiet biegen wir nach links zum Großen Teich, an dem wir bis zur Dahlener Straße entlanggehen. An der Bushaltestelle entscheiden wir, mit dem Taxi nach Torgau zurückzufahren, denn der Himmel ist schon länger ziemlich dunkelgrau und der Wind bläst unangenehm kühl.

In Torgau kehren wir noch ein und gehen zu unserem Auto zurück, laden die letzten Gepäckstücke ein, sodass wir nach Hause fahren können.

Besichtigungen in Torgau (2)

Dann widmen wir uns Katharina Luther und besuchen zunächst die Marienkirche, in der sie begraben ist. Nur wenige Schritte entfernt ist in ihrem Sterbehaus ein ihr gewidmetes kleines Museum untergebracht. Luthers Ehefrau wurde als Katharina von Bora geboren und wurde ab dem 5. Lebensjahr im Kloster erzogen. Sie floh 1523 unter Führung des Torgauer Bürger Leonhard Koppe aus dem Kloster Nimbschen bei Grimma und erreichte über Torgau schließlich Wittenberg. Zwei Jahre später heiratete sie Martin Luther und führte seinen Haushalt im Schwarzen Kloster zu Wittenberg. Einige Jahre nach Luthers Tod flieht sie wegen der Pest aus Wittenberg nach Torgau. Dabei verletzt sich bei einem Unfall kurz vor der Stadt lebensgefährlich, sodass sie einige Monate später, am 20. Dezember 1552, in Torgau stirbt.

Direkt neben ihrem Sterbehaus liegt das Restaurant Herr Käthe, hier wird ein Bezug zu Luther hergestellt, der seine Frau mitunter so bezeichnete. Wir kehren hier zum Abendessen ein und überlegen, was wir morgen noch vor der Heimfahrt unternehmen.

Besichtigungen in Torgau (1)

Torgau hat heute rund 20.000 Einwohner, der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet Marktort. Begünstigt durch eine Elbefurt entwickelte sich in dem 973 erstmals erwähnten Ort eine rege Handelstätigkeit. Ende des 15. Jahrhunderts entstand das mächtige 4-flügelige Schloss Hartenstein, in den 30er Jahre des 16. Jahrhunderts entstand der große Wendelstein und einige Jahre später die Schlosskapelle, sie gilt als erster evangelischer Kirchenneubau der Welt.

Torgau wird gerne Amme der Reformation genannt und ist die wohl bedeutendste Lutherstätte in Sachsen. Luther war mehr als 40 mal in der Stadt, wo er neben dem Kurfürsten auf eine aufgeschlossene Bürgerschaft traf. Bereits im Jahr des Thesenanschlags erfolgte auf Schloss Hartenfels heimlich der Nachdruck der Thesen. Ein Jahr nachdem Luther 1521 in Torgau gepredigt hatte, bekennt sich die Einwohnerschaft zur Reformation und zur Schließung der Klöster. 6 Jahre später wurden in Torgau unter Luthers Leitung die Grundzüge der Visitationsordnung entwickelt.

Am Morgen scheint noch die Sonne, doch als wir etwas später zu unserer Besichtigungstour durch Torgau starten wollen, beginnt es zu regnen. So bleiben wir noch kurz in der Wohnung und überlegen, welche Museen wir besuchen können. Wir gehen zuerst in das Haus eines ehemaligen wohlhabenden Bürgermeisters und nehmen uns darin viel Zeit. In der Zwischenzeit regnet es heftig, als es wieder aufhört, gehen wir zum Marktplatz, doch es fängt schon wieder stark an zu regnen.

Wir holen die Schirme raus und schaffen es bis zum nächsten Museum, als Gegenstück zum ersten handelt es sich um ein winziges Handwerkerhaus. Da es nicht weit zur Ferienwohnung ist, gehen wir zurück, um eine Kleinigkeit zu essen.

Anschließend schlendern wir über den Markt zum Schloss Hartenfels, schauen in die von Luther geweihte Schlosskapelle und steigen den großen Wendelstein, eine interessante Treppenanlage, hoch.

Unterwegs auf dem Remshöhenweg

Auch wenn ich hier im Blog derzeit unsere Wanderung auf dem sächsischen Lutherweg vorstelle, so sind wir an schönen Tagen natürlich nicht untätig, sondern wandern auf dem Remshöhenweg. Wir fahren morgens mit dem Jeep an den Startpunkt und nach der Wanderung wieder heim, denn zuhause schläft es sich doch am besten.

Und da wir gerade in der Gegend waren, haben wir auch die Sandskulpturen im Blühenden Barock in Ludwigsburg angesehen.

Weidenhain – Torgau (2)

Nach Zinna wird es unangenehm, denn wir müssen neben der Bundesstraße weitergehen, bis wir an einer Kreuzung auf eine weniger befahrene Straße abbiegen können.

Da wir meinen, noch viel Zeit zu haben, kehren wir in einer Bäckerei ein. Auf der Karte sehen wir, dass der Bahnhof nicht mehr weit entfernt ist, allerdings auf der anderen Seite der Gleise. Aber wir sind sicher, dass es möglich sein muss, die Gleise mittels Über- oder Unterführung zu überwinden, wie das an den meisten Bahnhöfen der Fall ist.

Nicht so in Torgau. Wir kommen am Güterbahnhof an, doch es gibt keine Chance, die Gleise zu überwinden. Nach rechts geht es nicht weiter, vielleicht ginge es zurück, aber ich hoffe, die Gleise nach dem Bahnhof irgendwie überqueren zu können, aber das ist nicht möglich, dann sehe ich in einiger Entfernung einen Bahnübergang. Ich lege einen Zahn zu und Ingrid bleibt etwas zurück. Glücklicherweise ist der Bahnübergang offen und ich gehe auf der anderen Seite in Richtung Bahnhof zurück. Auf der Uhr ist es 17.24, in einer Minute sollte der Bus abfahren und ich muss noch den richtigen Bussteig suchen. Da kommt der Bus an und ich kann noch einsteigen, während Ingrid gemütlich zu unserer Ferienwohnung geht.