Archiv der Kategorie: Allgemein

Nasse Füße


Gestern waren wir wieder auf Märzenbechersuche und zwar im Autal bei Bad Überkingen. Schon beim Hochsteigen im Autal hatte ich vorgeschlagen, nicht direkt nach Westen hochzusteigen, da auf dieser Route 2 Betonwannen für nicht immer fließende Bächlein überquert werden müssen und nach mehreren Regentagen war nicht sicher, dass diese trocken waren.

Doch Ingrid war bereit das Risiko einzugehen und natürlich kam es, wie es kommen musste, gleich an der ersten Stelle floss das Bächlein so breit über den Waldweg, dass es nicht mit einem Schritt zu überwinden war. Ingrid ging deshalb ein Stück zurück, dann steil hinunter ins Tal und auf dem bequemeren Weg aufwärts.

Ich versuchte das Bächlein zu überwinden und schaffte es nicht ohne Wasser in den rechten Schuh zu bekommen. Aber die Feuchtigkeit hielt sich in Grenzen.

Dafür entschädigte die in voller Blüte stehenden Märzenbecher. Ich ging langsam weiter und bald kam mir Ingrid trockenen Fusses entgegen.

Der Autalwasserfall, der auf unserer Albtraufgängertour im letzten Herbst nur ein müdes Rinnsal war, machte diesmal seinem Namen alle Ehre.

Weiter gingen wir den Hangweg entlang, wir wussten, es gab noch 2 Bäche zu überwinden, aber da diese mit Brückensteinen und Geländer ausgestattet sind, waren wir sicher, nicht (nochmals) nass zu werden.

Doch als wir die beiden Stellen erreichten, sahen wir, dass die Brückensteine alle überspült wurden und jetzt holten wir uns richtig nass Füße. Vielleicht wäre es besser gewesen, Schuhe und Strümpfe auszuziehen, aber bei dem eiskalten Wasser und den teilweise rutschigen Steinen wäre das auch nicht angenehm gewesen.

 

Danach folgten viele in voller Blüte und im Sonnenlicht stehende Märzenbecher, sodass sich die Wanderung trotzdem gelohnt hat, wenn ich auch dafür plädierte, keinen Umweg zu machen, sondern direkt zum Auto zurückzugehen.

Märzenbecherspaziergang zum 7.

Am Wochenende waren wir zum 7. Mal auf den Spuren des Märzenbechers unterwegs.

Jeweils 2 mal im Eselsburger Tal und beim Fohlenhaus im Lonetal, dazu im tiefen Täle bei Bissingen, im Eschental bei Neenstetten und im Hagener Tobel bei Hörvelsingen.

Man konnte jeden Tag erkennen, wie die Märzenbecher mehr aufblühten, wir haben auch die ersten Leberblümchen und Huflattich gefunden, dazu noch Seidelbast


Doch noch zu früh für Märzenbecher

Die beiden letzten Tage waren wir auf Märzenbecherpirsch, allerdings leider erfolglos. Sowohl in den Donauauen bei Weißingen als auch im Lonetal beim Fohlenhaus gab es trotz Sonne und angenehmen Temperaturen noch nichts Blühendes zu sehen.

Bei Weißingen waren die Baggerseen noch zugefroren, nur der eine oder andere schon angetaut.


 

 

 

 

 

Beim Fohlenhaus haben wir wenigstens die ersten, noch sehr kleinen zinnoberrote Kelchbecherlinge gesehen.

zinnoberroter Kelchbecherling

Bald wird es wieder Märzenbecher geben

Nachdem für die nächsten Tage milde Temperaturen vorhergesagt und viel Sonne vorhergesagt wird, werden wir wohl bald die ersten Märzenbecher suchen und vor allem finden können.

Obwohl es nach einige´m, scheinbar notwendigem Holzeinschlag im Eselsburger Tal Zweifel laut werden, ob die Zwiebel der Märzenbecher nicht beschädigt worden sind und es dieses Jahr weniger Blüten geben wird.

Für alle, die sich für diesen Frühblüher begeistern, habe ich einen kleinen Bildband zusammengestellt und stelle in ihm die schönsten Fundplätze zwischen Donau und Brenz vor.

Das Büchlein A5 mit 50-52 Seiten und vielen Farbfotos hat natürlich wieder die praktische Ringbindung und kostet auf Glanzpapier gedruckt € 8,90.

Bestellung nur per email unter info@wabe-verlag.de möglich, der Versand erfolgt als Büchersendung und auf Rechnung.Märzenbecherblüten

Leider schon wieder vorbei

sind die Tage, an denen wir auf der Ostalb mit Langlaufskier unterwegs sein konnten. Noch liegt etwas Schnee, aber der ist nass und die Loipen können nicht mehr durchgängig befahren werden, auch macht es bei Regen nicht besonders viel Spass.

Aber hier noch ein Bild unserer letzten Tour auf der Gerstetter Alb.

Allerdings sind bei uns ab Samstag wieder Schneefälle vorhergesagt, hoffen wir mal, dass diese stimmen und dass genügend Schnee fällt, damit die Winterfreuden weitergehen können.

Insgesamt waren wir bisher fast doppelt so viel unterwegs, wie im letzten Jahr.gerstetter alb

Mehr als nur ein Ersatz

Bei uns ist der Winter eingezogen und da ist natürlich nicht mehr mit Wandern, dafür können wir auf mehreren Loipen bei uns in der Umgebung Skilanglauf ganz intensiv betreiben.

In den letzten Tagen meist bei Sonnenschein, aber auch bei Minustemperaturen. Das Vergnügen wird nur teilweise von einem eisigen Ostwind etwas vermindert.

58 winterwald loipe

Winterwanderung ohne Schnee, aber mit Weiß

Reif, Blauer Himmel und Sonne,

meist kann man das nur kurz genießen, denn sobald die Sonne länger scheint, vor allem wenn die Temperatur über die 0 Grad steigt, dann ist die Herrlichkeit des Reifs schnell vorbei.

Doch gestern konnte wir eine kurze Wanderung alles zusammen genießen, als wir nämlich auf der Steinheimer Heide unterwegs waren.

Hier ein Bild

reif