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Den Rucksack richtig packen

ist eine Kunst, von der manche Wanderer meinen,  sie müssten diese nicht beherrschen. Ich gebe ja zu, wenn man auf einer Halbtagestour einen Rucksack mit nimmt und den nicht zu klein wählt, dann kann man eigentlich nichts falsch machen. Doch wenn man nicht aufpasst, kann auch hier das Rucksacktragen zur Qual werden und man muss dann nach einiger Zeit umpacken. Damit das nicht passiert, sollten Sie sich diese Tipps zu Gemüte führen.

Da ich seit einer OP an der Schulter Schwierigkeiten habe, einen normalen Rucksack zu verwenden, bin ich auf einen (zu) kleinen Crossbag angewiesen und hier hilft es wenig, wenn man wahllos alles hineinstopft. Zuerst kommen die Alusitzflächen hinein und werden ganz hinten an das Crossbag gedrückt, davor die Trinkflache und vielleicht etwas zum Essen. Dann werden die restlichen Utensilien hineingestopft, wobei dieses Wort bewusst gewählt wurde, denn bedingt durch den wenigen Platz muss man schon mal etwas heftiger drücken, damit alles reinpasst.

Aber wenn man dann Pause machen will, muss man zuerst alles auspacken, damit man sich ins Gras oder eine feuchte Bank setzen kann und es erhebt sich die Frage, wo legt man in der Zwischenzeit z.B.einen Pullover ab, den man vorsichtshalber mitgenommen hat.

Früher, als wir noch mehrtägige Wanderung mit dem Rucksack durchgeführt haben, habe ich mir natürlich viel Gedanken gemacht, wie ich meinen Rucksack packe, doch meist wurde das im letzten Teil der Wanderung Makulatur, wenn ich nämlich einen Teil des Inhalts an meine Frau abgeben musste und dafür unseren Hund, anfangs ein Rauhaardackel mit weichen, samtigen Pfoten einpacken und schleppen musste.

Silka im Rucksack

Der Buggy ist unschlagbar auf

kombinierten Rad- und Wanderwegen. Letzthin sind wir fast den ganzen Tag auf einem solchen Weg gewandert und Heerscharen von Radfahrern, gemütliche und Raser, einzelne und in großen Gruppen sind an uns vorbeigefahren oder sind uns entgegengekommen und mit dem Hund im Buggy war das überhaupt kein Problem. WEnn ich mir dagegen vorstelle, wie das wäre, den Hund an der Leine zu haben, von freilaufen lassen, will ich mal gar nicht reden, dann graut mir, denn immer aufpassen, dass er keinem Radfahrer vors Rad läuft. Ich glaube, jeder Hundebesitzer wäre nach kurzer Zeit ein nervliches Wrack und der Hund ebenso.

Aber natürlich kann ich mir auch etwas schöneres vorstellen zum Wandern, aber manchmal geht es einfach nicht anders und dann ist ein Hundebuggy eine herrliche Sache.

Zelte fürs Wandern

Da ich es gerne bequem habe, ist das Wandern mit Zelten unter freiem Himmel nicht so ganz das Richtige für mich, aber es ist doch interessant, wenn man auf solche urwüchsigen Wanderer trifft und sich mit Ihnen unterhält. Ich gebe gerne zu, dass es durchaus faszinierend klingt, sich so ganz von der Welt abnabeln zu können.

Dort übernachten, wo es am schönsten und am einsamsten ist, bei Nacht ungestört den Mond und die Sterne beobachten und am Morgen von der aufgehenden Sonne geweckt zu werden. Aber da ja das Wetter nicht immer und überall ideal ist, braucht man ein vernünftiges Outdoor-Zelt, das vor den Unbillen der Witterung schützt, aber auch so leicht ist, dass man es tagsüber gut tragen kann.

Vor allem muss man es natürlich ganz einfach und schnell aufbauen können und wenn ich dann an meine beiden linken Hände denke, dann wäre ich mal nicht so sicher, ob das bei mir immer so reibungslos klappen würde oder ob ich nicht die eine oder andere Nacht auf dem Zelt statt im Zelt verbringen müsste.

Um das Richtige zu finden, das mindestens die vorgenannten Bedingungen erfüllt, hilft ganz sicher das Internet und ich frage mich manchmal, wie war das eigentlich früher, da musste man das nehmen, was das Sportgeschäft gerade vorrätig hat oder vielleicht besorgen konnte. Man konnte natürlich auch die entsprechenden Kataloge der verschiedenen Anbieter wälzen und war dann doch meist so schlau wie zuvor.

Welchen Rucksack?

Wer nicht das „Glück“ hat, mit einem Buggy zu wandern, der braucht einen Rucksack, genauer gesagt reicht natürlich ein Rucksack nicht aus, denn für die verschiedenen Zwecke fallen diese unterschiedlich aus, ein Rucksack für eine mehrtägige Wanderung ist naturgemäß deutlich größer als ein Tagesrucksack und ein Rucksack, den man vielleicht für eine Stadtbesichtigung mit sich trägt, kann nochmals kleiner ausfallen.

Wer im Hochgebirge oder auch in der Sächsischen Schweiz wandert, sollte auf einen schmalen Rucksack achten, dies gilt auch, wenn man mit dem Bus oder der Bahn unterwegs ist, sonst kann der Rucksack ruhig etwas breiter sein.

Auch sollte man sich vorab überlegen, ob der Rucksack bestimmten ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sein wird, wie z.B. auf dem Bild

Ich selbst habe immer viel Wert darauf gelegt, dass der Rucksack seitliche Außentaschen hat, ob abnehmbar oder nicht, damit ich dort schnell griffbereit, Karten, Filme oder Getränke unterbringen konnte, auch haben sich weitere Einteilungen als vorteilhaft erwiesen, denn wenn ein 70-l-Rucksack aus einem Teil besteht, dann muss man evtl. teilweise auspacken, wenn man vielleicht ein verschwitztes Hemd oder nasse Strümpfe wechseln oder einen nach unten durchgesackten Film sucht.

Was ist weiter wichtig bei einem Rucksack, ein größerer sollte unbedingt ein Tragegestell haben, das aber nicht zu schwer sein darf und unbedingt einen Hüftgurt haben, damit die Schultern entlastet werden können, er sollte am Rücken nicht zu eng anliegen, um das Schwitzen zu minimieren.

Häufig werden Rucksäcke in leuchtenden Farben angeboten, man ist dann z.B. im Gebirge besser sichtbar, aber da wir dort kaum wandern, habe ich mich immer für zurückhaltende Farben wie grün entschieden.

In der Stadt oder bei kleineren Wanderungen verwende ich gerne einen Crossbag, der sich sehr angenehm tragen lässt.

Leider ist auch in Fachgeschäften eine gute Beratung nicht immer gewährleistet und so ist es durchaus hilfreich, wenn man sich vorab im Internet bei einem Rucksack Test informieren kann.