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17 Jahr, blondes Haar

dies trifft seit heute auf unsere Della zu. Sie hat ihren 17. Geburtstag mit einer herbstlichen Buggyausfahrt und einigen kleinen Spaziergangeinlagen genossen und natürlich gab es auch noch das eine oder andere Leckerli.

Denn 17 Hundejahre sind ein durchaus stolzes Alter, das sich aber nur bedingt in Menschenjahre umrechnen lässt. Denn fast jede Berechnung ergibt ein anderes Ergebnis, sie ist – diesen Rechnungen zur Folge – mindestens 84 Menschenjahre alt, aber höchstens 119 Jahre.

Aber das sind alles nur Spielereien. Wir freuen uns einfach, dass Della uns so lange auf unserem Lebensweg begleitet und hoffen, dass sie dies noch lange machen wird.

Dellas neues Fahrzeug

Nach gut 2 1/4 Jahren und weit mehr als 1000 km, teilweise und das war gar nicht so selten über Stock und Stein, haben unseren ersten Hundebuggy doch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und daher haben wir uns für eine Neuanschaffung entschieden. Das war gar nicht so einfach, denn der Gleiche wurde zwar im Internet von einigen Shops angeboten, doch bei der konkreten Nachfrage stellte sich heraus, es gibt ihn wirklich nicht mehr.

Dellas neuer Buggy

Die Nachfolgemodelle waren nicht schlecht, allerdings gibt es die schöne Farbkomposition nicht mehr, vor allem ein Modell ist überwiegend schwarz mit etwas rot, das sieht vielleicht elegant aus, aber im Sonnenschein wird es dann im Buggy wohl schnell zu warm für Della. Das andere Modell ist etwas größer und mehr rot als schwarz. Wir waren uns nicht sicher, was wir wählen sollten, bei einem Telefonat war dann alles klar, denn der größere und auch deutlich teurere Buggy wurde als Sonderangebot sehr deutlich billiger verkauft als der kleinere.

Gestern ist er jetzt in einer riesigen Schachtel angekommen und heute habe ich ihn zusammengebaut, wobei die englische Bauanleitung trotz der Fotos nicht eben hilfreich war. Aber nachdem ich immer geschaut habe, wie sieht es beim alten Buggy aus, habe ich das Kunststück fertiggestellt´.

Jetzt bin ich nur gespannt, wie wohl sich Della fühlt und wie er sich fahren lässt.

Mein Buggy (3)

Wenn mich jemand sieht und der- oder diejenige hat einen Fotoapparat bei der Hand, dann werde ich sofort fotografiert, mal wird gefragt, mal nicht. Ich finde das auf jeden Fall ganz toll, wenn ich nicht gerade schlafe und nichts mitkriege. Auch Ingrid hat schon viele Bilder von mir gemacht, vielleicht sollten Sie mal ein Fotobuch mit mir erstellen.

Zurück zum Aufsehen, das ich errege, ich glaube, Herbert schätzt das weniger und er fühlt sich manchmal wie beim Spiessrutenlaufen.

Absolut Spitze war meine Fahrt vor den Zuschauern, die alle auf einen Festzug warteten und vor dem eigentlichen Festzug schon den Höhepunkt erleben konnten, nämlich mich im Buggy. Allerdings Herbert wurde immer schneller, denn da er sich nicht in einem Mauseloch verkriechen konnte, wollte er die Qual für ihn so bald wie möglich beenden.

Aber ärgern tue ich ganz arg, wenn Menschen mein Gefährt als Kinderwagen bezeichnen, denn es ist doch ein Original-Hundebuggy.

Echt, ich freue mich auf die nächste Buggyausfahrt und wenn ich dann wieder ein Stück laufe, dann passe ich genau auf, dass ich den Buggy mit dem schiebenden Herbert nicht aus den Augen verliere und wenn ich dabei ganz dolle rennen muss.

Seit ich vor wenigen Tagen beim Hundefriseur (das cairnterrier typische Trimmen habe ich mir verbeten, zu irgendetwas muss mein Alter ja gut sein) war, nimmt mir niemand mehr ab, dass ich schon so alt bin, die meisten werden jetzt denken, das kleine Baby kann noch nicht so langen laufen.

Mein Buggy (2)

Ich liebe es im Buggy je nach Laune zu liegen, zu sitzen, zu stehen oder zu schlafen. Anfangs nur, wenn ich müde war, aber heute freue ich mich immer auf meinen Buggy, wenn ich die Wege als schlecht empfinde, also asphaltierte oder geschotterte, auf Naturwegen laufe ich gerne mit, allerdings müssen sich die beiden an mein Tempo gewöhnen und das ist meist nicht mehr so schnell wie früher, aber bergauf hänge ich die beiden immer noch ab.

Wenn die Sonne scheint, dann lege ich mich soweit wie möglich in den Schatten des Verdecks und wenn es regnet, dann zaubern die beiden eine Regenhaube hervor, um mich zu schützen, obwohl sie es noch nie geschafft haben, die Haube richtig anzubringen, vielleicht sollte ich mich mal darum kümmern.

Von meinem Buggy habe ich einen guten, ja sogar besseren Überblick als wenn ich selbst laufe und daher kann ich –obwohl meine Augen auch nicht mehr so gut sind – jede Katze und jeden Hund sofort entdecken und mich deutlich zu Wort melden.

Wenn ein großer und wie Herbert meint, gefährlich aussehender Hund in der Nähe ist, dann wirft Herbert schon mal seinen Anorak über das Verdeck und nimmt mir so die Sicht. Naja, schön ist das nicht, aber wenn es ihn beruhigt, dann lasse ich ihm kurz seine Freude.

Toll, finde ich auch das Aufsehen, das ich errege, nun als besonders hübscher Hund habe ich schon immer Aufsehen erregt, aber jetzt vielleicht noch mehr. Fast alle finden es toll und dass ich es gut habe, stimmt ja auch und wenn Herbert mal wieder unter der Anstrengung stöhnt, schaue ich ihn ganz lieb an und dann ist alles wieder gut.

Mein Buggy (1)

Nach ihrem Ratgeberbuch ist Della, unsere Cairn-Terrier-Lady auch hier im Blog aktiv.

 Wandern ist die Leidenschaft von Ingrid und Herbert, die von anderen als mein Herrchen und Frauchen bezeichnet werden, doch die beiden wissen es besser, ich bin der Boss.

Aber langsam komme ich in die Jahre und obwohl die beiden ihre Wanderstrecken auch gekürzt haben, wäre es für mich doch viel zu viel.

Die Frage war nun, was tun? Denn im Rucksack getragen zu werden, macht weder Herbert noch mir Spaß und auf das Wandern zu verzichten oder mich stundenlang alleine zu Hause zu lassen, das kam für keinen von uns in Betracht.

Daher haben die beiden schon vor einiger Zeit überlegt und gesucht, wie man mich befördern könnte und sie sind auch alsbald fündig geworden.

Ein Hundebuggy musste her und mir schien die Idee auch nicht schlecht, so wie es sich im Intenet anschauen ließ. Doch die Auswahl war gar nicht so einfach, denn wir wandern ja mitunter über Stock und Stein, wie man so schön sagt und dafür waren die Promadenwägelchen kaum geeignet. Dann fanden wir einen outdoorgeeigneteen, warum geht das nicht auch auf Deutsch.

Den haben die beiden dann im Internet bestellt und schon bald zeigte sich, dass die Konstrukteure unter Outdoor bestenfalls Kies- und ebene Waldwege ohne Wurzeln verstanden haben, denn bald ist eine Bremse abgerissen, dann brach die dünne Schweißnaht an der Aufhängung des Vorderrads, eine Feder gab ihren Dienst auf und derzeit klappt ein Scharnier nicht immer ganz zu, aber jetzt ist das Vehikel auch schon um die 1000 km im Dienst.