Archiv der Kategorie: Rennsteig – Neiße Teil 4

29.7.11 Bautzen – Binnewitz

Abbruch

Heute Morgen hat es auf Sommereichen mal nicht geregnet und ich frage mich, ob das ein gutes Omen ist. Als wir dann in Bautzen starten, ist es überwiegend bewölkt, es nieselt hin und wieder, aber immer wieder kommt auch die Sonne hervor.

Der Weg ist anfangs nicht markiert, aber als wir die Straße verlassen müssen, beginnt auch die Markierung und bald können wir auf einem schönen Naturpfad weitergehen, allerdings lasse ich Della im Buggy, denn uns erwarten noch größere Anstiege und dann sollte Della dann noch frisch sein.

Bald erreichen wir eine kleine Ortschaft und müssen auf der Straße weitergehen, das Nieseln wird langsam kräftiger und als wir am Ende des nächsten Ortes sind, ist aus dem Nieseln ein waschechter Regen geworden und wir beschließen, da es nirgends heller wird, die Wanderung abzubrechen, denn dies ist der Anfang eines immer stärker werdenden Dauerregens. Wir fahren zurück in die Ferienwohnung und Ingrid beginnt im Internet nach einer neuen Wohnung zu suchen und ich gönne mir ein Schläfchen. Dann fahre ich nochmals nach Bischofswerda, um Geld von der Bank zu holen und etwas zum Lesen zu kaufen, denn die nächsten Tage sollen nicht unbedingt zum Wandern geeignet sein. Als ich zurückkomme, surft Ingrid immer noch, das sie nur kurz zum Abendessen unterbricht.

Als ich schlafen gehen, ist sie immer noch im Internet unterwegs, dazwischen hat sie ein oder zwei Telefonate geführt, die allerdings keinen Erfolg brachten.

28.7.11 Stadtbesichtigung Bautzen

Kein Tag zum Fotografieren

Morgens regnet es wieder auf unserem Ferienhof, ob hier wohl ein Regenloch ist und wie immer dauert es deshalb länger, bis wir nach Bautzen fahren können. Zunächst stimmt noch die Wettervorhersage mit heiter bis wolkig, allerdings ist der Wind böiger als prognostiziert.

Von der Friedensbrücke haben wir einen schönen Blick auf die Wasserkunst und die Altstadtsilhouette. Dann gehen wir kurz hinunter zum Hexenhäusle, einem der ältesten Gebäude der Stadt und zur Spree, steigen dann wieder hinauf zur Michaeliskirche, in die wir einen kurzen Blick werfen. Entlang der Stadtmauer kommen wir zur Ortenburg, doch das Schloss lässt sich wegen der Kulissen für ein Openair-Theater kaum fotografieren. Über die Lokalzeile der Schlossstraße gelangen wir zur Klosterruine, die heute einen Friedhof enthält. Das Wetter hat sich deutlich verschlechtert, es ist noch windiger geworden und die Sonne schafft es nur noch selten durch die dichten dunklen Wolken und es ist ziemlich kalt geworden, also müssen wir zum Auto zurück, denn jetzt ist unsere Kleidung, die für 24 Grad gedacht war, zu luftig.

Zurück in der Altstadt hat die Hoffnung getrogen, dass der Wochenmarkt mit seinen nicht gerade attraktiven Ständen der schönen Sicht auf Dom und Rathaus Platz gemacht hat, dafür beginnt es zu tröpfeln. So schauen wir uns im Senfladen mit Museumscharakter und im Dom um. Das Wetter bessert sich nicht, und so kehren wir durch die Reichenstraße zu unserem Auto zurück und tätigen noch einige Einkäufe.

Wir holen Della ab und schauen nach den Kirchen in Demitz-Thumitz und machen noch einige Bilder von der modern ausgestatteten Bennokirche in Bischofswerda. In Rammenau besuchen wir noch das alte Gefängnis und nach einem weiteren Einkauf kehren wir in unsere Wohnung zurück.

27.7.11 Gaußig-Bautzen (2)

Aber dann ist der Naturweg nur an einigen Stellen tief ausgewaschen, aber für uns noch gut passierbar und auch vorsichtige Radfahrer haben wohl keine Probleme. Dann geht es kurz auf der Straße weiter und etwas weiter entfernt vom Fluss, sodass Ingrid schon meint, wir seien falsch zumal die Karte signalisiert, der Wanderweg würde auf der anderen Flussseite verlaufen.

Doch bald trennen sich Rad- und Wanderweg und wir kommen durch die Spreeschlucht, vor allem linksseitig, wo wir wandern, sind viele hohe Felsen, die mitunter nur einen schmalen Weg bis zur Spree zulassen. Eigentlich müssten wir uns doch an dieses Stück erinnern, denn wahrscheinlich sind wir doch vor Jahren auf unserer Rundwanderung „Neue Bundesländer“ hier schon mal gewandert sein, aber an die Felsschlucht erinnern wir uns nicht, beide nicht oder sind wir doch anders gewandert, da müssen wir zuhause mal nachschauen.

Wir überlegen, kann es noch reichen für den Bus um 15.45, zunächst scheinen wir noch massenhaft Zeit zu haben, vor allem, da Ingrid auf der Karte wieder einige Abkürzungsmöglichkeiten entdeckt zu haben glaubt. Doch da sich diese Hoffnungen nicht bewahrheiten, wird es doch noch knapp, aber es reicht.

In Gaußig haben wir noch den knappen Kilometer zum Ferienhof zu gehen, nach dem Umziehen und einer Kleinigkeit essen, fahren wir mit dem Auto ins Dorf, machen einige Fotos von Kirche und Schloss und bezweifeln, dass das Schlosshotel noch in Betrieb ist.

Von Außen macht es zumindest einen sanierungsbedürftigen Eindruck. Anschließend fahren wir zum Parkplatz und schlendern durch den Schlosspark, kommen allerdings dem Schloss nicht besonders nahe. Ein schöner Wald, aber nicht unbedingt etwas Besonderes, zumindest in diesen Tagen, ganz anders wäre es, wenn wir zur Zeit der Blüte durch die Rhododendronhaine wandern könnten.

Bevor wir den Tag dann mit Kochen und Abendessen beschließen, Ingrid will auch noch Waschen, doch ohne Bedienungsanleitung mit einer fremden Maschine lässt das Ganze zu einem kleinen Abenteuer werden, denn auch das Internet spuckt keine Anleitung aus, zumindest keine in deutscher Sprache.

26.7.11 Bischofswerda – Gaußig (2)

Dann geht ein Wanderweg auf der Trasse einer ehemaligen Werkbahn ins Tal, dem wir folgen. An einem schönen Aussichtspunkt, von dem man das schöne Bautzen, aber auch das nicht so schöne Kraftwerk Schwarze Pumpe sehen kann, machen wir nochmals Pause, ehe wir dann vollends nach Crossern absteigen.

Eigentlich müsste nach rechts ein abkürzender Weg führen, doch der ist leider nicht zu finden, also gehen wir auf der Straße nach Naundorf weiter und werden von einem grünen X begleitet. Wir verlassen die Straße und folgen einem Feldweg und dem Zeichen.

Als es laut unserer Karte rechts gehen müsste, weist das Zeichen nach links, da nicht klar ist, welches Ziel der Wanderweg hat, glauben wir der Karte und stehen bald ohne Weg da. Glücklicherweise ist das Feld schon abgeerntet und so können wir bis zur nächsten Straße kommen, wo wir wieder auf die Markierung treffen.

An der Bushaltestelle bei der Kirche ist unsere Buslinie nicht aufgeführt, eine ältere Frau erklärt uns, dass die Hauptbushaltestelle zur Schule verlegt sei.

Dort finden wir sie auch und ich schaue auf den Fahrplan und bin beruhigt als ich den entsprechenden Eintrag sehe wie im Internet.

Jetzt gehen wir den knappen Kilometer bis zu unserem Storchennest so heißt nicht nur unsere Wohnung, nein es gibt auch einige Storchennester- und wir haben noch Zeit, denn durch die Abkürzung über Crossern haben wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Busses. Rechtzeitig mache ich mich auf den Weg und schaue jetzt den Fahrplan genauer an und mich trifft fast der Schlag, als ich ob die Zeichen K und Ruf sehe- Es handelt sich hier um einen Rufbus, den man 1 Stunde vorher bestellen muss. Ich rufe Ingrid an und wir entscheiden uns, kein Taxi zu rufen, sondern das Auto in Bischofswerda stehen zu lassen. Allerdings hat Della kein Körbchen und wir können wieder nicht einkaufen. Gut, dass wir auf dem Ferienhof wenigstens Getränke und Marmelade bekommen.

26.7.11 Bischofswerda – Gaußig

Umzug und Leseunvermögen

Obwohl Ingrid am Abend vorher schon viel vorbereitet hat, dauert das Packen, Aufräumen und grob Saubermachen doch etwas länger als geplant und so nehmen wir Abstand den gestern ausgefallenen Einkauf nachzuholen und verschieben das auf den Abend, nur eine neue Wanderkarte, die muss sein.

Als wir den Ferienhof erreicht haben, sehen wir nicht, wo wir uns anmelden können. Glücklicherweise kommt gerade der Bauer auf seinem großen Traktor vorbei und zeigt uns unser Storchennest. Wir laden nur das Notwendigste aus, zumindest was wir für das Notwendigste halten und müssen später feststellen, dass etwas mehr doch ganz günstig gewesen wäre.

So fahren wir sofort zurück nach Bischofswerda und stellen unseren Wagen an der gleichen Stelle wie gestern ab, an einer Kleingärtnersiedlung verlassen wir die Stadt, kommen an zwei Teichen vorbei, unterqueren eine Bahnlinie und halten uns an einer weiteren. Als sich unser Wanderweg ohne ein Zeichen von der Bahnlinie abwendet, folgen wir einem Reitweg entlang den Gleisen und können bald alle Nachteile eines Reitwegs erleben, denn immer wieder ist der Boden aufgeweicht und dadurch die Hufeindrücke tief und das erschwert das Buggyfahren. Bei einer Unterführung treffen wir wieder auf den Wanderweg, dem wir aber nicht folgen, sondern einem weiteren, der weiterhin entlang der Gleise verläuft.

In Demitz-Thremitz sehen wir einige schöne Häuser und als wir uns suchend nach dem nächsten Wanderzeichen umsehen, kommt eine Radfahrerin auf uns zu, um uns weiterzuhelfen. Es stellt sich heraus, dass sie Fremdenführerin für den Ort ist und sie will uns möglichst viel von ihrem Wissen weitergeben und erzählt uns auch, wie es weitergeht. Nach den Erfahrungen von gestern bin ich skeptisch, aber alle ihre Angaben bewahrheiten sich.

Steil geht es eine holprige Pflasterstraße hinauf und am letzten Haus des Ortes kommt ein älterer Mann, um Della zu streicheln und einen kleinen Plausch zu halten. Er erzählt uns, dass am Klosterberg vor der Wende mehr als 30 Steinbrüche und fast 2000 Beschäftigte gab, aber 10 Jahre später, wurde bis auf ein Schotterwerk und einen Granitbruch als stillgelegt. Ich dränge aufs weitergehen, denn es ist noch nicht ganz klar, wie wir nach Gaußig kommen und wir müs-sen ja den letzten Bus kriegen. Steil und steinig geht es bergauf, vorbei an aufgelassenen Steinbrüchen, teilweise mit Wasser gefüllt.

Als wir die Spitze des Klosterbergs erreichen, gibt es dort zwar eine Gaststätte, die aber heute Ruhetag hat, aber sonst keine Sitzgelegenheit, auch wenig später beim Dreisesselstein bliebe nur der Stein als Sitzgelegenheit. Wenig später entscheiden wir uns an einem schönen Plätzchen Rast zu machen, doch leider finden auch die Ameisen diesen Platz als sehr angenehm, sodass wir schnell wieder aufbrechen.

Jetzt geht es zunächst auf einem Fahrweg weiter, links am Abhang warnen Tafeln vor den Gefahren der Steinbrüche, aber an einigen Stellen können wir trotzdem ins Tal bzw. in die meist aufgelassenen Steinbrüche sehen.

25.7.11 Großröhrsdorf – Bischofswerda (2)

Ein Blick auf die Uhr zeigt, es wird langsam spät und wir haben noch eine größere Strecke vor uns. Wir gehen entlang des oberen Teichs und beobachten eine Schwanenfamilie. Im Ort ist das alte Gefängnis als kleines Museum zwar noch geöffnet, aber wir müssen weiter, denn wir müssen heute noch die Wohnung bezahlen. Vorbei am unteren Teich kommen wir nochmals an einigen Häusern vorbei und sehen, dass das Verkehrszeichen „Frei für Fußgänger und Radfahrer durchgestrichen ist, wir vermuten, wegen dem Bau der Umgehungsstraße. Doch wir sind optimistisch und lassen uns nicht beirren und das ist gut so, denn wir kommen problemlos durch, wenn auch der Weg als Baustraßen genutzt wird und daher nicht gerade im besten Zustand ist.

Endlich sind wir in Bischofswerda, kommen zunächst an der eigenwilligen St. Benno Kirche vorbei und überqueren den hübschen Marktplatz mit einem alten Brunnen und einer modernen Skulptur. Eigentlich müssten wir noch Einkaufen, aber das Verschieben wir auf Morgen, was sich aber nicht unbedingt als vorteilhaft herausstellen sollte

25.7.11 Großröhrsdorf – Bischofswerda

Überraschung und zugewachsene Wege

Wir stellen unser Auto am Bahnhof in Bischofswerda ab und fahren mit dem Bus nach Groß-röhrsdorf und können sofort an der Bushaltestelle die Straße verlassen und gehen auf unter-schiedlichen Wegbreiten und Wegbefestigungen über die Ortsmitte und dann entlang eines kleinen Bachs. Ingrid telefoniert mit einem Vermieter wegen der nächsten Wohnung und – man muss auch mal Glück haben, auf dem Bauernhof ist eine Wohnung frei, weil Gäste kurzfristig absagen mussten. Später gehen wir teils auf gekiesten Feldwegen und zugewachsenen Gras-wegen weiter. Dann steigen wir anfangs gemächlich und dann steiler aufwärts, immer wieder sind die Wege dabei fast zugewachsen, es scheint, also ob diese Wanderwege nicht gerade häufig genutzt werden. An einem Aussichtspunkt mir Hütte rasten wir kurz und nach einigem Auf- und Ab kommen wir zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem wir unser nächstes Ziel Rammenau schon sehen können. Vorher wurden wir noch durch einen kleinen Frosch aufgehalten, der sich gut zum Fotografieren eignete. Schafe eignen sich immer zum Bildermachen, meint Ingrid und so kommt sie an einigen Schafen erst nach mehreren Bildern weiter. Auf der Straße gehend, sehe ich eine Hinweistafel „Schlossrundweg“ und bin skeptisch, ob wir da wohl zum Schloss kommen. Ich frage ein auf diesem Weg herkommende Nordic-Walkerin, ob wir auf diesem Weg auch zum Schloss kommen, sie bejaht und gibt mir noch einen Hinweis, was ich zu beachten hätte. Was sie mir allerdings verschweigt, ist die Tatsache, dass der Weg sicher einen Kilometer weiter ist, als auf der Straße. Als ich dies merke, hebt das meine Stimmung nicht unbedingt, um es mal freundlich zu formulieren. Das Barockschloss, das wir mit dem Park eigentlich nur von außen anschauen wollen, macht einen sehr schönen Eindruck, der sich allerdings relativiert, als wir feststellen, dass wir, um das Schloss näher in Augenschein zu nehmen, Eintritt bezahlen müssen, zwar darf man dann auch ins Innere des Schlosses und wir dürften sogar Della mitnehmen, aber eine Schlossbesichtigung mit Della, das wäre eine Strafe für sie und mich.

Wir bezahlen den Eintritt, schlendern dann durch den Park und Ingrid eilt im Sauseschritt durch das Schloss und fotografiert dabei wie ein Weltmeister. Die Bilder kann sie dann zuhause in Ruhe ansehen.

24.7.11 Radeberg – Großröhrsdorf (2)

Jetzt geht es endlos auf gekiesten Wegen weiter und wir stellen fest, dass die ursprüngliche Route zu weit ist und wir dann den letzten Bus nicht mehr erreichen würden. Wir wollen den Weg also abkürzen und als wir wenig später zum kleinen Stern abbiegen, wandern wir auf einem fast zugewachsenen Weg weiter, hier wäre es ganz gut, wenn Della laufen würde, aber dann nutzt vielleicht auch die Abkürzung nichts mehr und wir verpassen den Bus.

So nehmen wir uns auch nicht die Zeit die vielen Sagentafeln im Geisterwald zu lesen, nur einige fotografieren, um sie zuhause nachlesen zu können. Am kleinen Stern stimmen Karte und Wirklichkeit wieder einmal nicht überein, aber wir finden dann doch den richtigen Weg. Der Himmel ist jetzt ganz dunkel und wir spüren einige Tropfen, aber der Kelch geht an uns vorüber, denn die Regenwolke zieht knapp an uns vorbei.

Als wir den Wald verlassen und die Dörfer vor uns sehen, ist der Grasweg wieder komplett zugewachsen, was das Buggyschieben doch ziemlich anstrengend macht. So bin ich froh, als wir wieder einen asphaltierten Weg erreichen und auf diesem zur nächsten Bushaltestelle gelangen.

Als wir mit dem Bus in Radeberg ankommen, haben die Wolken wieder große Lücken und die Sonne scheint. Daher essen wir in der Ferienwohnung im Garten zu Abend, müssen aber die Diskussion, wie wir die nächsten Tage weiterwandern, in die Wohnung verlegen, da der Wind doch wieder ziemlich stark ist und wir die Karten kaum auf dem Tisch festhalten können.

24.7.11 Radeburg – Großröhrsdorf

Storchennest

Für unsere Verhältnisse in Anbetracht der Anfahrt früh starten wir ¼ vor 11 am Bahnhof Radeberg und gehen direkt in die Altstadt mit einem schönen Rathaus und dem Marktplatz. Von hier sind es nur einige Schritte bis zum Schloss Klippenstein, das wir kurz besichtigen, aber ohne das Museum zu besuchen. Entlang des Planetenwegs wandern wir durch das romantische Hüttertal und steigen hinauf zum Felixturm, einem baufällig wirkenden Turm und gleichzeitig das Ende des Planetenwegs.

Auf einem Fahrweg wandern wir abwärts nach Wallroda und schon von weitem ein Storchennest, das wir immer weiter beobachten und natürlich auch einige Fotos schießen, ich versuche sogar ein Video, aber mit dem Supertele wackelt es doch ziemlich. Weiter geht es durch den langgestreckten Ort und dann auf einem Fahrrandweg entlang der Landstraße, ehe wir auf einen mit Betonplatten befestigten Feldweg zu einer Talsperren abbiegen können.

Hier sehen wir die beiden Altstörche ganz nah auf der Nahrungssuche inmitten einer Kuhherde. Als die Störche einer Kuh zu nahe auf die Pelle rücken, verscheucht sie zu-mindest einen, der wegfliegt, der zweite geht nur einige Schritte zur SeiteNahe am Wasser ma-chen wir eine kurze Pause, hier sind wir etwas vor dem böigen Wind geschützt.

Nachdem es bisher überwiegend sonnig war, zieht der Himmel jetzt komplett zu und es wird wieder kühler, sehr viel kühler. Im Wald verlassen wir an einer Lichtung den Waldweg und gehen auf einem schmalen Grasweg weiter, eigentlich ein schöner Weg, wenn es nicht die Tage zuvor so stark geregnet hätte und die anschließende Wiese leicht sumpfig wäre. Ingrid kann sich den Weg heraussuchen, doch mit dem Buggy ist das nur bedingt möglich und so sind am Ende des Wegs meine Schuhe mehr als nur ein bisschen feucht. Wieder auf festem Grund begegnen uns zwei Radfahrer, die sich erkundigen, ob sie wohl hier zur Talsperre durchkommen würden. Ohne breiten Mountainbikeräder raten wir Ihnen ab und sie folgen unserem Rat.

23.7.11 Loschwitz-Weißer Hirsch

Abendspaziergang

Nach einer kurzen Erholungsphase, die für Della dann länger dauert, starten wir zu unserem Abendspaziergang. Zuerst geht es steil hinauf zu Bergstation der Standseilbahn, mit der wir dann nach Loschwitz hinunterfahren.

Durch Altloschwitz gehen wir hinunter zur Elbe und dann zur Talstation der Bergschwebebahn, mit der wir dann wieder einen Teil des Elbhanges hinauffahren. Von der Bergstation haben wir wieder einen schöne Aussicht, leider ist es nicht so klar wie erhofft.  Zunächst gehen wir die Straße weiter bergauf, ehe wir auf einen schmalen Pfad nach links abbiegen, der sich immer weiter hinunter zur Durchfahrtsstraße senkt, Zwischendurch haben wir einen schönen Blick auf die Umgebung und das Haus, in dem unsere Ferienwohnung liegt und zum Luisenhof. Als wir fast wieder unten sind, können wir wieder auf schmalem Weg aufwärts gehen und schließlich geht es die Plattleite steil bergauf, aber die vielen schönen Häuser erfordern häufiges Stehenbleiben, sodass der Anstieg nicht so beschwerlich ist. Von der Bergstation der Standseilbahn geht es dann wieder hinunter und hinauf zu unserer Ferienwohnung.