Archiv der Kategorie: Jakobuswege

Heubach – Weiler (2)

Bald sehen wir im Remstal Bargau mit der Jakobuskirche vor uns liegen und auf asphaltiertem Weg erreichen wir den Ort und die Kirche. Auf dem Friedhof fällt uns sofort die große Jakobsmuschel ins Auge und in der Kirchen ein Gemälde mit Jakobspilgern. Leider zeigt mein Foto an, dass die Batterien leer sind und da ich diese schon gewechselt habe, kann ich keine weiteren Bilder in der Kirche machen, obwohl ich den Trick versuche, die Batterien kurz herauszunehmen und wieder einzulegen.

Im Innern der Kirche finden wir ein Pilgerbild von dem Pfarrer und Maler Sieger Köder.

Als wir weiterwandern und zur Trennung der beiden Jakobuswege kommen, haben sich die Batterien wieder erholt und ich kann noch mehrere Bilder bis zum Ende der Wanderung machen. Wieder geht es bergauf, steil bergauf und ganz eng an einem Hof vorbei, über einen Weg mit hohem Gras erreichen wir den nächsten Hof mit einer schönen Kapelle und einem originellen Kreuz.

Lauterburg – Weiler i.d.Bergen (1)

Lange Wanderung, zumindest zeitmäßig

Obwohl oder vielleicht weil die Anfahrt kilometermäßig nicht sehr weit ist, kommen wir wieder nicht sehr früh weg. Wir stellen unseren Saab am Parkplatz ab und gehen auf einem breiten Kiesweg durch den Wald in Richtung Fernsehturm und zu dem Parkplatz, den wir uns gestern als Ziel überlegt hatten.

Kurze Zeit später treffen wir auf den Rosensteinrundweg, dem wir nach Osten zum Ostfelsen – einem beliebten Kletterfelsen – folgen, von hier haben wir schöne Ausblicke bis zum Oberschöneberg bei Ellwangen. Nach der frühen Rast besucht Ingrid noch die Höhle „Große Scheuer“, doch mit Buggy wäre das zu anstrengend. Weiter geht es an der Nordflanke des Rosensteins weiter, bis wir endlich die auf 686 m liegende Ruine Rosenstein erreichen, da sich eine Gruppe Jugendlicher dort aufhält, ist es schwierig, hier zu fotografieren. Die Burg wurde wohl um 1170 erbaut, wurde aber mehr als 100 Jahre später erstmals erwähnt, heute sind nur noch wenige Mauerreste vorhanden.

Dann geht es über viele Treppen, Steine und manche Wurzeln auf schmalem Pfad im Zickzack nach Heubach hinunter, eine durchaus anspruchsvolle Strecke, die Della tapfer selbst läuft.

In Heubach besuchen wir die knapp 100 Jahre alte katholische Kirche mit einem Gemälde über die Wallfahrten auf den Rosenstein, die vor allem im 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts Konjunktur hatten. Einen besonderen Reiz erhält das Gemälde während unseres Besuchs durch die Lichtschattenwirkung der Sonneneinstrahlung. Bestechend auch die schön gestalteten Kirchenfenster über Bernhard von Clairvaux.

Steil geht es im Ort – der auch ein Miedermuseum beherbergt – hinauf in Richtung Scheuelberg, aber kurz vor dem Wald biegen wir nach rechts ab und gehen auf halber Höhe weiter, immer wieder drehen wir uns um und genießen den Blick auf den Rosenstein. Nochmals geht es aufwärts bis zum Waldrand und hoch etwas höher, anschließend geht es eben weiter, Brombeeren versüßen dabei die Wanderung. Als wir auf eine Wiese hinauskommen, sehen wir vor uns die Kaiserberge, die wir auf unserer Wanderung noch besuchen werden.

Oberkochen – Lauterburg (2)

Sofort geht es wieder etwas hinab und wir treffen auf den Jakobusweg, der hier gemeinsam mit der Nordrandlinie des Albvereins nach Westen führt. Kurz wandern wir auf einem breiten Waldweg, ehe wir dann für längere Zeit auf einem Naturpfad angenehm mit immer wieder sonnigen Abschnitten wandern können. Dabei sehen wir viele Pilze, auch einige giftigen Fliegenpilze und viele, die wir nicht identifizieren können. Wir umgehen das Gasthaus Tauchenweiler im Norden und hoffen, dass endlich eine Bank zum Pause machen kommt, aber wir müssen mit einem Baumstamm vorlieb nehmen.

Auch das wunderschöne Naturschutzgebiet Weiherwiesen verschmähen die ausgeschilderten Wanderwege, aber nicht wir. In den Teichen gibt es Blesshühner und noch einige weiße Seerosen. Auf einem Trampelpfad erreichen wir einen angenehm zu wandernden Waldweg, ehe wir am Waldrand auf die ausgeschilderten Wanderwege stoßen, die die ganze Zeit auf einer Waldautobahn, also einem sehr breiten Kiesweg, verlaufen.

Auf asphaltierten Weg wandern wir nach Lauterburg, das Anfang des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt wurde und umgehen den Ort zunächst im Süden, um dann auf kürzestem Weg zur Kirche und den Resten der Burg zu kommen. Steil aufwärts erreichen wir den Heubacher Weg und folgen dem Sträßchen bis zum Wanderparkplatz.

Oberkochen – Lauterburg (Waldparkplatz) 1

Die nächsten Tage möchte ich Ihnen wieder einmal 2 Etappen unserer Wanderung auf dem Jakobusweg von Neresheim nach Bodelshofen vorstellen.

Naturschutzgebiete

Nach langer Zeit klappt es heute endlich wieder, dass Marion und Jörg wieder mal mitwandern. Lange überlegen wir uns, wie weit wir wandern sollen und erst auf der Fahrt entscheiden wir uns, um Zeit fürs Fahren zu sparen, nicht nach Heubach hinunter und dann die steile, schmale Straße zum Fernsehturm hinauf zu fahren, sondern unser Auto, genauer gesagt, Jörgs Auto am Waldparkplatz Lauterburg abzustellen.

Mit dem Saab geht es dann nach Oberkochen, an der gleichen Stelle wie bei der letzten Wanderung stelle ich den Wagen ab und wir gehen zunächst auf dem Sträßchen weiter zum Schützenhaus, über eine Treppenanlage erreichen wir den Panoramaweg, von dem wir schöne Ausblicke auf den von Zeiss beherrschten Teil von Oberkochen haben. Das ist zwar nicht der ausgeschilderte Jakobusweg, aber wir wollen das Naturschutzgebiet auf dem 743 m hohen Volkmarsberg genießen und nicht nur daran vorbei wandernIm Zickzack geht es aufwärts und vor allem Ingrid und Jörg fotografieren häufig Blumen und was weiss ich noch alles.

Auf der Wacholderheide der Berghochfläche finden wir schöne alte Bäume und das Symbol der schwäbischen Alb, die Silberdistel. . Leider ist die Sicht nicht so toll, dass sich ein Besuch des vor 80 Jahren errichteten Aussichtsturms lohnt.

Laupheim – Maselheim (2)

Dann geht es hinunter in das breite Risstal und nach einem nicht ganz geglückten Versuch einen neben einer Straße verlaufenden Radweg zu vermeiden, müssen wir doch noch kurz darauf gehen, dann durchqueren wir ein Wald-, Wiesen- und Feldgebiet, das nur noch leichte Anklänge an die moorige Vergangenheit zeigt. Es ist überwiegend sonnig, aber der Ostwind ist noch ziemlich frisch. In Äpfingen warten wir noch kurz, um ein Hochzeitspaar zu sehen, das von Motorradfahrern begleitet wird und in einem Oldtimer-Mercedes vorfährt. Da wir noch Zeit haben, bis die Öchlesbahn kommt, schlägt Ingrid vor, nach Maselheim zu wandern, um nicht hier warten zu müssen und auch länger mit der Öchslebahn fahren zu können.

Die sogenannte Öchslebahn führt über 19 km von Ochsenhausen nach Warthausen. Es handelt sich um eine Schmalspurbahn mit einer Spurbreite von 750 mm, die von 1899 bis 1964 betrieben wurde, damals allerdings ging die Strecke bis Biberach. Nachdem 1985 ein erster kurzzeitiger Betrieb der Museumsbahn gescheitert war, besteht seit 1996 ein regelmäßiger Museumsbahnbetrieb.

Früh kommen wir in Maselheim an. Leider finden wir auf dem hübschen kleinen Bahnhof keinen Hinweis, ob und wann ein Zug hier fährt. Aber da wir in Äpfingen den Zug nach Ochsenhausen noch haben Läuten und Pfeifen hören, sind wir zuversichtlich und bald hören wir das uns von Insel Rügen wohlbekannte, schnaubende Geräusch. Doch es dauert noch lange, bis der Zug endlich in den Bahnhof schnauft. Dann geht es langsam zuckelnd nach Warthausen, der Zug hat dort leider ziemlich Verspätung und so reicht die schon vorher knappe Zeit nicht mehr, um das dortige Knopfmuseum anzusehen. Während wir überlegen, was wir tun sollen und dann im Café einkehren kommt die Hochzeitsgesellschaft aus Äpfingen hier an, um die Hochzeitsfeier in einem der Restaurants abzuhalten. mit der Deutschen Bahn fahren wir nach Laupheim zu unserem Auto..

Laupheim – Maselheim (1)

Bei der Planung der Rückkehrmöglichkeiten vom End- zum Ausgangspunkt hat Ingrid festgestellt, dass wir dazu die Öchsle-Schmalspurdampfeisenbahn benutzen können und um möglichst lange damit fahren zu können, hat sie einfach unsere Wanderstrecke mal wieder umgelegt und verlängert, doch der Reihe nach.

Zuerst haben wir Probleme von der Schnellstraße zum Laupheimer Bahnhof West zu kommen, doch dann können wir ganz in der Nähe unser Auto abstellen, unterqueren die Gleise und gehen direkt nach Untersulmetingen und lassen die Kirche im Norden weit rechts liegen. Interessant ist im Ort die mit dem Rathaus zusammengebaute Schlosskapelle St., Otmar, wobei der spätgotische Kirchturm aus dem Rathaus herauszuwachsen scheint. Die zahlreichen Renovierungen der Kirche haben nur die Beweinungsgruppe aus dem 16. Jahrhundert und die Hochaltarmadonna sowie der Stuckzierat an der Decke des Altarraumes überstanden.

Auf dem daneben stehenden Schloss sehen wir trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit noch ein Storch in seinem Nest, er ist wahrscheinlich zu faul, in den Süden zu fliegen und will wohl hier in Oberschwaben überwintern. Nach einigen Irrungen finden wir den Weg an die Riss und folgen dem Fluss nach Obersulmetingen.

Das Wahrzeichen Obersulmetingen ist das Barockschloss von 1725-1772, mit integrierter Schlosskirche und Rathaus, das alte Schloss an gleicher Stelle wurde 1652 durch Blitzschlag eingeäschert, reizvoll auch die ungewöhnliche Sonnenuhr.

Da der Muschelweg entlang eines Neubaugebiets weiter verläuft, übersehen wir fast den nicht markierten Abzweig in Richtung Schemmerberg, wo der gotische Kirchturm auf einer Anhöhe schon von Weitem grüßt. Auf einer, speziell für Jakobspilger aufgestellten Bank, rasten wir, nachdem wir nacheinander die Kirche St. Martin besichtigt habe. Sie weist Stilelemente der späteren Gotik auf, die Fundamente sind wohl vorromanisch, im Innern findet man noch Kunstschätze aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Erbach – Laupheim (2)

Danach verlassen wir den Jacobusweg, der die nächsten 10 km auf bzw. neben Straßen verläuft, und wandern mit schönen Ausblicken ins Tal nach Öpfingen. Wie die Autos müssen wir eine Umleitung akzeptieren und steigen dann hinab zur Donau. Wir haben hier und auch auf dem Weg nach Rißtissen einen schönen Rückblick auf die auf einem Hang stehende, vor wenigen Jahren umfassend renovierte Kirche St. Martin, erstmals erwähnt 1275 mit gotischem Chor und der Barockisierung von 1708.

Wir durchqueren Rißtissen, wenige hundert Meter danach soll der Jacobusweg laut Karte anders verlaufen als auf der im Wanderführer beschriebenen Straße. Wir finden auch den Weg, der ist aber nicht ausgeschildert, folgen diesem zum Wald, wenden uns kurz nach links, doch es gibt keinen Weg durch den Wald und auch keine Möglichkeit einen kleinen Bach zu überqueren. So kehren wir am Wald entlang zur Straße zurück und gehen auf dieser durchaus befahrenen Straße zunächst weiter.

Wir nutzen die erste Gelegenheit, die Straße zu verlassen und folgen einem Waldweg nach Osten, später wenden wir uns nach Süden, als wir nicht weiterkommen, nochmals nach Osten und wir versuchen dann wieder, südwärts durchzukommen, was aber fast unmöglich ist. Trotzdem erreichen wir den Waldrand, können ein Bächlein überqueren und wandern in Richtung Untersulmetingen. Vor dem Ort folgen wir einem Wanderweg Richtung Laupheim, Della ist müde und auf den asphaltierten Wegen macht es ihr keinen Spaß, daher nehme ich Sie immer wieder auf den Arm und trage sie ein Stück, denn wir wollen versuchen, den nächsten Zug noch zu erreichen. Nachdem es den ganzen Tag Sonne und Wolken gegeben hatte, verdunkelt sich der Himmel und es beginnt zu regnen, aber es bleibt in einem noch erträglichen Rahmen.

Nur wenige Minuten vor Abfahrt des Zuges erreichen wir den Bahnhof, allerdings sehe ich keinen Fahrbahnautomaten. Obwohl man nur mit gültiger Fahrkarte einsteigen darf, tun wir es trotzdem und fahren gezwungenermaßen schwarz nach Erbach.

Erbach – Laupheim (1)

Ingrid erkundigt sich auf der Fahrt mit dem Handy bei der Bahn nach den entsprechenden Verbindungen, denn eigentlich war heute eine andere Strecke geplant. Doch die erste Auskunft, alle 20 bzw. 30 min verkehre ein Zug klang ebenso unglaubwürdig wie die 2. Aussage, nur alle 2 Stunden sei ein Anschluss möglich. Erst der 3. Anruf bringt Klarheit, in Laupheim fährt so ungefähr alle Stunde ein Zug, in Schemmerberg – einer möglichen Alternative – nur alle 2 Stunden, wieder ein Beweis für die häufig zu beklagende mangelnde Qualität von Hotlines.

In Erbach suchen wir die Zufahrt zum Bahnhof lange vergebens. Dann wandern wir vom Bahnhof nach Norden, überqueren wir die Bundesstraße und gehen zuerst zwischen Häusern, dann durchs freie Feld hinauf zum Schloss Erbach, in dem ein heute ein Restaurant und die Theaterei untergebracht sind. Das Erbacher Schloss wurde 1550 unter Hans von Baumgarten im Stil der Renaissance errichtet und wird heute noch von den Nachfahren des damaligen Reichsvizekanzlers Hans Ludwig von Ulm bewohnt.

Vor der Kirche steht eine große Glocke aus Apolda und wir schauen weit hinaus ins Donautal. An der Hangkante geht es weiter und auf dem Totenweg erreichen wir Donaurieden. Wieder steigen wir zur Hangkante hinauf und dann senkt sich der Weg ins idyllische Oberdischingen. Der urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert erwähnte Ort hat den Charakter einer kleinen herrschaftlichen Residenz bewahrt, obwohl das Schloss vor 200 Jahren abgebrannt ist und nicht wieder aufgebaut wurde, doch der barocke Kanzleibau lässt immer noch die frühere Pracht erahnen.

Vor der klassizistischen katholischen Stadtpfarrkirche „Zum heiligsten Namen Jesu“ von 1804, auch schwäbisches Pantheon genannt, machen wir Rast und sehen nach und nach Hochzeitsgäste eintreffen, doch so lange zu warten, bis das Brautpaar kommt, können wir nicht. Vorher schauen wir aber noch ins Kircheninnere, in dem vier Säulenpaare die mächtige Kuppel tragen. Am Ortsende treffen wir auf den Jakobusbrunnen bei der Wallfahrtskirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit, auch Käppele genannt und dem Cursillo Haus St. Jakob.

Nietheim – Oberkochen

Waldwanderung

 Wieder stellen wir unser Auto auf dem Parkplatz bei der Gaststätte ab und ich wundere mich, wie viel Betrieb auch am Montag hier herrscht. Schon bald erreichen wir den Wald, den wir erst kurz vor Oberkochen wieder verlassen. Wir müssen meist auf kiesigen breiten Waldwegen wandern, nur einmal von einem schönen Grasweg unterbrochen. Auch heute sehen wir wieder viele Pilze.

Als wir an einer Wegkreuzung Pause machen, überlegen wir uns, sollen wir dem kürzeren, aber vielleicht etwas beschwerlichen Albvereinsweg über einen Aussichtsfelsen folgen, oder dem ausgeschilderten Jakobusweg, der an einem Felsen, der als geologische Besonderheit beschrieben wird, vorbeiführt.

Wir entscheiden uns leider für die zweite Variante, die unangenehm steil einen rutschigen Kiesweg hinunterführt, was den Felsen auszeichnet, können wir als Laien nicht erkennen und dann müssen wir nahe des Waldrands eine fast endlose Strecke nach Süden wandern, wobei die Motorgeräusche der nahen Bundesstraße das Ganze nicht angenehmer machen. An einer kleinen Kapelle geht es dann endlich vollends hinunter nach Oberkochen, einer Kleinstadt mit knapp 8000 Einwohnern und dem Weltkonzern Zeiss als Hauptarbeitgeber. Interessant ist das optische Museum der Firma Zeiss. Die Gegend um Oberkochen war, wie entsprechende Funde belegen, schon in der Steinzeit besiedelt.

Wir unterqueren die Bundesstraße und gehen an der katholischen Kirche St. Peter und Paul vorbei in die Ortsmitte, wo der Brunnen an die Zeit der Bohrermacher im 19. Jahrhundert erinnert. Dann geht es immer steiler werdend bergauf zum Ortsrand, wo uns unser Saab erwartet.

 

 

 

Neresheim – Nietheim (3)

Als wir auf ein schmales Sträßchen treffen, zeigen die Wanderzeichen (Albvereinsweg und Jakobusweg) nach rechts und führen nach wenigen Metern auf einem Kiesweg nach links. Wir folgen aber dem Weg wie er in der Karte verzeichnet ist und können auf einem leicht zugewachsenen Naturpfad angenehm weiterwandern, teilweise in Waldrandnähe und mit leicht sonnigen Abschnitten. Wir fragen uns, was zum Teufel die Wegfestleger geritten hat, um diesen herrlichen Wanderweg gegen einen breiten Kiesweg zu tauschen und obendrein noch eine längere Strecke auf der Straße zu wandern.

Auf dieser Straße, die heute wegen eines Flughafenfests in Elchingen stark befahrenen Straße geht es hinab und dann meist in Ortsrandlage von Großkuchen bergauf, durch die Felder erreichen wir auf geteertem Weg den Wald. Steil geht es dort hinauf und da uns die Autobahn den Weg versperrt, müssen wir auf einem Sträßchen nach Süden wandern und auf der Autobrücke überqueren wir die Autobahn.

Nicht ganz ungefährlich, da die Autos und Motorräder hier einen ziemlichen Zahn vorlegen, aber wir haben Glück, die Raser haben gerade Pause und so gelangen wir unversehrt nach Nietheim, wo Ingrids Auto wartet, das uns zum Saab nach Neresheim zurückbringt.