Archiv der Kategorie: Spaziergänge

Auf dem Rosenstein

Am Montag, den 3.4. stellten wir unseren Smart auf dem Wanderparkplatz in Heubach ab und stiegen in Serpentinen steil hinauf zum Rosenstein.

Dabei fanden wir wieder die ersten Frühlings-Platterbsen, allerdings hatten wir den Eindruck, als wenn es früher mehr gewesen wären. Unterhalb der Ruine Rosenstein kommen wir an dem Kletterfelsen vorbei, heute sind allerdings keine Kletterer vor Ort.

Leider war die Waldschenke geschlossen, erst ab Ostern wird sie auch unter der Woche offen sein, dann gingen wir auf dem Rundweg in stetem Auf und Ab zum Ostfelsen und kamen an großen Teppichen von Buschwindröschen und vor allem von Lerchensporn vorbei.

Dann kehren wir auf dem kürzesten Weg zu unserem Auto zurück.


Heidelandschaft

Am vergangenen Sonntag waren wir südwestlich von Gerstetten in der Heide unterwegs und hofften natürlich auf viele Küchenschellen, doch als wir am oberen Rand der Heide gingen, gab es nur ganz vereinzelte, dafür einige interessante Bäume. Auch als wir dann im Tal weiter westwärts wanderten, fanden wir kaum Frühlingsblüher. Erst als wir im Wald nach Osten wanderten, kamen wir noch an einem noch blühenden Seidelbast vorbei.

Auch am Fuß der Heide waren zunächst keine Blumen zu sehen, erst als wir zur Straße nach Sontbergen kamen, gab es noch eine Stelle mit vielen Küchenschellen.

Küchenschellen

Frühlingsenzian am Aufblühen

Am 1. April waren wir natürlich auch unterwegs. Wir starten am Heidenheimer Tierheim und steigen steil am Rehberg hinauf, dann dreht der Weg nach links und wir treffen auf eine Heidefläche und am Südhang finden wir unzählige Frühlingsenziane und wir müssen selbst auf Wegen und Pfaden aufpassen, dass wir die Pflanzenköpfchen, die gerade aus dem Boden sprießen nicht zertreten. Noch sind nur wenige Blüten voll erblüht, aber das wird nur noch wenige Tage dauern, bis der Hang ganz blau ist.

Über einen langen Anstieg zur Schäfhalde kehren wir zu unserem 2. Auto, das wir an der Straße Zang Heidenheim geparkt haben, zurück.

FrühlingsenzianFrühingsenzian

Buschwindröschen Teppiche

Am letzten Tag des März waren wir wieder mal im Eselsburger Tal, allerdings sind wir diesmal am Herbrechtinger Hallenbad auf den Buigen gestiegen und haben hier viele Teppiche aus Buschwindröschen und Leberblümchen gesehen, auch die gelben Buschwindröschen waren gar nicht so selten.

In Eselsburg sind wir zum Essen eingekehrt und sind dann wieder auf die Heide oberhalb des Felsen hochgestiegen zu den Küchenschellen. Auch an diesem Tag mussten wir uns wieder beeilen, denn ich musste am Abend in Esslingen den Lutherweg in Sachsen-Anhalt vorstellen.

BuschwindröschenBunte FrühlingsblüherKüchenschellen

Aprilenkrügle im Gassental

Am vergangenen Donnerstag (30.3.) waren wir im Gassental (südlich von Gerstetten) unterwegs und neben vielen Leberblümchen und Buschwindröschen haben wir viele Aprilenkrügle gefunden. Auf dem Rückweg sind wir durchs Hirschtal aufwärts gestiegen, allerdings gab es nur wenige Frühlingsblüte, nur ganz oben haben wir dann eine große Fläche mit Lerchensporn gefunden.


Leider konnten wir uns nicht ganz so viel Zeit nehmen, denn ich musste am Abend noch einen Beamervortrag über unser Lutherweg in Sachsen-Anhalt halten.

Märzenbecher im Wolftal

Am Mittwoch waren wir im Wolftal, nicht zu verwechseln mit dem Wolfstal, das ich vor einigen Wochen hier vorgestellt habe.

Das Wolftal ist ein Seitental der Lone, westlich von Bernstadt. Zuerst gehen wir an der Lone entlang, die hier viele Spuren der Biber aufweist und in diesem Bereich auch Wasser führt. Dabei beobachten wir einen Silberreiher und auf einer Heide oberhalb einer Mühle entdecken wir einige Küchenschellen.

Dann drehen wir um und gehen auf der anderen Seite der Lone bis zum Eingang des Wolftals. Hier finden wir große Bestände an Märzenbecher, die wir vor einigen Jahren beim Besuch des Wolftals nicht entdeckt hatten, da wir ungefähr 400 m oberhalb in das Tal eingebogen sind.

Viele Märzenbecher sind schon verblüht, aber einige blühen noch sehr schön. Faszinierend sind allerdings die Lerchenspornteppiche, an die wir uns gut erinnern und die der Grund für diesen Besuch sind.SilberreiherMärzenbecherLerchensporn

Märzenbecher mau, Lerchensporn und Küchenschellen top

Am letzten Montag waren wir wieder mal im Eselsburger Tal. Von Anhausen ging es zum Fuss des Falkensteins, hier gab es an schattigen Stellen noch blühende Märzenbecher, aber an sonnigeren Stellen sahen wir nur noch die entsprechenden Blätter. Dafür gab es Leberblümchen, Buschwindröschen und vor allem Lerchensporn in voller Blüte.

Dann überqueren wir die Brenz und wandern auf der anderen Seite in der Sonne nach Eselsburg, dabei unterhalten wir uns länger mit einem Ehepaar mit drei Hunden und einem Hundebuggy. Auf dem Weg finden wir viele Aprilenkrügle.

Als wir wieder die Brenz überqueren, sehen wir zum 1. Mal die fertiggestellte Information über die hier ansässigen Biber. Auf der Straße gehen wir Richtung Herbrechtingen und steigen bei den ersten Felsen steil hinauf auf die Heidehochfläche. Schon beim Anstieg sehen wir viele Küchenschellen und auf der Hochfläche werden es immer mehr. Es ist selbst auf Pfaden schwierig allen Küchenschellen Knospen auf dem Boden auszuweichen.

KKüchenschellen

Laushalde – für uns neues Märzenbechergebiet

Südlich von Hörvelsingen in Richtung B19 haben wir unweit des Hagener Tobels am Sonntag ein für uns neues Märzenbechergebiet entdeckt. Im Tal bei der Faulhalde. Auf beiden Seiten des oberen Talbereichs nahe des Parkplatzes an der B19 gibt es Märzenbecher, an der sonnigeren Seiten waren sie natürlich schon verblüht, aber im Schatten haben noch viele geblüht.

Im Tal gibt es Felsen und weiter und geht der Wald in eine Wacholderheide mit Felsen über, eine schöne kurze Wanderung, die man aber mit dem Hagener Tobel zu einer größeren Wanderung verbinden kann.

Völkerwanderung im Hagener Tobel

Am gestrigen Sonntag waren wieder im Hagener Tobel und wir haben dort noch nie so viele Spaziergänger gesehen wie an diesem herrlichen Sonnentag. Verstärkt wird der Trubel dadurch, dass viele Besucher nur das Tal durchqueren und dann umdrehen und wieder zurückgehen und nicht wie wir eine Runde drehen.

Die Märzbecher haben in den schattigen Bereich noch sehr schön geblüht, nur in den sonnigeren Teilen waren sie schon teilweise verblüht.

Dafür gab es viel Lerchensporn und Buschwindröschen.


 

Zu spät

Als wir gestern endlich Zeit fanden, in die Donauauen bei Weißingen zu fahren, war es zu spät für die Märzenbecher, wir fanden nur noch ganz vereinzelte Blüten, aber die großen Blütenteppiche waren verschwunden.

Natürlich gab es viele andere Frühlingsblüher wie Gelbstern, Blaustern, weißes und gelbes Buschwindröschen, Veilchen und Schlüsselblumen, aber sie sind nicht ganz so eindrucksvoll. Auch war der Seidelbast noch am blühen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Rückfahrt haben wir dann im Eselsburger Tal bei der Spitzbubenhöhle vorbeigeschaut, hier gab es noch Märzenbecher, aber viele waren doch schon am Verblühen, dafür gab es ziemlich viele Leberblümchen und Lungenkraut.