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Osterbrunnen in Bad Überkingen

Seit 20 Jahren gibt es den Osterbrunnen in Bad Überkingen und er ist i.d.R. jeweils von Palmsonntag 3 Wochen zu bewundern.

Dieses Jahr gibt es rund 13.000 bemalte Ostereier im Zentrum von Bad Überkingen. Denn es gibt noch vieles außer dem Brunnen zu bewundern, so haben einige Geschäfte ihr Emblem in Eier nachgebildet, so ein Friseur, eine Apotheke, ein Arzt, eine Bank und noch einige mehr.

Dazu gibt es eine große Flasche oder einen Eierbaum.

Ein Besuch lohnt sich immer, wir haben ihn verbunden mit einer Wanderung um die Kirschengemeinde Neidlingen.


Diesmal ohne nasse Füße

Am Donnerstag waren wir wieder auf dem Wald- und Wasserweg bei Bad Überkingen auf der Suche nach Märzenbecher und diesmal gab es keine nassen Füße. Dem ersten Bach sind wir ausgewichen, der 2. war nur noch ein müdes Rinnsal und der 3. war schon wieder ausgetrocknet.

Aber die Märzenbecher stehen immer noch in voller Blüte, beim Anstieg haben wir schon die ersten, ganz wenigen Schlüsselblumen und Buschwindröschen entdecken können und im Kurpark gab es schon die ersten Osterglocken.


Nasse Füße


Gestern waren wir wieder auf Märzenbechersuche und zwar im Autal bei Bad Überkingen. Schon beim Hochsteigen im Autal hatte ich vorgeschlagen, nicht direkt nach Westen hochzusteigen, da auf dieser Route 2 Betonwannen für nicht immer fließende Bächlein überquert werden müssen und nach mehreren Regentagen war nicht sicher, dass diese trocken waren.

Doch Ingrid war bereit das Risiko einzugehen und natürlich kam es, wie es kommen musste, gleich an der ersten Stelle floss das Bächlein so breit über den Waldweg, dass es nicht mit einem Schritt zu überwinden war. Ingrid ging deshalb ein Stück zurück, dann steil hinunter ins Tal und auf dem bequemeren Weg aufwärts.

Ich versuchte das Bächlein zu überwinden und schaffte es nicht ohne Wasser in den rechten Schuh zu bekommen. Aber die Feuchtigkeit hielt sich in Grenzen.

Dafür entschädigte die in voller Blüte stehenden Märzenbecher. Ich ging langsam weiter und bald kam mir Ingrid trockenen Fusses entgegen.

Der Autalwasserfall, der auf unserer Albtraufgängertour im letzten Herbst nur ein müdes Rinnsal war, machte diesmal seinem Namen alle Ehre.

Weiter gingen wir den Hangweg entlang, wir wussten, es gab noch 2 Bäche zu überwinden, aber da diese mit Brückensteinen und Geländer ausgestattet sind, waren wir sicher, nicht (nochmals) nass zu werden.

Doch als wir die beiden Stellen erreichten, sahen wir, dass die Brückensteine alle überspült wurden und jetzt holten wir uns richtig nass Füße. Vielleicht wäre es besser gewesen, Schuhe und Strümpfe auszuziehen, aber bei dem eiskalten Wasser und den teilweise rutschigen Steinen wäre das auch nicht angenehm gewesen.

 

Danach folgten viele in voller Blüte und im Sonnenlicht stehende Märzenbecher, sodass sich die Wanderung trotzdem gelohnt hat, wenn ich auch dafür plädierte, keinen Umweg zu machen, sondern direkt zum Auto zurückzugehen.

Märzenbecher finden

In den letzten Tagen haben wir Märzenbecher in großer Zahl wieder an zwei Stellen gefunden, die wir schon von früher kennen.

Zum einen oberhalb von Bad Überkingen, wo wir noch nie so viele gesehen haben, wie dieses Jahr.

Dann im Wolfstal bei Lauterach, wo man neben den Märzenbecher auch viele Schneeglöckchen und vor allem die zinnoberroten Kelchbecherlinge findet. Hier im Wolfstal waren selbst an einem Donnerstag die Parkplätze fast belegt und es tummelten sich viele Menschen im Tal.

zinnoberroter Kelchbecherling

Den Märzenbechern auf der Spur

Für normale Wanderungen ist es vielleicht noch etwas früh, aber im März sind wir fast immer auf den Spuren der Märzenbecher.

Die ersten Suchen im Eselsburger Tal und im Lonetal beim Fohlenhaus waren noch nicht so erfolgreich, hier waren die meisten Pflanzen erst am Aufblühen, doch ein 2. Besuch im Eselsburger Tal brachte schon schönere Ergebnisse.

In Bad Überkingen war die östliche Fundstelle schon voll aufgeblüht, während an der westlichen Stelle die Pflanzen noch nicht so weit waren. Schön geblüht hat es im Tal zwischen Bissingen und der Vogelherdhöhle, sowie zwischen Bocksteinhöhle und Lindenau. Auch der Tobel bei Hörvelsingen war wieder sehr interessant.

175 2 märzenbecherblüten