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Bergenweiler – Stetten o.L

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Schöne Ausblicke

Auf der Fahrt nach Bergenweiler erblicken wir in den umliegenden Wiesen insgesamt 8 Störche, so viele haben wir bisher nur im Storchendorf Rühstädt in Brandenburg auf einmal gesehen, lei-der können wir wegen des fließenden Verkehrs nicht anhalten, um sie zu fotografieren.

108-brenzer-schloss-galluskirche-eBald nach dem Start am Ortsrand erreichen wir den Waldrand, aber leider gibt es nur wenig des erhofften Schattens, da die Sonne noch von Südosten her scheint. In der Ferne erkennen wir die Galluskirche – unsere Hochzeitskirche –, eine spätromanische Säulenbasilika aus dem 13. Jahrhundert und das Schloss in Brenz. Die ehemalige fürstliche Nebenresidenz geht in seiner heutigen Form unter Einbeziehung älterer Bauteile auf die Jahre 1667-72 zurück.

Kurz geht es in den Wald, dann erreichen wir die Sontheimer Reithalle und die Sportplätze. Beim nahegelegenen Panoramastein erwartet uns eine grandiose Aussicht ins Donauried, an sehr klaren Tagen, was heute leider nicht der Fall ist, reicht die Sicht sogar bis zu den Alpen.

49-lichtung-eAls wir wieder in den Wald kommen, können wir die befestigten Wege für einige Zeit vergessen und auf schönen Gras- und Naturwegen weiterwandern bis zum Dexelberg, einer schönen, von Wald umgebenen Heidefläche. Hier ist eine „Albliege“ installiert und da sie überwiegend im Schatten steht, machen wir Pause. Weiter geht es auf schönen Wegen im Wald bis zum Waldspielplatz Niederstotzingen mit einem Rastplatz, dort sehen wir hinüber nach Nieder- und Oberstotzingen.

Giengen – Bergenweiler (2)

Wir umgehen Hermaringen im Westen, treffen aber immer wieder auf einige Häuser am Ortsrand. Auf schmalem Pfad durchqueren wir eine schöne Heide auf dem Hirschberg mit weiten Ausblicken ins Hürbetal. Hier finden wir viele, gerade aufblühende Silberdisteln.

36 ziegen eDanach geht es in das Hürbetal hinab, auf einigen Felsen tummeln sich Ziegen, diesen geschickten Kletterkünstlern schauen wir eine ganze Weile zu.

Entlang des Bahndamms gehen wir nach Süden, unterqueren die Bahngleise und kommen zur renaturierten Brenz mit dem Hürbezufluss. Wir verweilen hier einige Zeit und genießen die reizvolle Flusslandschaft. Weiter geht es auf einem Feldweg mit zwei Betonspuren entlang der Brenz und wir kommen noch einmal direkt ans 41 brenz eWasser.

Anschließend unterqueren wir wieder die Bahngleise und steigen in weiten Kehren hinauf zum Friedhof von Bergenweiler. Mit mehreren Wendungen und Bögen umgehen wir den Ort, ehe wir wieder ganz ins Tal müssen, um dann am Ortsrand zu unserem dort abgestellten Auto aufzusteigen.

 

Naturfreundehaus HDH – Nattheim (2)

Auf einer Fußgängerbrücke überqueren wir die Straße Heidenheim – Schnaitheim und die Bahnlinie, wenig später auf der Straßenbrücke die Brenz, dieser folgen wir in Richtung Schnaitheim. Sie entspringt in Königsbronn und mündet nach 52 km bei Faimingen in die Donau.

12 brenz eAn der Brenz ist Ingrid ständig am Fotografieren, besonders die vielen kleinen Blesshühner haben es ihr angetan.

Wir verlassen die beschauliche Brenz, unterqueren die Bundesstraße und erreichen, trotz eines Industriegebiets, überwiegend im Grünen das Wohngebiet Wehrenfeld. Über den Specht- und den Stieglitzweg geht es im Zickzack durch

die Wacholderheide hinauf zum Moldenberg. Hier finden wir die ersten Waldhyazinthen. Diese weiß blühende Orchidee wird auch Kuckucksstendel genannt und steht natürlich unter Naturschutz. Kurz geht es auf breitem Weg weiter, dem folgt ein fast zugewachsener Grasweg im Wald, der nicht so ganz einfach zu begehen ist, denn durch die Stollen der riesigen Waldarbeiterfahrzeuge ist der Boden sehr uneben mit zum Teil tiefen Löchern, die meist mit Wasser gefüllt und schwer zu umgehen sind.

Wir passieren die Jakobhülbe und die Gehrenhütte. Überwiegend ist die Ausschilderung sehr gut, nur an einer Wegspinne ist sie nicht ganz eindeutig, aber wir gehen richtig und überqueren auf einer Brücke die Autobahn.