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Geschenktipp 3

Ideal für Natur- und Tierfreunde oder auch Menschen, die im Winter gerne mit offenen Augen spazierengehen

della im zauberwald hpDella im Zauberwald

Die Bilder sind die gleichen wie in Rätselhafte Begegnungen im Zauberwald, allerdings beschreibt die Cairn-Terrierhündin  Della mit manchem Augenzwinkern die Begegnungen, die sie und wir im ostälblerischen Zauberwald rings um Zang hatten.

Sie berichtet von Begegnungen mit Engeln und Hexen, mit Bären und Ameisen, mit Schildkröten und Fledermäusen und vielen anderen.

Das Buch hat die ISBN 978-3-937187-17-4 und kostet € 7,90

Muss man wirklich schon an Weihnachten denken?

Man muss nicht, auch wenn man in vielen Supermärkten und Läden vom Weihnachtsrummel genervt wird.

Aber wenn man noch Geschenke macht, dann ist es durchaus nicht zu früh, sich Gedanken zu machen, wem man was schenkt.

Hier einige Tipps für Sie:

Für Wanderer
Titel Wanderparadies Rügen

 

 

 

 

 

 

Für Hobbyköche und -köchinnen

Titel 241111 - Kopie

Für Bauwillige

kein ärger1 hp

 

 

 

 

 

 

 

Für Rätselfreunde

Rätselhafte Begegnungen 1 - Kopie

 

 

 

 

 

Für Naturliebhaber, die nicht so gerne rätseln

della im zauberwald hp

 

 

 

 

 

Alle Bücher sind im wabe-verlag erschienen und in meinem online-shop, bei Amazon (zzgl. Versandkosten) und im Buchhandel zu bestellen

29.7.11 Bautzen – Binnewitz

Abbruch

Heute Morgen hat es auf Sommereichen mal nicht geregnet und ich frage mich, ob das ein gutes Omen ist. Als wir dann in Bautzen starten, ist es überwiegend bewölkt, es nieselt hin und wieder, aber immer wieder kommt auch die Sonne hervor.

Der Weg ist anfangs nicht markiert, aber als wir die Straße verlassen müssen, beginnt auch die Markierung und bald können wir auf einem schönen Naturpfad weitergehen, allerdings lasse ich Della im Buggy, denn uns erwarten noch größere Anstiege und dann sollte Della dann noch frisch sein.

Bald erreichen wir eine kleine Ortschaft und müssen auf der Straße weitergehen, das Nieseln wird langsam kräftiger und als wir am Ende des nächsten Ortes sind, ist aus dem Nieseln ein waschechter Regen geworden und wir beschließen, da es nirgends heller wird, die Wanderung abzubrechen, denn dies ist der Anfang eines immer stärker werdenden Dauerregens. Wir fahren zurück in die Ferienwohnung und Ingrid beginnt im Internet nach einer neuen Wohnung zu suchen und ich gönne mir ein Schläfchen. Dann fahre ich nochmals nach Bischofswerda, um Geld von der Bank zu holen und etwas zum Lesen zu kaufen, denn die nächsten Tage sollen nicht unbedingt zum Wandern geeignet sein. Als ich zurückkomme, surft Ingrid immer noch, das sie nur kurz zum Abendessen unterbricht.

Als ich schlafen gehen, ist sie immer noch im Internet unterwegs, dazwischen hat sie ein oder zwei Telefonate geführt, die allerdings keinen Erfolg brachten.

24.7.11 Radeberg – Großröhrsdorf (2)

Jetzt geht es endlos auf gekiesten Wegen weiter und wir stellen fest, dass die ursprüngliche Route zu weit ist und wir dann den letzten Bus nicht mehr erreichen würden. Wir wollen den Weg also abkürzen und als wir wenig später zum kleinen Stern abbiegen, wandern wir auf einem fast zugewachsenen Weg weiter, hier wäre es ganz gut, wenn Della laufen würde, aber dann nutzt vielleicht auch die Abkürzung nichts mehr und wir verpassen den Bus.

So nehmen wir uns auch nicht die Zeit die vielen Sagentafeln im Geisterwald zu lesen, nur einige fotografieren, um sie zuhause nachlesen zu können. Am kleinen Stern stimmen Karte und Wirklichkeit wieder einmal nicht überein, aber wir finden dann doch den richtigen Weg. Der Himmel ist jetzt ganz dunkel und wir spüren einige Tropfen, aber der Kelch geht an uns vorüber, denn die Regenwolke zieht knapp an uns vorbei.

Als wir den Wald verlassen und die Dörfer vor uns sehen, ist der Grasweg wieder komplett zugewachsen, was das Buggyschieben doch ziemlich anstrengend macht. So bin ich froh, als wir wieder einen asphaltierten Weg erreichen und auf diesem zur nächsten Bushaltestelle gelangen.

Als wir mit dem Bus in Radeberg ankommen, haben die Wolken wieder große Lücken und die Sonne scheint. Daher essen wir in der Ferienwohnung im Garten zu Abend, müssen aber die Diskussion, wie wir die nächsten Tage weiterwandern, in die Wohnung verlegen, da der Wind doch wieder ziemlich stark ist und wir die Karten kaum auf dem Tisch festhalten können.

16.9. Kißlegg – Bahnhof Wolfegg (1)

Ein Lächeln ins Gesicht zaubern

Wie schon so oft, ist es mir heute wieder ganz besonders aufgefallen, wenn die (meisten) Menschen Della in ihrem Buggy sehen, geht ein Lächeln oder Strahlen über ihr Gesicht und nur wenige bleiben von ihrem Anblick unberührt.

Doch nach diesem Vorgriff jetzt zur Wanderung. Wir planen direkt auf der Autobahn nach Kißlegg zu fahren, doch auf der Autobahn ist ein Stau gemeldet und so fahren wir sehr viel früher ab und nach einem Blick auf die Uhr überlegt Ingrid, ob wir vielleicht doch zuerst nach Wolfegg fahren sollten, um zuerst die Bahnfahrt zu erledigen. Aber dann fahren wir doch weiter in Richtung Kißlegg und nachdem es bisher zu Hause und auf der ganzen Strecke sonnig war, ist es vor uns auf einmal neblig und so entscheiden wir uns zwei Kilometer vor Kißlegg doch zuerst nach Wolfegg zu fahren und hoffen, dass dann der Nebel weg ist, wenn uns der Zug zu unserem Startpunkt gebracht hat und so ist es dann auch.

Wieder gehen wir durch den Schlosspark, doch leider besteht die Baustelle immer noch, dann durchqueren wir die Altstadt und sehen einige Häuser mit schöner Wandbemalung, aber bei manchen Häusern liegt die Renovierung doch leider schon einige Jahre zurück, dies gilt auch für das im Privatbesitz befindliche alte Schloss, vor allem für die Giebelseiten. Die Kirche wird außen und innen renoviert und hält uns daher kaum auf. Nach einem kurzen Abstecher zum Zellersee wandern wir an St. Anna vorbei und wenig später sieht Ingrid die Tafel für einen Erlebnispfad durch die Moorlandschaft und mit der Begründung, die heutige Tour sei eher kurz – was mir doch etwas seltsam vorkommt – schlägt sie vor, den knapp 2 km langen Umweg zu machen.

Zuerst geht es auf einem nicht so schönen Waldweg bis zum Moor und dann folgt ein schöner, meist sehr schmaler und von Wurzeln übersäter Weg mit interessanten Infotafeln, so kann Ingrid feststellen, dass sie in Moorjahren gerechnet, 1600 Jahre alt ist. Immer wieder folgt ein schmaler Bohlenweg, und ich muss den Buggy auf zwei Rädern darüber bugsieren, was durchaus anstrengend ist.

Dann überlegt Ingrid an der Bahnlinie rechts oder links und entscheidet sich für links, da wir hier weniger auf einer befahrenen Straße wandern müssen. Doch sie hat nicht ganz so genau auf die Karte geschaut, denn es gibt keinen offiziellen Übergang über die Gleise und so müssen wir diese ohne einen solchen überwinden und einen kleinen Abhang hinaufkletten und nach wenigen Schritten über eine Wiese erreichen wir die Zufahrt zu einem an der Bahnstrecke liegendem Haus, der wir bis zur Straße folgen. Nach gut 100 m können wir auf eine schmale Straße abbiegen und haben nun eine längere Strecke ohne Schatten in sengender Sonne vor uns. Hübsch die Kapelle in Wiggenreute, ebenso wie später die in Brunnen.

Erbach – Laupheim (2)

Danach verlassen wir den Jacobusweg, der die nächsten 10 km auf bzw. neben Straßen verläuft, und wandern mit schönen Ausblicken ins Tal nach Öpfingen. Wie die Autos müssen wir eine Umleitung akzeptieren und steigen dann hinab zur Donau. Wir haben hier und auch auf dem Weg nach Rißtissen einen schönen Rückblick auf die auf einem Hang stehende, vor wenigen Jahren umfassend renovierte Kirche St. Martin, erstmals erwähnt 1275 mit gotischem Chor und der Barockisierung von 1708.

Wir durchqueren Rißtissen, wenige hundert Meter danach soll der Jacobusweg laut Karte anders verlaufen als auf der im Wanderführer beschriebenen Straße. Wir finden auch den Weg, der ist aber nicht ausgeschildert, folgen diesem zum Wald, wenden uns kurz nach links, doch es gibt keinen Weg durch den Wald und auch keine Möglichkeit einen kleinen Bach zu überqueren. So kehren wir am Wald entlang zur Straße zurück und gehen auf dieser durchaus befahrenen Straße zunächst weiter.

Wir nutzen die erste Gelegenheit, die Straße zu verlassen und folgen einem Waldweg nach Osten, später wenden wir uns nach Süden, als wir nicht weiterkommen, nochmals nach Osten und wir versuchen dann wieder, südwärts durchzukommen, was aber fast unmöglich ist. Trotzdem erreichen wir den Waldrand, können ein Bächlein überqueren und wandern in Richtung Untersulmetingen. Vor dem Ort folgen wir einem Wanderweg Richtung Laupheim, Della ist müde und auf den asphaltierten Wegen macht es ihr keinen Spaß, daher nehme ich Sie immer wieder auf den Arm und trage sie ein Stück, denn wir wollen versuchen, den nächsten Zug noch zu erreichen. Nachdem es den ganzen Tag Sonne und Wolken gegeben hatte, verdunkelt sich der Himmel und es beginnt zu regnen, aber es bleibt in einem noch erträglichen Rahmen.

Nur wenige Minuten vor Abfahrt des Zuges erreichen wir den Bahnhof, allerdings sehe ich keinen Fahrbahnautomaten. Obwohl man nur mit gültiger Fahrkarte einsteigen darf, tun wir es trotzdem und fahren gezwungenermaßen schwarz nach Erbach.

17 Jahr, blondes Haar

dies trifft seit heute auf unsere Della zu. Sie hat ihren 17. Geburtstag mit einer herbstlichen Buggyausfahrt und einigen kleinen Spaziergangeinlagen genossen und natürlich gab es auch noch das eine oder andere Leckerli.

Denn 17 Hundejahre sind ein durchaus stolzes Alter, das sich aber nur bedingt in Menschenjahre umrechnen lässt. Denn fast jede Berechnung ergibt ein anderes Ergebnis, sie ist – diesen Rechnungen zur Folge – mindestens 84 Menschenjahre alt, aber höchstens 119 Jahre.

Aber das sind alles nur Spielereien. Wir freuen uns einfach, dass Della uns so lange auf unserem Lebensweg begleitet und hoffen, dass sie dies noch lange machen wird.

Niederau – Moritzburg (1)

Niederau – Moritzburg

Wasser, Schloss und Lößnitzdackel

Schwierigkeiten haben wir, als wir einen Parkplatz am Bahnhof Niederau suchen, denn der liegt auf der anderen Seite und die Brücke dazwischen ist gesperrt. Also müssen wir einen Umweg von fast 5 km in Kauf nehmen und können unser Auto hinter einem Baum auf dem Realplatz abstellen und tatsächlich als wir abends ankommen, steht das Auto im Schatten.

Bei der gestrigen Tour habe ich erklärt, dass wir auf dem Weinwanderweg vorankommen wollen, doch machen wir einen zweitägigen Abstecher nach Moritzburg.

Wir gehen am Bahnhofsgebäude von 1842 vorbei, das bis zum Verkauf Anfang dieses Jahrtausends als das älteste in Betrieb befindliche Betriebsgebäude galt und treffen wir wieder kurz auf den Weinwanderweg, der vom Wasserschloss Obernau kommt.. Im Wald verlassen wir dann den Weinwanderweg und kommen an einigen größeren Teichen oder auch kleinen Seen vorbei, die Unterscheidung ist nicht ganz klar. An einer idyllischen Stelle rasten wir, ehe es dann auf teilweise nicht so toll ausgeschilderten Wegen weiter geht, dieser Umstand führt dann zu einem kleinen Umweg.

Wir kommen an einem Gedenkstein vorbei, wo ein Ehepaar Ende der 90iger Jahre ermordet wurde und unwillkürlich gehen wir schneller, um diesen wenig freundlichen Ort zu verlassen. Wieder kommen zwei Seen und kurze Zeit können wir auf einem Naturweg, der auch als Reitweg genutzt wird, wandern, eigentlich schön, doch die manchmal tiefen Hufspuren sind Gift für den Buggy.

Wir erreichen den Teich um das Jagdschloss Moritzburg, das im Sonnenschein besonders schön anzuschauen ist. Zunächst beobachten wir aber noch Schwäne, Gänse und Enten, die den Teich bevölkern. Immer wieder fotografierend umrunden wir das Schloss, dabei fällt auf, wie schwierig es auch für einen Profifotografen ist, die Gunst des rechten Lichts zu nutzen, denn zuerst steht ein Lieferwagen im Weg, dann sind zu viele Besucher unterwegs oder es steht ein nicht gerade fotogener Mensch ewig im Weg. So hat er Zeit Della in ihrem Buggy zu bewundern.

Antworten auf Leserfragen (4)

Wie schiebt sich der Buggy denn längere Strecken bergauf?

Das hängt in erster Linie von der Bodenbeschaffenheit und natürlich der Steilheit des Anstiegs ab und auch von der Sonneneinstrahlung.

Leichte Anstiege auf asphaltierten Wege sind auch bei längerer Dauer kein Problem, auch mittlere Anstiege sind bei einigen hundert Meter Länge gut zu bewältigen, Steilstücke strengen ziemlich an und man gerät dabei etwas außer Atem, aber mit den nötigen kleinen Verschnaufpausen lässt sich auch das schaffen.

Anders sieht es bei kiesigen Wegen aus, vor allem, wenn noch mehr oder weniger große Steine auf dem Weg zu Stolperstellen werden können, dies gilt auch für mit Steinen und Wurzel übersäaten Naturwegen, hier empfiehlt es sich den Hund selbst laufen zu lassen, wenn immer es geht und bei Della geht es meistens, da ich sie auf guten Strecken schone. Bei solchen Wegen empfiehlt es sich, auch wenn es auf Dauer den Buggy belasten kann, den Wagen nicht zu schieben, sondern auf den Hinterrädern hinter sich herzuziehen.

Wie schon in einem früheren Posting geschrieben, in Mittelgebirgen ist das kein Problem, auch im Allgäu haben wir letzthin problemlos einen Anstieg mit 350 m auf kiesigen Wegen gut bewältigt, wobei Della bei einem besonders steilen Stück im Wald und später noch bei einem sehr steinigen Teil die eigenen Pfoten genutzt hat, auch beim steilen Abstieg gab es kaum Probleme.

Antworten auf Leserfragen

In einem Kommentar zu meinem Beitrag Dellas neuer Buggy hat mir die Leserin einige Fragen gestellt und da ich denke, dass die Antworten vielleicht auch noch andere interessieren, möchte ich sie hier im Blog posten.

Die Leserin macht gerne Bergwandern und da ist ein Hundebuggy kaum oder nur sehr bedingt geeignet, denn bergauf und bergab kann ganz schön anstrengend sein, wir haben dieser Tage im Mittelgebirge mehrere Anstiege mit 2-300 m Höhenunterschied absolviert und das reicht mir, vor allem, wenn Steine und Wurzeln das Schieben fast unmöglich machen und man den Buggy hinter sich herziehen muss. Dies geht aber nur, wenn der Hund diese Strecken noch selbst laufen kann.

Wie lange kann Ihr Hund selber laufen?

Als wir vor ca. 2 Jahren den ersten Buggy angeschafft haben, ist Della meist 2/3 selbst gelaufen und hat sich 1/3 fahren lassen. Jetzt mit fast 17 Jahren läuft sie nicht mehr als 1-2 km, dh. sie würde vielleicht mehr laufen, aber wir wollen sie nicht überanstrengen, aber wenn es sich um Naturboden handelt und vor allem Bergauf ist sie immer noch topfit.