Schlagwort-Archive: Dresden

22.7.11 Umzug

 Packen, Aufräumen, alles runterschleppen, zwischendurch noch nach einer Ferienwohnung suchen, das kostet Zeit und als wir am frühen Nachmittag endlich die Wohnung verlassen, hat Ingrid noch keine neue Wohnung gefunden, nur bei einer Wohnung hat sie auf den Anrufbeantworter gesprochen, aber noch keinen Rückruf erhalten. Anrufe bei den Touristinfos in Dresden und Radeberg bringen auch keinen Durchbruch, nach langem Suchen behauptet der Dresdener Mitarbeiter nach sehr langer Suche die Wohnung, bei der Ingrid auf den Rückruf wartet, sei nicht mehr frei. Auch das erneute Surfen im Internet und einige Telefonate helfen nicht weiter.

Wir entschließen uns, mal in Richtung weißer Hirsch zu fahren, um zu schauen, wo die besagte Wohnung liegt, Nach fast endloser Fahrt durch Dresden sind wir endlich in dem steilen und engen Sträßchen und Ingrid sucht am Ende der Straße nach dem Haus, während ich im nicht ganz vorschriftsmäßig geparkten Auto warte und warte und warte. Endlich kommt Ingrid in Begleitung eines Mannes zurück und teilt mir mit, die Wohnung sei frei. Da sie aber noch hergerichtet werden muss, können wir zunächst nur den größten Teil unseres Gepäcks in die Wohnung bringen. Da wir bis zur Wohnung 50 Stufen zu überwinden haben, ist es angenehm, dass es einen schrägen Gepäckaufzug gibt.

Anschließend fahren wir zum Balkon Dresdens, dem Luisenhof und überlegen, wie wir Morgen wandern wollen und wie wir dann die entstehende Lücke zwischen dem Körner-Platz in Loschwitz und unserer Wohnung schließen können. Nach dem Einkaufen können wir dann unsere Wohnung endgültig beziehen.

19.7. DD Postplatz – DD Wachwitz (1)

Anderes Ende als geplant

Der weiße Hirsch war unser Ziel, doch der Weg sollte sich unterwegs entscheiden und es wurde dann doch nicht der weiße Hirsch. Doch der Reihe nach. Beim gestrigen Herausfahren aus Dresden hatte ich nahe der Elbe in Pietschen einen Parkplatz entdeckt, der scheinbar kostenlos zu nutzen sei und das wollte ich auch nutzen. Heute stelle ich fest, dass ich Recht hatte und der Parkplatz wirklich kostenlos war. Wir stellen unser Auto ab und gehen einige Schritte zur nächsten Tramhaltestelle und fahren bis zum Postplatz.

Von hier können wir noch den Altmarkt, die Kreuzkirche und das Rathaus ansehen, wobei die Kreuzkir-che mit ihrer schlichten, sehr schlichten Ausstattung gerade deswegen besonders beeindruckt. Wir kommen noch an einigen schönen, restaurierten Hausfassaden vorbei und verlassen die Altstadt über die Augustusbrücke.

In Neustadt ist es schwierig den goldenen Reiter zu fotografieren, denn mit einem Hubwagen sind gerade Experten dabei, zu untersuchen, welchen Schaden die Rowdys angerichtet haben, die am Wochenende das Schwert des Reiters abgebrochen haben. Durch die Platanenallee der Hauptstraße gehen wir weiter und die Bäume verdecken manche nicht so schicke Fassade, nur um das Kügelgenhaus sind einige Häuser schön restauriert worden, an anderen Stellen gibt es viele Plattenbauten. Am Ende der Hauptstraße rasten wir und Ingrid kann die eben gekaufte neue Wanderkarte studieren.

Kurz schauen wir nach den Brunnen am Albertplatz und gehen dann zur Elbe, von wo wir immer wieder schöne Rückblicke auf die Türme der Altstadt und später Vorblicke auf Loschwitz haben. Kurz gehen wir durch den Rosengarten, wo leider die meisten Sträucher schon verblüht sind.

Dann sehen wir voraus uns, die Waldschlösschenbrücke und sind geteilter Meinung, für Ingrid verschandelt sie das Elbetal, während ich meine, dass es sich um einen sensiblen Eingriff handelt, der die Aberkennung des Welterbestatus für Dresden keinesfalls gerechtfertigt.

Stadtbesichtigung Dresden

Gegen Mittag fahren wir in die Innenstadt und stellen unser Auto auf der Neustädterseite ab und erreichen über die Augustusbrücke die Dresdener Altstadt. Über die Brühlschen Terrassen gehen wir zur Frauenkirche, wo wir auf die Kuppelspitze steigen.

In der Kirche selbst ist das Fotografieren eigentlich verboten, den genannten Grund die Würde des Gotteshauses klingt sehr eigenwillig, wahrscheinlicher ist, dass man ans Geschäft denkt und Bilder verkaufen will. Aber an das Verbot hält sich fast niemand und wir auch nicht.

Durch das Schloss kommen wir zum Zwinger, der aber zu einem Viertel Baustelle ist und viel Platz nehmen auch die Sitzreihen, die Bühne und die Beleuchtung sowie die Lautsprecher einer Open-Air-Veranstaltung ein.

Kurz sitzen wir auf einer Bank, ehe wir an der Semperoper vorbei zur Hofkirche kommen und auch diese besuchen. Als wir noch zum Altmarkt wollen, beginnt es zu regnen und so kehren wir zum Auto zurück. In unserer Wohnung ist zunächst noch das schönste Wetter, fast zu heiß auf dem Balkon. Doch dann schüttet es auch hier, wenn auch nur kurz.

Dreigeteilt (3)

 

Flaniermeile Ketschenbroda

.

Von Regen ist nichts mehr zu spüren, immer wieder lugt auch die Sonne zwischen den Wolken hervor und so machen wir noch einen kurzen Abstecher in die Flaniermeile in Ketschenbroda. Als wir feststellen, dass es in einem Straßencafé Zwetschgenknödel, eines der Lieblingsgerichte von Ingrid, gibt, kehren wir ein.

Dann müssen wir uns beeilen, denn Della ist nun schon lange alleine in der Wohnung. Am Abend setzen wir uns auf den Balkon, es windet zwar ein bisschen und auch die Sonne scheint nicht, aber es ist noch genügend warm. Als es läutet, meldet sich unser Gastgeber, der erst gestern Nacht aus dem Urlaub zurückgekommen war und wir unterhalten uns über Dresden und unsere Wanderungen.

Dreigeteilt (2)

Wir fahren weiter der Straßenbahn nach und stellen an der Haltestelle Kleestraße unser Auto auf einen Supermarktparkplatz, das ist am heutigen Sonntag kein Problem. Wir folgen weiter der Straßenbahngleisen bis zur Elbe und gehen nun auf dem heute von vielen Radfahrern fast übervölkerten Elberadweg in Richtung Altstadt, dabei spielt sicher eine Rolle, dass die sächsische Zeitung heute einen Radfahrertag veranstaltet. Kurz steigen wir hoch zur Marienbrücke, um die Altstadtsilhouette, vor allem aber die Kuppel der Frauenkirche zu fotografieren.

Bald erreichen wir die Augustusbrücke, immer wieder tröpfelt es und im Westen sieht es teilweise bedrohlich aus. So verzichten wir auf weitere Fotos und eilen zum Postplatz, wo gleich die Linie 4 eintrifft und uns in wenigen Minuten zum Auto bringt.

Dreigeteilt

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich Ihnen unsere Sommerwanderung 2011 noch nicht ganz vorgestellt habe, will ich dies tun, zumal der Sommerurlaub ja vor der Tür steht.  Heute schreibe ich über eine Strecke zwischen Radebeul und Dresden, an diesem Tag sind wir   3 Teilstücke gewandert.

17.7  Spitzhaus

Eigentlich sollte es morgens noch einigermaßen schön sein und ab Nachmittag stärkere Schauer und Gewitter. Doch als morgens schon sehr bedeckt war, hatte Ingrid wenig Neigung früh aufzustehen. Aber langsam wurden die Wolken weniger und der blaue Himmel und die Sonne kam immer öfter zum Zug.

So entschieden wir uns, die gestern vermiedene Treppenwanderung heute ohne Della nachzuholen. Wir stellen unser Auto also am Parkplatz beim Weinmuseum ab und nach wenigen Schritten Straße beginnt der Weg der 400 Stufen, die aber überraschend schnell und problemlos zu bewältigen sind, zumal die zahlreichen Fotomotive einen immer wieder zwingen, Pause zu machen.

Vom Turm und wenig später von der Terrasse des Spitzhauses haben wir wieder herrliche Ausblicke auf Radebeul, das Elbtal, Dresden und die Weinberge. Auf schmalen Treppen und engen Pfaden geht es durch die Weinberge wieder ins Tal und entlang der gestern schon gesehenen schönen Häusern in der engen Gasse erreichen wir wieder unser Auto.

Radebeul – Trauchau (3)

Auf dem Radweg neben dem Autobahnzubringer unterqueren wir die Autobahn, wenden uns in einem kleinen Wäldchen nach rechts und kommen in eine schmale Gasse, die wir nur über eine längere Treppe verlassen können. Jetzt verlassen wir den Weinwanderweg wahrscheinlich für immer, wenden uns nach rechts statt nach links und sind bald an der nächsten Straßenbahnhaltestelle, wo wir leider länger warten müssen, da nur jede 3. Tram über Radebeul West hinaus in Richtung Weinböhla fährt.

In der Tram das nächste Problem, was ist die richtige Fahrkarte und wie weit reicht eine Zone, dies kann man an dem Automaten nicht erkennen, ich gebe mal 2 Zonen ein, doch der Preis erscheint mir zu hoch, nun kaufe ich zwei Einzonenfahrkarten und hoffe, wir werden nicht kurz vor dem Aussteigen kontrolliert und ich habe an der falschen Stelle gespart, aber wir können die Tram unbehelligt verlassen.

Eigentlich müsste Ingrid heute noch eine neue Wohnung suchen und buchen, aber als wir beim Junior des Hauses bezahlen wollen, erfahren wir, dass die nächsten Gäste abgesagt haben und wir noch einige Tage länger bleiben können, mal sehen, wie lange, denn die Vorhersage für die nächsten Tage ist nicht eben berauschend, öfter Schauer und vor allem Gewitter erschweren eine genaue Planung.