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Torgau -Pflückuff

elbhafen torgauStadtrund- mit Spaziergang

Da heute Morgen das Wetter schöner ist, machen wir nochmals den Stadtrundgang in Torgau, auch wenn wir an den meisten Stellen schon einmal waren, aber bei Sonnenschein sieht doch alles ganz anders aus.

Wir steigen die 163 Stufen der Wendeltreppe des Hausmannturms empor, auch Ingrid. Allerdings schaut sie oben nur aus den Fenstern, den der schmale Umgang mit dem Gittergeländer ist ihr doch zu suspekt. Vom Turm haben wir einen einzigartigen Rundumblick über Torgau und die Elblandschaft. Wir machen im Schlossgarten Pause und gehen anschließend zur Elbe hinunter.

Kurz gehen wir auf dem Luther- und dem Elberadweg an dem Fluss entlang, nach der Brücke über die Hafenzufahrt biegen wir nach rechts ab, gehen zunächst auf einem Dammweg am Hafen entlang und weiter nach Westen. In einem Wohngebiet biegen wir nach links zum Großen Teich, an dem wir bis zur Dahlener Straße entlanggehen. An der Bushaltestelle entscheiden wir, mit dem Taxi nach Torgau zurückzufahren, denn der Himmel ist schon länger ziemlich dunkelgrau und der Wind bläst unangenehm kühl.

In Torgau kehren wir noch ein und gehen zu unserem Auto zurück, laden die letzten Gepäckstücke ein, sodass wir nach Hause fahren können.

2. Teil unserer 1. Wanderung durch die östlichen Bundesländer ist fertig

Rechtzeitig vor Weihnachten habe ich den 2. Teil unserer Wanderung als Buch fertiggestellt, da wir damals noch nicht digital fotografiert haben, ist das Büchlein ohne Bilder.

Es zeigt unsere Wanderung vom Erzgebirge über das Vogtland, den Rennsteig, Erfurt und Weimar, Harz, Magdeburg und die Elbe bis zur Ostsee bei Wismar und dann an der See entlang nach Stralsund.

Das Buch gibt es im Buchhandel nicht zu kaufen, aber wen es interessiert, der schreibt mir eine Mail.

23.7.11 Loschwitz-Weißer Hirsch

Abendspaziergang

Nach einer kurzen Erholungsphase, die für Della dann länger dauert, starten wir zu unserem Abendspaziergang. Zuerst geht es steil hinauf zu Bergstation der Standseilbahn, mit der wir dann nach Loschwitz hinunterfahren.

Durch Altloschwitz gehen wir hinunter zur Elbe und dann zur Talstation der Bergschwebebahn, mit der wir dann wieder einen Teil des Elbhanges hinauffahren. Von der Bergstation haben wir wieder einen schöne Aussicht, leider ist es nicht so klar wie erhofft.  Zunächst gehen wir die Straße weiter bergauf, ehe wir auf einen schmalen Pfad nach links abbiegen, der sich immer weiter hinunter zur Durchfahrtsstraße senkt, Zwischendurch haben wir einen schönen Blick auf die Umgebung und das Haus, in dem unsere Ferienwohnung liegt und zum Luisenhof. Als wir fast wieder unten sind, können wir wieder auf schmalem Weg aufwärts gehen und schließlich geht es die Plattleite steil bergauf, aber die vielen schönen Häuser erfordern häufiges Stehenbleiben, sodass der Anstieg nicht so beschwerlich ist. Von der Bergstation der Standseilbahn geht es dann wieder hinunter und hinauf zu unserer Ferienwohnung.

19.7. DD Postplatz – DD Wachwitz (2)

Wenig später werden wir von einem Konferenzrad überholt. Hier sitzen bis zu 7 Personen im Kreis auf einem Gefährt, alle treten in die Pedale und einer lenkt, ein ulkiges Gefährt. Wir passieren das alte Wasserwerk und später die Elbschlösschen. Dann sehen wir vor uns das blaue Wunder, die berühmteste Brücke über die Elbe und bewundern verschiedene Villen und Häuser am Elbweg in Loschwitz, anfangs ist das Wandern auf unebenen Kopfsteinpflaster nicht gerade angenehm.

Jetzt kommt Ingrid auf die Idee, nicht mit der Standseilbahn auf die Höhe zu fahren, auch nicht der Straße zu folgen, sondern zuerst noch am Elbhang entlang nach Wachwitz zu gehen und dann in einem weiten Bogen zum Weißen Hirsch zu kommen. Schon in Loschwitz geht es die Veilchenstraße steil bergauf, wir sehen die Schwebebahn, die so gar nicht zu schweben scheint und bei der sogar Ingrid mitfahren könnte. Immer wieder gibt es schöne Häuser zu bewundern. Später geht es im leichten Bergauf und –bergab am Elbhang weiter. Bei Schloss Wachwitz, Park und Nebengebäuden wird gebaut und so müssen wir fast hinunter auf die Durchfahrtsstraße, um dann wieder zum Weinwanderweg aufzusteigen.

Plötzlich hat Ingrid beim Gehen am rechten Fuß starke Schmerzen und so müssen wir in Wachwitz aufhören. An der Bushaltestelle schaue ich, wie wir am besten zu unserem Auto kommen und mit einmal Umsteigen wird es klappen. Doch der Bus ist ziemlich voll und da bereits ein großer Kinderwagen und ein Fahrrad drin sind, wird es mit unserem Buggy ziemlich eng, aber da vor Loschwitz nur wenige Personen zusteigen und dort eine ganze Gruppe aussteigt, geht es schließlich ganz gut, in der Straßenbahn ist es dann einfacher und nach der Fahrt an der gläsernen Produktion und durch die Altstadt erreichen wir schnell und preisgünstig unser Auto.

19.7. DD Postplatz – DD Wachwitz (1)

Anderes Ende als geplant

Der weiße Hirsch war unser Ziel, doch der Weg sollte sich unterwegs entscheiden und es wurde dann doch nicht der weiße Hirsch. Doch der Reihe nach. Beim gestrigen Herausfahren aus Dresden hatte ich nahe der Elbe in Pietschen einen Parkplatz entdeckt, der scheinbar kostenlos zu nutzen sei und das wollte ich auch nutzen. Heute stelle ich fest, dass ich Recht hatte und der Parkplatz wirklich kostenlos war. Wir stellen unser Auto ab und gehen einige Schritte zur nächsten Tramhaltestelle und fahren bis zum Postplatz.

Von hier können wir noch den Altmarkt, die Kreuzkirche und das Rathaus ansehen, wobei die Kreuzkir-che mit ihrer schlichten, sehr schlichten Ausstattung gerade deswegen besonders beeindruckt. Wir kommen noch an einigen schönen, restaurierten Hausfassaden vorbei und verlassen die Altstadt über die Augustusbrücke.

In Neustadt ist es schwierig den goldenen Reiter zu fotografieren, denn mit einem Hubwagen sind gerade Experten dabei, zu untersuchen, welchen Schaden die Rowdys angerichtet haben, die am Wochenende das Schwert des Reiters abgebrochen haben. Durch die Platanenallee der Hauptstraße gehen wir weiter und die Bäume verdecken manche nicht so schicke Fassade, nur um das Kügelgenhaus sind einige Häuser schön restauriert worden, an anderen Stellen gibt es viele Plattenbauten. Am Ende der Hauptstraße rasten wir und Ingrid kann die eben gekaufte neue Wanderkarte studieren.

Kurz schauen wir nach den Brunnen am Albertplatz und gehen dann zur Elbe, von wo wir immer wieder schöne Rückblicke auf die Türme der Altstadt und später Vorblicke auf Loschwitz haben. Kurz gehen wir durch den Rosengarten, wo leider die meisten Sträucher schon verblüht sind.

Dann sehen wir voraus uns, die Waldschlösschenbrücke und sind geteilter Meinung, für Ingrid verschandelt sie das Elbetal, während ich meine, dass es sich um einen sensiblen Eingriff handelt, der die Aberkennung des Welterbestatus für Dresden keinesfalls gerechtfertigt.

Dreigeteilt (2)

Wir fahren weiter der Straßenbahn nach und stellen an der Haltestelle Kleestraße unser Auto auf einen Supermarktparkplatz, das ist am heutigen Sonntag kein Problem. Wir folgen weiter der Straßenbahngleisen bis zur Elbe und gehen nun auf dem heute von vielen Radfahrern fast übervölkerten Elberadweg in Richtung Altstadt, dabei spielt sicher eine Rolle, dass die sächsische Zeitung heute einen Radfahrertag veranstaltet. Kurz steigen wir hoch zur Marienbrücke, um die Altstadtsilhouette, vor allem aber die Kuppel der Frauenkirche zu fotografieren.

Bald erreichen wir die Augustusbrücke, immer wieder tröpfelt es und im Westen sieht es teilweise bedrohlich aus. So verzichten wir auf weitere Fotos und eilen zum Postplatz, wo gleich die Linie 4 eintrifft und uns in wenigen Minuten zum Auto bringt.