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Märzenbecher mau, Lerchensporn und Küchenschellen top

Am letzten Montag waren wir wieder mal im Eselsburger Tal. Von Anhausen ging es zum Fuss des Falkensteins, hier gab es an schattigen Stellen noch blühende Märzenbecher, aber an sonnigeren Stellen sahen wir nur noch die entsprechenden Blätter. Dafür gab es Leberblümchen, Buschwindröschen und vor allem Lerchensporn in voller Blüte.

Dann überqueren wir die Brenz und wandern auf der anderen Seite in der Sonne nach Eselsburg, dabei unterhalten wir uns länger mit einem Ehepaar mit drei Hunden und einem Hundebuggy. Auf dem Weg finden wir viele Aprilenkrügle.

Als wir wieder die Brenz überqueren, sehen wir zum 1. Mal die fertiggestellte Information über die hier ansässigen Biber. Auf der Straße gehen wir Richtung Herbrechtingen und steigen bei den ersten Felsen steil hinauf auf die Heidehochfläche. Schon beim Anstieg sehen wir viele Küchenschellen und auf der Hochfläche werden es immer mehr. Es ist selbst auf Pfaden schwierig allen Küchenschellen Knospen auf dem Boden auszuweichen.

KKüchenschellen

Zu spät

Als wir gestern endlich Zeit fanden, in die Donauauen bei Weißingen zu fahren, war es zu spät für die Märzenbecher, wir fanden nur noch ganz vereinzelte Blüten, aber die großen Blütenteppiche waren verschwunden.

Natürlich gab es viele andere Frühlingsblüher wie Gelbstern, Blaustern, weißes und gelbes Buschwindröschen, Veilchen und Schlüsselblumen, aber sie sind nicht ganz so eindrucksvoll. Auch war der Seidelbast noch am blühen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Rückfahrt haben wir dann im Eselsburger Tal bei der Spitzbubenhöhle vorbeigeschaut, hier gab es noch Märzenbecher, aber viele waren doch schon am Verblühen, dafür gab es ziemlich viele Leberblümchen und Lungenkraut.


 

Märzenbecher top, Küchenschellen noch mau

Am vergangenen Dienstag waren wir wieder im Eselsburger Tal unterwegs und haben die Märzenbecher von Anhausen aus in voller Blüte erlebt, auch die Leberblümchen waren in erklecklicher Zahl vorhanden, dazu noch einige sehr schöne Kelchbecherlinge und zwei große Seidelbaste.

Kurz vor Eselsburger sind wir zur Spitzbubenhöhle und weiter zum Parkplatz Sallenbüchle hinaufgestiegen, auch hier gab es viele Märzenbecher.

Oben sind wir dann am Waldrand entlang zu den obersten Häuser von Eselsburg gewandert und dann weiter auf der Hochfläche bei den steinernen Jungfrauen, wo es immer viele Küchenschellen gibt. Doch bisher waren nur ganz vereinzelte aufgeblüht. Schade, das wird wohl noch einige Tage dauern.

Märzenbecherspaziergang zum 7.

Am Wochenende waren wir zum 7. Mal auf den Spuren des Märzenbechers unterwegs.

Jeweils 2 mal im Eselsburger Tal und beim Fohlenhaus im Lonetal, dazu im tiefen Täle bei Bissingen, im Eschental bei Neenstetten und im Hagener Tobel bei Hörvelsingen.

Man konnte jeden Tag erkennen, wie die Märzenbecher mehr aufblühten, wir haben auch die ersten Leberblümchen und Huflattich gefunden, dazu noch Seidelbast


Bald wird es wieder Märzenbecher geben

Nachdem für die nächsten Tage milde Temperaturen vorhergesagt und viel Sonne vorhergesagt wird, werden wir wohl bald die ersten Märzenbecher suchen und vor allem finden können.

Obwohl es nach einige´m, scheinbar notwendigem Holzeinschlag im Eselsburger Tal Zweifel laut werden, ob die Zwiebel der Märzenbecher nicht beschädigt worden sind und es dieses Jahr weniger Blüten geben wird.

Für alle, die sich für diesen Frühblüher begeistern, habe ich einen kleinen Bildband zusammengestellt und stelle in ihm die schönsten Fundplätze zwischen Donau und Brenz vor.

Das Büchlein A5 mit 50-52 Seiten und vielen Farbfotos hat natürlich wieder die praktische Ringbindung und kostet auf Glanzpapier gedruckt € 8,90.

Bestellung nur per email unter info@wabe-verlag.de möglich, der Versand erfolgt als Büchersendung und auf Rechnung.Märzenbecherblüten

Den Märzenbechern auf der Spur

Für normale Wanderungen ist es vielleicht noch etwas früh, aber im März sind wir fast immer auf den Spuren der Märzenbecher.

Die ersten Suchen im Eselsburger Tal und im Lonetal beim Fohlenhaus waren noch nicht so erfolgreich, hier waren die meisten Pflanzen erst am Aufblühen, doch ein 2. Besuch im Eselsburger Tal brachte schon schönere Ergebnisse.

In Bad Überkingen war die östliche Fundstelle schon voll aufgeblüht, während an der westlichen Stelle die Pflanzen noch nicht so weit waren. Schön geblüht hat es im Tal zwischen Bissingen und der Vogelherdhöhle, sowie zwischen Bocksteinhöhle und Lindenau. Auch der Tobel bei Hörvelsingen war wieder sehr interessant.

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Märzenbecher finden

179 Märzenbecher  Kelchbecherlingdas ist derzeit unser Motto und das machen wir fast täglich, auch wenn das Wetter kaum zu rausgehen verlockt.

Dieses Jahr sind wir schon am Albtrauf in Bad Überkingen (mit interessantem Osterbrunnen in der Stadt), im Tobel bei Hörvelsingen, an mehreren Stellen im Lonetal mit einigen Seitentäler, bei Westerstetten und natürlich im Eselsburger Tal fündig geworden und meist schienen es mehr zu sein als im letzten Jahr. Etwas enttäuscht waren wir von Krätzental, da hatten wir mehr in Erinnerung.

Am schönsten war – nicht nur das Wetter – im Wolfstal, einem Seitental der großen Lauter. Eine anfangs sehr enge Schlucht und beidseitig die Märzenbecher, besonders schön sind dort auch die zinnoberrote Kelchbecherlinge, auch die Pilze findet man hier verhältnismäßig häufig, bisher hatten wir diese erst beim Fohlenhaus im Lonetal gefunden. Abgerundet wurde der Tag noch durch einen Besuch des – nach eigenen Angaben des Veranstalters – größten Osterbrunnen Deutschlands in Oberstadion mit ca. 22.000 Eiern.

Märzenbecher

174 märzenbecherTrotz des wenig frühlinghaften Wetters wagen sich die Märzenbecher an die selten scheinende Sonne, so z.B. im Lonetal, im Eselsburger Tag und im Tobel in der Nähe von Hörvelsingen. Allerdings trübt mitunter die morastigen Wege etwas das Vergnügen und die kalte Witterung erhöht den Spaß auch nicht gerade. Trotzdem sollte man sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen.175 2 märzenbecherblüten

Erfolgreiche Frühjahrssuche

Nachdem wir vorgestern teilweise bei uns im Wald noch durch den Schnee gestapft sind, wurden wir gestern auf unserer Suche nach dem Frühling fündig.

Denn im Eselsburger Tal haben wir die ersten noch kleine und zaghaft blühende Märzenbecher gefunden.

Das bedeutet für uns, dass wir in den nächsten Tagen, ehe es bei uns wieder schneien soll – wer glaubt aber heute noch den Wettervorsagen -, nach und nach alle uns bekannten Plätze aufsuchen werden, wo wir diese wunderschönen Frühlingsblüher in Massen finden.