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Frühlingsenzian am Aufblühen

Am 1. April waren wir natürlich auch unterwegs. Wir starten am Heidenheimer Tierheim und steigen steil am Rehberg hinauf, dann dreht der Weg nach links und wir treffen auf eine Heidefläche und am Südhang finden wir unzählige Frühlingsenziane und wir müssen selbst auf Wegen und Pfaden aufpassen, dass wir die Pflanzenköpfchen, die gerade aus dem Boden sprießen nicht zertreten. Noch sind nur wenige Blüten voll erblüht, aber das wird nur noch wenige Tage dauern, bis der Hang ganz blau ist.

Über einen langen Anstieg zur Schäfhalde kehren wir zu unserem 2. Auto, das wir an der Straße Zang Heidenheim geparkt haben, zurück.

FrühlingsenzianFrühingsenzian

Naturfreundehaus HDH – Nattheim (2)

Auf einer Fußgängerbrücke überqueren wir die Straße Heidenheim – Schnaitheim und die Bahnlinie, wenig später auf der Straßenbrücke die Brenz, dieser folgen wir in Richtung Schnaitheim. Sie entspringt in Königsbronn und mündet nach 52 km bei Faimingen in die Donau.

12 brenz eAn der Brenz ist Ingrid ständig am Fotografieren, besonders die vielen kleinen Blesshühner haben es ihr angetan.

Wir verlassen die beschauliche Brenz, unterqueren die Bundesstraße und erreichen, trotz eines Industriegebiets, überwiegend im Grünen das Wohngebiet Wehrenfeld. Über den Specht- und den Stieglitzweg geht es im Zickzack durch

die Wacholderheide hinauf zum Moldenberg. Hier finden wir die ersten Waldhyazinthen. Diese weiß blühende Orchidee wird auch Kuckucksstendel genannt und steht natürlich unter Naturschutz. Kurz geht es auf breitem Weg weiter, dem folgt ein fast zugewachsener Grasweg im Wald, der nicht so ganz einfach zu begehen ist, denn durch die Stollen der riesigen Waldarbeiterfahrzeuge ist der Boden sehr uneben mit zum Teil tiefen Löchern, die meist mit Wasser gefüllt und schwer zu umgehen sind.

Wir passieren die Jakobhülbe und die Gehrenhütte. Überwiegend ist die Ausschilderung sehr gut, nur an einer Wegspinne ist sie nicht ganz eindeutig, aber wir gehen richtig und überqueren auf einer Brücke die Autobahn.

Naturfreundehaus HDH – Nattheim (1)

Ein schwieriger Abstieg

Wir starten am Waldfriedhof und erreichen schnell das Naturfreundehaus am Hahnenschnabel. Zunächst geht es fast eben zum Wald und hier haben wir einen schönen Blick auf Heidenheims Wahrzeichen, das Schloss Hellenstein.

Die ursprüngliche Stauferburg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts 74 m über der Stadt erbaut und fiel 1530 einem Brand zum Opfer. Von ihr sind nur noch die Ruinen des Rittersaals übrig geblieben, sie dienen den jährlich stattfindenden Opernfestspielen als Kulisse.

Das eigentliche Schloss Hellenstein entstand Anfang des 17. Jahrhunderts im Renaissancestil unter Herzog Friedrich I. von Württemberg. Im Fruchtkasten des Schlosses ist heute das Museum für Kutschen, Chaisen und Karren untergebracht.

Bald führt der Weg im Wald auf einem Naturpfad steil hinab zu den Häusern, die die Grenze zwischen Heidenheim und dem Vorort Schnaitheim bilden. Sehr schön blüht der Jasmin und die folgende Gärtnerei präsentiert ein wahres Blütenmeer an Topfpflanzen.

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Parkplatz Dickhölzle – Naturfreundehaus Hahnenschnabel

Vorgezogener Spaziergang

Heute haben wir nur Zeit für einen kurzen Spaziergang. Wir starten am Parkplatz Dickhölzle an der Straße Richtung Zang, am Abzweig nach Schnaitheim, und müssen zunächst auf einem frisch geschotterten Waldweg durch den Rauhbuch gehen, was nicht gerade angenehm ist. 6 weg zwischen buchen eDoch ab dem nächsten Parkplatz an der Stadtgrenze Heidenheim geht es auf einem Naturweg durch jüngeren Buchenbestand.

Wir unterqueren die Zanger Straße und gehen leicht abwärts auf einem Waldweg parallel zum Wohngebiet Mittelrain bzw. zum Zaun des Waldfriedhofs. Dann biegen wir auf einen ziemlich rutschigen Waldweg ab, denn in der Nacht und heute Morgen hat es sehr stark geregnet. Kurz geht es aufwärts und dann abwärts zum Waldrand beim Naturfreundehaus am Hahnenschnabel mit schönem Blick auf die Kreisstadt Heidenheim. Das über der Stadt aufragende Schloss Hellenstein ist allerdings im Dunst nicht so gut zu erkennen.