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Auf dem Rosenstein

Am Montag, den 3.4. stellten wir unseren Smart auf dem Wanderparkplatz in Heubach ab und stiegen in Serpentinen steil hinauf zum Rosenstein.

Dabei fanden wir wieder die ersten Frühlings-Platterbsen, allerdings hatten wir den Eindruck, als wenn es früher mehr gewesen wären. Unterhalb der Ruine Rosenstein kommen wir an dem Kletterfelsen vorbei, heute sind allerdings keine Kletterer vor Ort.

Leider war die Waldschenke geschlossen, erst ab Ostern wird sie auch unter der Woche offen sein, dann gingen wir auf dem Rundweg in stetem Auf und Ab zum Ostfelsen und kamen an großen Teppichen von Buschwindröschen und vor allem von Lerchensporn vorbei.

Dann kehren wir auf dem kürzesten Weg zu unserem Auto zurück.


Lauterburg – Weiler i.d.Bergen (1)

Lange Wanderung, zumindest zeitmäßig

Obwohl oder vielleicht weil die Anfahrt kilometermäßig nicht sehr weit ist, kommen wir wieder nicht sehr früh weg. Wir stellen unseren Saab am Parkplatz ab und gehen auf einem breiten Kiesweg durch den Wald in Richtung Fernsehturm und zu dem Parkplatz, den wir uns gestern als Ziel überlegt hatten.

Kurze Zeit später treffen wir auf den Rosensteinrundweg, dem wir nach Osten zum Ostfelsen – einem beliebten Kletterfelsen – folgen, von hier haben wir schöne Ausblicke bis zum Oberschöneberg bei Ellwangen. Nach der frühen Rast besucht Ingrid noch die Höhle „Große Scheuer“, doch mit Buggy wäre das zu anstrengend. Weiter geht es an der Nordflanke des Rosensteins weiter, bis wir endlich die auf 686 m liegende Ruine Rosenstein erreichen, da sich eine Gruppe Jugendlicher dort aufhält, ist es schwierig, hier zu fotografieren. Die Burg wurde wohl um 1170 erbaut, wurde aber mehr als 100 Jahre später erstmals erwähnt, heute sind nur noch wenige Mauerreste vorhanden.

Dann geht es über viele Treppen, Steine und manche Wurzeln auf schmalem Pfad im Zickzack nach Heubach hinunter, eine durchaus anspruchsvolle Strecke, die Della tapfer selbst läuft.

In Heubach besuchen wir die knapp 100 Jahre alte katholische Kirche mit einem Gemälde über die Wallfahrten auf den Rosenstein, die vor allem im 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts Konjunktur hatten. Einen besonderen Reiz erhält das Gemälde während unseres Besuchs durch die Lichtschattenwirkung der Sonneneinstrahlung. Bestechend auch die schön gestalteten Kirchenfenster über Bernhard von Clairvaux.

Steil geht es im Ort – der auch ein Miedermuseum beherbergt – hinauf in Richtung Scheuelberg, aber kurz vor dem Wald biegen wir nach rechts ab und gehen auf halber Höhe weiter, immer wieder drehen wir uns um und genießen den Blick auf den Rosenstein. Nochmals geht es aufwärts bis zum Waldrand und hoch etwas höher, anschließend geht es eben weiter, Brombeeren versüßen dabei die Wanderung. Als wir auf eine Wiese hinauskommen, sehen wir vor uns die Kaiserberge, die wir auf unserer Wanderung noch besuchen werden.