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Kirschblüte im Neidlinger Tal

Gestern haben wir die Kirschblüte im Neidlinger Tal erlebt. Wir steigen in Neidlingen sofort steil den Berg empor und kommen an vielen Bärlauchpflanzen vorbei, allerdings blühen nur wenigen Pflanzen.

Dann wenden wir in Richtung Weilheim und es geht immer auf und ab. Die Kirschplantagen stehen in voller Blüte, während die Äpfel erst am Aufblühen sind.

In Höhe der Abzweigung nach Hepsisau gehen wir ins Tal und kehren weiter unten am Hang nach Neidlingen zurück.

Auf der Rückfahrt besuchen wir noch den Osterbrunnen in Bad Überkingen und kehren in der oberen Roggenmühle ein.

Pech gehabt

Nachdem wir in einem Blütenticker vor etwas mehr als einer Wochen gelesen hatten, dass die ersten Kirschblüten aufgegangen seien, haben wir uns vor zwei Tagen auf den Weg ins Neidlinger Tal gemacht und waren schwer enttäuscht, statt der erwarteten Blütenpracht konnten wir nur – aus der Ferne – kahle Bäume sehen und wir haben den Ort schnell wieder verlassen.

Dafür wurden wir dann auf der schwäbischen Alb zwischen Gerstetten und Altheim entschädigt, natürlich nicht mit blühenden Kirschbäumen, aber mit Lerchensporn in großer Zahl, gelbe Windröschen, Aprilenkrügle und Buschwindröschen.

Lerchensporn

Völkerwanderung im Neidlinger Tal

Ich weiss nicht, welcher Teufel uns geritten hat, an einem herrlichen Sonntag mit Sonnenschein pur im April das Neidlinger Tal zur Zeit der Kirschblüte zu besuchen, außer dass es sich gut mit dem Besuch des Bad Überkinger Osterbrunnen an dessem letzten Tag zu verbinden.

Schon in Weilheim erhielten wir den erst Vorgeschmack, denn wir mussten links in eine Vorfahrtstraße einbiegen und jeder Wagen vor uns hatte so seine Schwierigkeiten damit und auch bei uns dauerte es, bis sich endlich eine Lücke im Verkehrsstrom auftat.

Auf der kurzen Strecke nach Neidlingen waren nicht nur alle Parkplätze überbelegt, sondern es parkten viele Autos wild in der Gegend herum. Kurz überlegte ich, sollen wir die Wanderung abblasen oder wenigstens bald einen Parkplatz suchen. Ich entschied mich, bis zum letztmöglichen Parkplatz zu fahren, im Vertrauen darauf, dass wir für unseren Trevis immer einen Platz finden würden. Dem war dann auch so.

Um dem Trubel auf den üblichen Wegen zu entgehen, stiegen wir zunächst steil in Richtung Ruine Reußenstein hoch, um dann langsam in den hinteren Talbereich abzusteigen. Die Kirschbäume standen in voller Blüte.

IMG_3002Im steten Bergauf und Bergab umrunden wir das Neidlinger Tal und da die Zeit schon etwas vorgeschritten ist, hält sich die Zahl der Wanderer, denen wir begegnen jetzt in Grenzen, allerdings ist unsere Lieblingsbank belegt und die Wanderer machen keine Anstalten bald aufzustehen.

Neben der Obstblüte faszinieren vor allem die vielen Schlüsselblumen, die wir sowohl in den Streuobstwiesen als auch auf einer Heidefläche finden.

Als wir am Schluss in ein Cafe einkehren, müssen wir leider feststellen, dass die Kuchenmenge dem Ansturm nicht gewachsen war und wir nichts mehr bekommen konnten.

Jetzt freue ich mich schon auf unsere nächste Tour auf dem Martinsweg, am besten unter der Woche, da können wir dann wieder fast alleine wandern.

Zu spät und zu früh

Geht denn das? Es geht, wenn man nämlich zur falschen Zeitpunkt bei der Obstblüte im Neidlinger Tal ist. So ging es uns am letzten Sonntag:

191Die frühen Kirschen waren verblüht, die andern Kirschen am Verblühen, nur einige späte Sorten haben noch schön geblüht und für die Äpfel war es noch zu früh, da gab es nur die Knospen, aber kaum Blüten.193

Aber wenigstens die Birnen waren in voller Blüte.

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Obstblüte im Neidlinger Tal

Die letzten Tage waren wir zweimal zum Wandern in und um Neidlingen herum, um die Obstblüte zu geniessen, wobei die Kirschblüte in diesem Jahr etwas weniger spektakulär wie im letzten Jahr war. Nicht nur, weil sie sich bei unserem Besuch schon dem Ende zuneigte, sondern weil der kalte April mit Frostnächten nach den warmen Tagen im März einige Schäden angerichtet hat.

Die Birnen war gerad in voller Blüte und die Äpfel begannen  gerade zu blühen, sodass ich unsere kleinen Wanderung auf alle Fälle gelohnt haben.