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Märzenbecher im Wolftal

Am Mittwoch waren wir im Wolftal, nicht zu verwechseln mit dem Wolfstal, das ich vor einigen Wochen hier vorgestellt habe.

Das Wolftal ist ein Seitental der Lone, westlich von Bernstadt. Zuerst gehen wir an der Lone entlang, die hier viele Spuren der Biber aufweist und in diesem Bereich auch Wasser führt. Dabei beobachten wir einen Silberreiher und auf einer Heide oberhalb einer Mühle entdecken wir einige Küchenschellen.

Dann drehen wir um und gehen auf der anderen Seite der Lone bis zum Eingang des Wolftals. Hier finden wir große Bestände an Märzenbecher, die wir vor einigen Jahren beim Besuch des Wolftals nicht entdeckt hatten, da wir ungefähr 400 m oberhalb in das Tal eingebogen sind.

Viele Märzenbecher sind schon verblüht, aber einige blühen noch sehr schön. Faszinierend sind allerdings die Lerchenspornteppiche, an die wir uns gut erinnern und die der Grund für diesen Besuch sind.SilberreiherMärzenbecherLerchensporn

Im Lonetal unterwegs

Am Sonntag waren wir im Lonetal auf Märzenbechertour.

Begonnen haben wir im Tiefen Täle bei Bissingen und sind dann am Archäopark vorbei, Lone aufwärts gegangen. Leider führt die Lone in diesem Bereich derzeit und auch schon länger kein oder nur selten Wasser.

Am Aufstieg nach Lindenau haben wir viele Leberblümchen gefunden und bei Weg wieder hinunter ins Tal viele Märzenbecher, ebenso am Hang bis zur Bocksteinhöhle. Der Weiterweg bis nach Setzingen war zwar ganz nett, doch ohne Frühlingsblumen, wenn man von einem Seidelbast absieht.


Märzenbecherspaziergang zum 7.

Am Wochenende waren wir zum 7. Mal auf den Spuren des Märzenbechers unterwegs.

Jeweils 2 mal im Eselsburger Tal und beim Fohlenhaus im Lonetal, dazu im tiefen Täle bei Bissingen, im Eschental bei Neenstetten und im Hagener Tobel bei Hörvelsingen.

Man konnte jeden Tag erkennen, wie die Märzenbecher mehr aufblühten, wir haben auch die ersten Leberblümchen und Huflattich gefunden, dazu noch Seidelbast


Doch noch zu früh für Märzenbecher

Die beiden letzten Tage waren wir auf Märzenbecherpirsch, allerdings leider erfolglos. Sowohl in den Donauauen bei Weißingen als auch im Lonetal beim Fohlenhaus gab es trotz Sonne und angenehmen Temperaturen noch nichts Blühendes zu sehen.

Bei Weißingen waren die Baggerseen noch zugefroren, nur der eine oder andere schon angetaut.


 

 

 

 

 

Beim Fohlenhaus haben wir wenigstens die ersten, noch sehr kleinen zinnoberrote Kelchbecherlinge gesehen.

zinnoberroter Kelchbecherling

Stetten o.L – PP Sallenhäule (2)

54-schwarze-madonna-kopieDie Kirche können wir besichtigen, weil diese „katholische“ Kirche gerade von einer „evangelischen“ Dorfbewohnerin, wie sie mehrfach betont, gereinigt wird. Aufmerksam suche ich die Putte im Deckenfresko, die, so die Erzählung, dem zahlungssäumigen Auftraggeber das bloße Hinterteil entgegenstreckt – und ich werde fündig.

Weiter geht es ins Tal hinab und anschließend hinauf auf den Stettberg. Von hier sehen wir hinüber zum Archäopark Vogelherd – einem archäologischen Themenpark mit Besucher- und Informationszentrum sowie einem Freigelände mit dem Hermann-Mohn-Rundweg, der um die Vogelherdhöhle herumführt.

58-archeopark-eDiese 40 m lange Karsthöhle, 1931 von dem Heimatforscher Hermann Mohn entdeckt, wurde weltberühmt durch Funde von Elfenbein-Tierfiguren, die mit einem geschätzten Alter von 32.000 Jahren zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehören, am bekanntesten ist wohl das knapp 5 cm lange Lonetalpferdchen.

Auf dem Diebsteig gelangen wir hinunter ins Lonetal, wir überqueren das Bachbett der Lone, die erwartungsgemäß kein Wasser führt. Auf der anderen Talseite steigt es wieder stetig an, diese Strecke kennen wir sehr gut, da wir hier im Frühjahr immer viele Frühlingsblumen, wie Leberblümchen, Buschwindröschen und Lerchensporn, vorfinden.

Weiß in Weiß

Nachdem es vor einigen Tagen nochmals leicht geschneit hat, liegt an schattigen Stellen immer noch etwas Schnee. So auch an verschiedenen Standorten des Märzenbecher, wie wir am Freitag im Lonetal bei der Bärenhöhle und im Seitental der Lone von Bisingen und am Samstag in besonders hohem Maße im Hörvelsinger Tobel sehen konnten. Doch trotzdem blühen die Märzenbecher wunderschön, im Tobel und dem Seitental bei Bisingen haben wir sogar den Eindruck es seien mehr Blüten als sonst.

Märzenbecher im SchneeMärzenbecherblüte im schnee

 

Märzenbecher in voller Blüte

Märzenbecher im Eselsburger TalAuch wenn bei uns zuhause auf knapp 700 m es jeden 2. Tag weiß ist, der Schnee ist dann aber schnell wieder weg, im Eselsburger Tal sind die Hänge permanent weiß, denn die Märzenbecher – man schätzt dass hier eine Viertelmillion wachsen – stehen bereits seit einigen Tagen in voller Blüte.

Märzenbecher nach dem SchneeDies gilt auch für das Lonetal, das wir vor zwei Tagen besucht haben. Kurz nach dem Bernstadter Parkplatz gibt es an den Hängen mehr Märzenbecher als früher und beim Fohlenhaus blühen so viele wie eh und je.

Mehr geworden sind allerdings in diesem Bereich die zinnoberroten Kelchbecherlinge.zinnoberroter Kelchbecherling

Premiumwanderweg Fohlenhausrunde

Seit neuestem gibt die Fohlenhausrunde im Lonetal, ein Wanderweg von ca. 10 km Länge, je nachdem von welchem Parkplatz man die Runde ansteuert. Der Wanderweg ist derzeit besonders interessant, weil man sowohl am Fohlenhaus als auch im Eschental an den voll erblühten Märzenbechern vorbeikommt, aber auch viele andere Frühlingsblüher wie z.B. Schneeglöckchen entdecken kann.Schneeglöckchen

Der Weg führt überwiegend über nicht oder kaum befestigte Wege, oftmals nur schmale Pfade, die z.T. ganz neu angelegt wurden.

Die Bezeichnung Premiumweg wurde von einem deutschen Wanderinstitut verliehen, das mir bisher völlig unbekannt war.

Die Beschilderung ist eigentlich sehr gut, nur auf 1,5 km nach dem Fohlenhaus haben wir die Markierung vermisst, aber da wir den Verlauf aus dem Internet heruntergeladen hatten und uns ganz gut auskommen, war dies für uns kein Problem.

Ob nun Premium oder nicht, ein sehr schöner Weg, der sich lohnt.

Den Märzenbechern auf der Spur

Für normale Wanderungen ist es vielleicht noch etwas früh, aber im März sind wir fast immer auf den Spuren der Märzenbecher.

Die ersten Suchen im Eselsburger Tal und im Lonetal beim Fohlenhaus waren noch nicht so erfolgreich, hier waren die meisten Pflanzen erst am Aufblühen, doch ein 2. Besuch im Eselsburger Tal brachte schon schönere Ergebnisse.

In Bad Überkingen war die östliche Fundstelle schon voll aufgeblüht, während an der westlichen Stelle die Pflanzen noch nicht so weit waren. Schön geblüht hat es im Tal zwischen Bissingen und der Vogelherdhöhle, sowie zwischen Bocksteinhöhle und Lindenau. Auch der Tobel bei Hörvelsingen war wieder sehr interessant.

175 2 märzenbecherblüten