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Unser südlicher Martinusweg

Endlich habe ich wieder mal ein Wanderbuch fertiggestellt, Weihnachten sei Dank.

Auf 72 Seiten (A5) und vielen Farbfotos beschreibe ich unsere Wanderung auf dem Regionalweg Süd des Martinuswegs, der von Oberteuringen nach Biberach führt. Dabei kommen wir u.a. durch Friedrichshafen, Wangen und Isny.

Wir besuchen viele Kirchen, genießen herrliche Aussichten und wandern auf schönen Wegen.

Das Buch ist nur direkt bei mir (info@wabe-verlag.de) zu erhalten, es kostet €9,90.

 

 (Microsoft Word - cover + r374ckseite.docx)

 

 

Remshöhenweg

25-herbstbaum-kopie_bearbeitet-1Nachdem wir ja den Albtraufgänger- mit Albtraufguckerweg und den Martinshauptweg letzthin beendet haben, stellte sich natürlich die Frage, was nun?

Der Weg sollte interessant sein, wir ihn noch nicht kennen und die Entfernung sollte nicht zu weit sein, da wir immer nur einen Tag wandern wollen. Außerdem wären gute öffentliche Nahverkehrsverbindungen ganz gut. Bis auf den letzten Punkt trifft alles auf den Remshöhenweg zu und so sind wir bereits die erste Kurzetappe gewandert

Martinushauptweg beendet oder doch nicht

Am letzten Wochenende haben wir die letzten Teilstücke unseres Martinushauptwanderwegs innerhalb der Diözese Rottenburg/Stuttgart nach 47 Etappen und knapp 600 km beendet. Er führte uns von der bayerischen Grenze über Biberach, Ulm, Tübingen nach Rottenburg. Von dort ging es weiter über Stuttgart und Ludwigsburg nach Heilbronn und schließlich nach Schwaigern.2-martinskirche An der Martinskirche endet der Pilgerweg und geht seit diesem Monat doch weiter, zunächst durch Teile der Erzdiözese Freiburg und dann weiter bis nach Trier.

1-neues-wegzeichenFür die sogenannte Mittelroute des Wegs von Ungarn nach Tour gibt es auch ein neues Wanderzeichen, das wir hier zum ersten Mal sehen.

Jetzt erhebt sich für uns natürlich die Frage, wann machen wir diesen Weg, denn zunächst stehen noch die Lutherwege auf dem Programm

Wanderbuch „unser südlicher Martinusweg

Zum Brenztalmärktle habe ich ein 2. Wanderbuch fertiggestellt.

Der Regionalweg Süd der Martinuswege in der Diözese Rottenberg-Stuttgart beginnt in der Bodenseeregion, berührt den Bodensee und führt über das Schwäbische Allgäu nach Oberschwaben und endet in Biberach. Hier trifft der Weg auf den Martinushauptweg, der von der bayerischen Grenze bis in den Heilbronner Raum führt.

Unsere fast 300 km lange Wanderung ist geprägt von einer Vielfalt der Landschaften, Seen und Flüsse, Berge und Täler, seltenen Pflanzen und historischen Städten, aber natürlich ganz besonders von den Zeugen christlichem Glaubens mit vielen interessanten Kirchen, oft dem heiligen Martin geweiht, kleinen Kapellen und Marterln.

Neben den ganz persönlichen Texten mit viel Wissenswertem über die Wanderung illustrieren mehr als 100 Farbfotos die Eigenheiten des Pilgerwegs.

€ 9,90

 

Der Autor Herbert Walker kann auf eine Vielzahl von Veröffentlichungen zurückblicken, so hat er bereits mehr als 12 Vollwertkochbücher und 6 Fachbücher übers Bauen geschrieben. Dazu hat mehrere Bücher über die Fernwanderungen heraus-gebracht, die er mit seiner Ehefrau in den letzten Jahren durchgeführt hat. Ingrid Walker-Winter zeichnet auch für eine Vielzahl der Fotos verantwortlich.

titel südlicher Martinusweg

Osterbrunnen in Oberstadion

Osterbrunnen OberstadionIn  vielen Gegenden gibt es zu bestimmten Zeiten Highlights und es ist besonders toll, wenn man auf einer Fernwanderung zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, so wie wir vor 2 Tagen in Oberstadion auf unserer Wanderung auf dem Martinusweg.

Der Osterbrunnen in Oberstadion ist einer der größten, vielleicht sogar der größte in Südddeutschland, mit mehr als 16000 bemalten Hühnereiern und dazu noch 9000 Wachteleier.

Interessant ist auch die Ostereierausstellung mit wahren Kunstwerken.

Wenn man an so einem tollen Ort vorbeikommt, dann darf die Tagesstrecke nicht zu lang sein, bei uns waren es knapp 10 km.

 

Wieder auf dem Martinusweg aktiv

Nachdem die Wanderung in Meckpomm und Rügen kaum größere Höhenunterschiede aufwies, habe ich mich jetzt auf der schwäbischen Alb in und nach Ulm an erste größere, aber noch nicht sehr steile Anstiege gewagt, außer vielleicht die Rad- und Fußgängerbrücke von der Donau hinauf zum hohen Ufer und über die Bahnlinie hinweg.

Es hat ganz gut geklappt und mein Blutdruck auf den ich nach meiner OP besonders achten muss, blieb trotz der Anstrengungen im grünen Bereich.

So kann es weitergehen

Neuen Weg begonnen

Nachdem wir ja, wie berichtet, den Regionalweg Süd der Martinusweg in Württemberg in Biberach abgeschlossen haben, haben wir gestern den Martinus Hauptweg begonnen, der uns von der Iller als Grenze zu Bayern nach Tannheim und weiter über Ulm, Rottenburg, Stuttgart und Ludwigsburg bis hinter Heilbronn führen wird,

Also ein Programm, das uns sicher bis weit ins nächste Jahr hinein beschäftigen wird. Natürlich werde ich später auch diese Wanderung hier detailliert vorstellen.

Doch in den nächsten Tagen werde ich weiter von unserer Fernwanderung 2012 berichten,

Den Schlusspunkt gesetzt

auf unseren Wanderung auf dem Martinus-Regionalweg Süd haben wir gestern mit der Besichtigung von Biberach gesetzt.

Mit unseren gelegentlichen Abweichungen ist der Weg für uns etwas länger geworden und zwar knapp 300 km, ich habe ja darüber schon gelegentlich berücksichtigt.

Zeit kurz zurückzuschauen, auf diese Wanderung, die viel schönes, aber auch eine schlimme Verletzung mit sich gebracht hat. Aber jetzt ist diese ziemlich überstanden und wir planen nun den Martinus-Hauptweg, der von Tannheim an der bayerischen Grenze nördlich von Biberach nach Heilbronn führt.

Leutkirch – Kißlegg (2)

Kurz umrunden wir den fast völlig mit Schilf zugewachsenen Rötsee auf der Straße, ehe wir den Martinsusweg verlassen und auf gekiestem Weg in den Wald kommen, allerdings ist dieser bei der hochstehenden Sonne nicht immer schattig. Wieder folgt eine allerdings fast nicht befahrene Straße, auf der wir bleiben, da es sich mit dem Buggy hier so angenehm fährt.

An dem Badesee vor Kißlegg machen wir eine längere Pause, denn wir haben Zeit bis zur Abfahrt des nächsten Zugs, aber wiederum nicht so viel, dass wir in Ruhe Kißlegg ansehen könnten. Wieder müssen wir am Bahnhof einen Umweg machen, um ihn zu erreichen und so haben wir nur kurz Zeit im Schlosspark zum neuen Schloss zu gehen, allerdings verzichte ich aufs Fotografieren, da die Umgebung gerade eine Baustelle ist.

Leichte Probleme mit dem Buggy haben wir vor allem beim Aussteigen aus den alten Eisenbahnwaggons. In Leutkirch stellen wir unser Auto in der Innenstadt ab und machen bei strahlendem Sonnenschein noch einen Spaziergang durch die Altstadt, die uns heute irgendwie schöner erscheint, als bei unserem letzten Besuch.

11.9. Leutkirch – Kißlegg (1)

Wieder mal auf Abwegen

Eigentlich führt der Martinusweg ja nicht über Kißlegg, aber der öffentliche Nahverkehr hat hier auf den Dörfern am Sonntag scheinbar Pause, auf jeden Fall wären wir am Wochenende nicht von Immenried, unserem ursprünglich vorgesehenen Ziel nicht nach Leutkirch gekommen, wir hätten also entweder an einem Wochentag wandern müssen oder uns aus Kißlegg ein Taxi kommen lassen, was nicht gerade billig geworden wären.

Da Ingrid gelesen hat, dass Kißlegg mit seinen zwei Schlössern ein hübsches Städtchen sein soll, entscheiden wir uns, mal wieder vom vorgesehenen Weg abzuweichen und nach Kißlegg zu wandern.

Heute sind wir wieder mal mit unserem Oldtimersaab unterwegs und daher dauert die Fahrt ein klein wenig länger als sonst, trotzdem können wir überraschend früh für unsere Verhältnisse starten. Da wir am Bahnhof die Gleise nicht überwinden können, müssen wir in einem Bogen zu einer Ausfallstraße gehen und an dieser entlang gehen, bis wir nach rechts zu einer Bahnunterführung abbiegen können, hier treffen wir wieder auf den markierten Weg, der ohne Umweg über den Bahnhof direkt von der Altstadt hierher gekommen ist. Wir gehen auf einem Radweg neben der Bahn, wobei die Markierung nicht so ganz glücklich ist. Wenig später stellt sich uns ein irischer Wolfshund in den Weg, ich verdecke Della mit einem Anorak und beeile mich an ihm vorbeizukommen, während Ingrid stehenbleibt, um das Riesentier zu streicheln.

Bald können wir leicht ansteigend den asphaltierten Weg verlassen und dankbar den Schatten im Wald genießen, hier finden wir auch das duftende drüsige Springkraut. Wieder in der Sonne geht es weiter nach Willeratshofen, hier wurde ein alter Getreidespeicher wieder saniert. Auf der Straße geht es nach Sonthofen und dann müssen wir den Buggy über ein Drehkreuz heben, das den Weg zu einer derzeit nicht genutzten Weide versperrt, auf kaum sichtbaren Weg geht es auf einer langen Lichtung durch ein Moor, ehe wir über eine Wiese Rötsee mit seiner Wallfahrtskirche erreichen.

Da das Gasthaus gerade öffnet, neben wir im Außenbereich Platz und essen Kuchen und vor allem bestellen wir etwas zum Trinken.