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Märzenbecher im Wolftal

Am Mittwoch waren wir im Wolftal, nicht zu verwechseln mit dem Wolfstal, das ich vor einigen Wochen hier vorgestellt habe.

Das Wolftal ist ein Seitental der Lone, westlich von Bernstadt. Zuerst gehen wir an der Lone entlang, die hier viele Spuren der Biber aufweist und in diesem Bereich auch Wasser führt. Dabei beobachten wir einen Silberreiher und auf einer Heide oberhalb einer Mühle entdecken wir einige Küchenschellen.

Dann drehen wir um und gehen auf der anderen Seite der Lone bis zum Eingang des Wolftals. Hier finden wir große Bestände an Märzenbecher, die wir vor einigen Jahren beim Besuch des Wolftals nicht entdeckt hatten, da wir ungefähr 400 m oberhalb in das Tal eingebogen sind.

Viele Märzenbecher sind schon verblüht, aber einige blühen noch sehr schön. Faszinierend sind allerdings die Lerchenspornteppiche, an die wir uns gut erinnern und die der Grund für diesen Besuch sind.SilberreiherMärzenbecherLerchensporn

Märzenbecher mau, Lerchensporn und Küchenschellen top

Am letzten Montag waren wir wieder mal im Eselsburger Tal. Von Anhausen ging es zum Fuss des Falkensteins, hier gab es an schattigen Stellen noch blühende Märzenbecher, aber an sonnigeren Stellen sahen wir nur noch die entsprechenden Blätter. Dafür gab es Leberblümchen, Buschwindröschen und vor allem Lerchensporn in voller Blüte.

Dann überqueren wir die Brenz und wandern auf der anderen Seite in der Sonne nach Eselsburg, dabei unterhalten wir uns länger mit einem Ehepaar mit drei Hunden und einem Hundebuggy. Auf dem Weg finden wir viele Aprilenkrügle.

Als wir wieder die Brenz überqueren, sehen wir zum 1. Mal die fertiggestellte Information über die hier ansässigen Biber. Auf der Straße gehen wir Richtung Herbrechtingen und steigen bei den ersten Felsen steil hinauf auf die Heidehochfläche. Schon beim Anstieg sehen wir viele Küchenschellen und auf der Hochfläche werden es immer mehr. Es ist selbst auf Pfaden schwierig allen Küchenschellen Knospen auf dem Boden auszuweichen.

KKüchenschellen

Laushalde – für uns neues Märzenbechergebiet

Südlich von Hörvelsingen in Richtung B19 haben wir unweit des Hagener Tobels am Sonntag ein für uns neues Märzenbechergebiet entdeckt. Im Tal bei der Faulhalde. Auf beiden Seiten des oberen Talbereichs nahe des Parkplatzes an der B19 gibt es Märzenbecher, an der sonnigeren Seiten waren sie natürlich schon verblüht, aber im Schatten haben noch viele geblüht.

Im Tal gibt es Felsen und weiter und geht der Wald in eine Wacholderheide mit Felsen über, eine schöne kurze Wanderung, die man aber mit dem Hagener Tobel zu einer größeren Wanderung verbinden kann.

Hagener Tobel zum Zweiten

Gestern waren wir nochmals im Hagener Tobel bei Hörvelsingen und die Märzenbecher stehen noch in voller Blüte, besonders schön, wenn die Sonne sie aufleuchten lässt.

Die ersten Buschwindröschen haben wir gefunden und natürlich den Huflattich. Außerdem haben wir erstmals Kelchbecherlinge im Tobel gefunden.

Dazu auf unserer Wanderung noch 10 Seidelbaststräucher, so viel sahen wir hier auch noch nie.

Diesmal ohne nasse Füße

Am Donnerstag waren wir wieder auf dem Wald- und Wasserweg bei Bad Überkingen auf der Suche nach Märzenbecher und diesmal gab es keine nassen Füße. Dem ersten Bach sind wir ausgewichen, der 2. war nur noch ein müdes Rinnsal und der 3. war schon wieder ausgetrocknet.

Aber die Märzenbecher stehen immer noch in voller Blüte, beim Anstieg haben wir schon die ersten, ganz wenigen Schlüsselblumen und Buschwindröschen entdecken können und im Kurpark gab es schon die ersten Osterglocken.


Märzenbecher top, Küchenschellen noch mau

Am vergangenen Dienstag waren wir wieder im Eselsburger Tal unterwegs und haben die Märzenbecher von Anhausen aus in voller Blüte erlebt, auch die Leberblümchen waren in erklecklicher Zahl vorhanden, dazu noch einige sehr schöne Kelchbecherlinge und zwei große Seidelbaste.

Kurz vor Eselsburger sind wir zur Spitzbubenhöhle und weiter zum Parkplatz Sallenbüchle hinaufgestiegen, auch hier gab es viele Märzenbecher.

Oben sind wir dann am Waldrand entlang zu den obersten Häuser von Eselsburg gewandert und dann weiter auf der Hochfläche bei den steinernen Jungfrauen, wo es immer viele Küchenschellen gibt. Doch bisher waren nur ganz vereinzelte aufgeblüht. Schade, das wird wohl noch einige Tage dauern.

Märzenbecher in voller Blüte

Am Montag waren wir wieder auf Märzenbecherpirsch und haben die Pflanze in voller Blüte erlebt.

Wir starten im Eschental, gehen dann auf steilem Weg bergauf auf der Fohlenrunde und dann wieder steil hinab ins Lonetal, wo wir uns ins Gras setzen, um süße Stückchen zu genießen.

Leider führt die Lone auch weiterhin kein Wasser und wir erinnern uns, wie heiter der Bach vor einigen Jahren geplätschert ist.

Kurz vor dem Fohlenhaus finden wir viele und teils sehr schöne, zinnoberroten Kelchbecherlingen. Am Fohlenhaus leuchten die Blüten in der Sonne besonders stark.

Auf dem Weiterweg zum Parkplatz bei Bernstadt finden wir noch einige Leberblümchen und vor allem auch einen schönen Strauch Seidelbast

Im Lonetal unterwegs

Am Sonntag waren wir im Lonetal auf Märzenbechertour.

Begonnen haben wir im Tiefen Täle bei Bissingen und sind dann am Archäopark vorbei, Lone aufwärts gegangen. Leider führt die Lone in diesem Bereich derzeit und auch schon länger kein oder nur selten Wasser.

Am Aufstieg nach Lindenau haben wir viele Leberblümchen gefunden und bei Weg wieder hinunter ins Tal viele Märzenbecher, ebenso am Hang bis zur Bocksteinhöhle. Der Weiterweg bis nach Setzingen war zwar ganz nett, doch ohne Frühlingsblumen, wenn man von einem Seidelbast absieht.


Im Wolfstal

Am Samstag waren wir wieder mal im Wolfstal, leider war die Wettervorhersage wieder mal nicht zutreffend, während es auf der ganzen Fahrt sonnig war, haben sich bei unserer Ankunft im Lautertal hinter Lauterach, dicke Wolken vor die Sonne geschoben und nur zum Schluss gab es zaghafte Versuche von ihr die Wolken zu durchdringen.

Wie erwartet, war ziemlich viel los im Wolfstal, allerdings haben wir nichts von den Teilnehmern einer ausgeschilderten Volkswanderung bemerkt, vielleicht fand die erst am Sonntag statt.

Die Märzenbecher waren in voller Blüte, auch die Schneeglöckchen und wir haben noch nie so viele zinnoberrote Kelchbecherlinge gesehen wie in diesem Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend machten wir noch eine kurze Wanderung um Reichenstein, wo wir wieder viele Märzenbecher fanden, die Lauter hatte einen hohen Wasserstand von den vorhergehenden Regentagen und dann besuchten wir noch den Eiermarkt in Dapfen und genossen unser Abendessen im dortigen Lagerhaus

Nasse Füße


Gestern waren wir wieder auf Märzenbechersuche und zwar im Autal bei Bad Überkingen. Schon beim Hochsteigen im Autal hatte ich vorgeschlagen, nicht direkt nach Westen hochzusteigen, da auf dieser Route 2 Betonwannen für nicht immer fließende Bächlein überquert werden müssen und nach mehreren Regentagen war nicht sicher, dass diese trocken waren.

Doch Ingrid war bereit das Risiko einzugehen und natürlich kam es, wie es kommen musste, gleich an der ersten Stelle floss das Bächlein so breit über den Waldweg, dass es nicht mit einem Schritt zu überwinden war. Ingrid ging deshalb ein Stück zurück, dann steil hinunter ins Tal und auf dem bequemeren Weg aufwärts.

Ich versuchte das Bächlein zu überwinden und schaffte es nicht ohne Wasser in den rechten Schuh zu bekommen. Aber die Feuchtigkeit hielt sich in Grenzen.

Dafür entschädigte die in voller Blüte stehenden Märzenbecher. Ich ging langsam weiter und bald kam mir Ingrid trockenen Fusses entgegen.

Der Autalwasserfall, der auf unserer Albtraufgängertour im letzten Herbst nur ein müdes Rinnsal war, machte diesmal seinem Namen alle Ehre.

Weiter gingen wir den Hangweg entlang, wir wussten, es gab noch 2 Bäche zu überwinden, aber da diese mit Brückensteinen und Geländer ausgestattet sind, waren wir sicher, nicht (nochmals) nass zu werden.

Doch als wir die beiden Stellen erreichten, sahen wir, dass die Brückensteine alle überspült wurden und jetzt holten wir uns richtig nass Füße. Vielleicht wäre es besser gewesen, Schuhe und Strümpfe auszuziehen, aber bei dem eiskalten Wasser und den teilweise rutschigen Steinen wäre das auch nicht angenehm gewesen.

 

Danach folgten viele in voller Blüte und im Sonnenlicht stehende Märzenbecher, sodass sich die Wanderung trotzdem gelohnt hat, wenn ich auch dafür plädierte, keinen Umweg zu machen, sondern direkt zum Auto zurückzugehen.