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Schmannewitz – Körlitz (2)

Dann erreichen wir Heyda mit seinem schön sanierten Schloss oberhalb des Küchenteichs. Auf der anderen Straßenseite sind einige frühere Fischteiche, die heute mit Seerosen übersät sind. Ein kurzes Stück müssen wir auf einer Straße ostwärts gehen, ehe wir in Richtung eines alten Basaltbruchs abbiegen. Hier gibt es das Hinweisschild „Aussichtspunkt Steinbruch“, doch später sehen wir leider keinen weiteren Hinweis. Schade, denn der mit Wasser teilweise gefüllte Basaltbruch sieht sehr schön aus, leider ist es fast unmüglich, ihn zu fotografieren, da viele jungen Birken und Sträucher die freie Sicht versperren und wir wegen des Zauns nicht näher kommen können.

Wir gehen kurz in das Betriebsgelände hinein, aber auch hier finden wir keinen Aussichtspunkt. So wandern wir durch eine Allee nach Dornreichenbach, gehen am Schloss – heute eine Senioreneinrichtung – vorbei zur Bushaltestelle, die an einem Teich liegt. Da wir fast eine Dreiviertelstunde auf den Bus warten müssten, entschließen wir uns, in den nächsten Ort weiterzuwandern.

Auf dem Feldweg gibt es viele Mirabellensträucher und Zwetschenbäume mit reifen Früchten. Ingrid nascht immer wieder davon, was unsere Geschwindigkeit nicht gerade erhöht. Rechts sehen wir über den Getreidefeldern eine alte Windmühle. Als wir in Körlitz ankommen, suchen wir die Bushaltestelle. Wir sind verunsichert, weil die Strecke nach Wurzen derzeit gesperrt ist und befürchten, dass die Bushaltestelle verlegt worden ist.

Doch eine freundliche Anwohnerin beruhigt uns, wir sind schon fast an der Haltestelle, sie ist derzeit nur wegen großer Straßenschilder kaum zu sehen.

Wir fahren mit dem Bus zum Bahnhof Wurzen, dann mit dem Zug nach Dahlen und mit dem Jeep zurück nach Falkenhain.

Alternativestrecke Endersbach – Esslingen (1)

Zuerst heiß, dann schwül

Da wir gestern in Stuttgart auf einer Hochzeit waren und erst heute und das nicht ganz bald in unserer Ferienwohnung ins Bett kamen, starten wir erst gegen Mittag, obwohl die Anfahrt nur 5 km von unseren Ferienwohnung beträgt. Nach wenigen hundert Meter vom Bahnhof trennen sich die beiden Wege und wir kommen diesmal am hübschen Endersbacher Rathaus vorbei und können glücklicherweise vor einem weiteren Dorffest nach rechts abbiegen und gehen an Weinbergen und Obstwiesen entlang und teilweise an einem Bächlein entlang nach Stetten und sehen die moderne Hochhaussilhouette von Waiblingen.

In Stetten besuchen wir die dortige Kirche, wo man sich einen Jakobusstempel abholen könnte, doch wir finden, dass wir das nicht brauchen, unsere Bilder sind uns Beweis genug für die Wanderung. Wie schon vor Stetten steigt es langsam und stetig bergan, doch dann wird es steiler und nachdem wir meist in der Sonne gewandert sind, freuen wir uns auf ein kurzes Waldstück mit Schatten, bei dem es allerdings dann doch steiler bergauf geht, vor allem als wir den Waldweg verlassen und auf einem mit Wurzeln übersäten Naturweg bergauf steigen.